Im Sommer, August 2005 ...
Morgens um 8.14 Uhr:
*ein kleines Mädchen wird geboren & es weint wie eine kleine Katze*
*Gewicht: 2925gr.; Größe: 53 cm*
{ Dramatische Musik }
FlashBack-Beginn von April bis Anfang Mai 2007...
TRIGGERWARNUNG
AUFZEICHNUNG ZUM HIRN-UNTERDRUCK
09.April 2007
N.M ist um 9 Uhr angefangen zu spucken. Beginn mit Gähnen und Schlappheit. Ende 15 Uhr auf der Fahrt nach ... ( ins Krankenhaus ).
Fontanelle im Niveau teilweise weich!
Ultraschallbefund unauffällig - fast Sichelförmige Ventrikel ,, Zyste " nicht bedrohlich.
Fontanelle eingefallen!
19.April 2007
N.M wacht um 7.30 Uhr auf und beginnt eine halbe Stunde später mit dem bekannten Gähnen und der plötzlichen Müdigkeit ( Kopf auf dem Teppich ablegen ) und Anhänglichkeit.
Spucken beginnt nur wenige Minuten nach dem Wiederhinlegen ins Bett. Sehr schlapp, große Müdigkeit, aber ruhiger Schlaf. Fontanelle im Niveau.
Um 13.30 Uhr plötzliche Besserung, 70 ml getrunken, spielt, Fontanelle weich, spielt und liegt eine Stunde ruhig im Bett. Um 14.30 Uhr erneutes Spucken und Müdigkeit. Kurze Wachphasen.
Um halb fünf wieder gute Phase, Stuhlgang gehabt, geredet und gelacht. Dann wieder Müdigkeit und Spucken.
Ultraschall nach dem ersten Spucken morgens unauffällig ( Ventrikel wenig erweitert, soweit beurteilbar > Dr. B )
Spucken bis 20 Uhr. Auf dem Weg ins KH umgedreht, weil spontane Besserung ( 3/4 Gläschen Obst gegessen ). Fontanelle eingefallen.
24.April 2007
N.M ist um 7.30 Uhr aufgestanden, beginnt kurz danach mit dem Gähnen.
Fontanelle im Niveau, pulsiert, eindrückbar.
N.M legt den Kopf des Öfteren ab, redet, spielt, isst normal.
9.30 Uhr unterdrückt TheSpark Würgereiz.
10 Uhr spucken & Müdigkeit. Schläft.
13.30 Uhr Spucken und danach Genesung
N.M isst und trinkt, Fontanelle im Niveau ( vielleicht falsches Essen - Hacktopf ).
15 Uhr Müde und schlapp - schläft bis 16 Uhr.
16.30 Uhr Fontanelle wenig eingefallen. N.M geht es wieder gut!
Ein ganzes Toast, ein Gläschen Banane-Apfel. 130 ml Milch.
29.April 2007
N.M ist schon morgens um 8 Uhr im Bettchen, völlig schlapp, lächelt nicht und will keinen Kontakt mit der Umwelt, Fontanelle gespannt.
KH informiert, 9.30 Uhr beim reinsetzen ins Auto massig erbrochen. Fontanelle weich, im Niveau. TheSpark geht es kurzzeitig besser. Mit Frau Dr. G gesprochen und MRT für Montag vereinbart. Lange Schlafphasen, in der Wachphase Obst gegessen ( Banane-Apfel ), später erbrochen.
Um drei Uhr nachmittags aufgewacht und aufrecht an meiner Schulter gelegt. Fontanelle fällt ein.
N.M geht es blendend, isst und trinkt, Stuhlgang Tag zuvor?
18 Uhr Ankunft ins KH zur Vorbereitung des MRTs. Infusion gelegt. Blut für Humangenetik abgenommen.
Anästhesist gesprochen - Sedierung mit Dormicum, falls nicht klappt Larynx - Masken - Narkose!
30.April 2007
7.30 Uhr MRT - Vollnarkose
8.30 Uhr wieder auf Station
10.30 Uhr N.M wird das letzte Röhrchen für Humangenetik abgenommen.
MRT unauffällig, Shunt regelrecht, Zyste kleiner, Liquorfluss in der Zyste.
= Dr. B = Capping
MRT auf den Bildern ohne Hirndruck ( unüblich eigentlich nur bei Hirndruck ).
Januarbilder des MRTs weisen kein Capping auf.
Shunt-Druckreservoir eindrückbar, füllt sich aber nicht gleich ( liegen ).
05.Mai 2007
N.M steht morgens mit einer gespannten Fontanelle auf. Isst und trinkt normal. In der Nacht 510 ml H2O + morgens 120 ml Milch. Gähnt nicht vermehrt.
Ist mobil und normal fröhlich.
Beim Einkaufen 12 Uhr plötzlich starke Müdigkeit, im Auto eingeschlafen, ins Bett getragen, 12.30 Uhr - 14.30 Uhr geschlafen.
N.M erwacht ohne Lächeln, abwartend, schlapp, nehme N.M aus dem Bett, worauf TheSpark mit starkem Erbrechen reagiert, Fontanelle wenig weicher nach erstem Schlappteil fängt sich N.M schnell, spielt im Bett, trinkt, sitzt, legt aber öfter den Kopf auf!
Stuhlgang tags zuvor morgens um ungefähr 10 Uhr viel breiig.
16.20 Uhr Erneutes schwallartiges Erbrechen.
Zwischendurch gut drauf gewesen, Keks & Obst gegessen. Nach Erbrechen gleich gut drauf, 20 Minuten später erneutes Erbrechen. Vorher gefragt, ob N.M ein Stück Schokolade möchte, kräftig genickt, > gemerkt unwohl, Schokolade abgelehnt, erbrochen > trinkt auch gleich wieder > bis 17.30 Uhr noch 2x erbrochen.
17.45 Uhr endlich eingeschlafen.
18.25 Uhr sehr schlapp, träge, Kopf immer aufgelehnt.
19.15 Uhr Fontanelle eingefallen, aber nicht weich darunter.
Shunt-Druckresevoir lässt sich nur schwer eindrücken und füllt sich nicht gleich wieder ( in aufrechter Haltung).
> während zwei Spuck-Momenten ausprobiert!
FlashBack-Ende
Dies waren so eine Art Tagebucheinträge meiner Mutter zu meinem damaligen Wohlbefinden gewesen.
Worum es genau geht, erfahrt ihr im zweiten Kapitel.
Die Fachbegriffe wie > Ventrikel <, > Shunt <, > Shunt-Druckresevoir < und so weiter, werden in einem extra Kapitel erklärt. 🙂
Viel Spaß beim Lesen & gutes Durchhaltevermögen bei dem nächsten Kapitel. 🙂
PS: Schreibt mir bitte in den Kommentaren, wie es euch während des Lesens ergangen ist & wie ihr damit umgehen konntet. Ich sorge mich um das Wohlbefinden meiner Leser, Leserinnen sowie Follower & Followerinnen.
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TheWolvesCrew
Non-FictionDie Wolf-Crew steht für Action, Adrenalin und tiefe Freundschaft. Doch zwischen Benzin und Geschwindigkeit schlägt auch ein Herz voller Realität. Inmitten dieser Geschichte erzähle ich, die Autorin, von meinem eigenen Weg - mit einer körperlichen Ei...
