Prolog

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„Also? Nehmt ihr den Auftrag an?“ fragte die Sedimion. Der junge Mann nickte stumm, man merkte jedoch, dass ihm einige Zweifel gekommen sind, als sie ihm im Detail beschrieben hat, was der Auftrag verlangte. „Stimmt etwas nicht?“    Stumm blickte der junge Fuchs auf. „Dieser Auftrag ist bei weitem der gefährlichste meines Lebens. Normalerweise verlange ich kein Hintergrundwissen von meinen Auftraggebern, aber dieses Mal muss ich ganz sicher gehen. Was genau bezweckt diese Tat?“ Die Sedimion sah ihn durchdringend an, als wenn der Fuchs gerade zu viel gewagt hätte. „Es hat damit zutun, dass uns die Aquarina seit Jahren ausbeuten, was unsere Arbeit angeht.“ antwortete sie, womit der junge Fuchs nicht gerechnet hatte. Sie sprach weiter, und da der Fuchs wusste,  dass jede zusätzliche Information ihm das Leben retten könnte, blieb er stumm und hörte weiter zu. „Wie du sicher weißt, sind wir Sedimion die, die am meisten für den Nachschub von Gesteinen und Metallen verantwortlich sind. Und trotz alledem sind wir nach wie vor mit einem Hungerlohn gestraft. Erteilt ihnen eine Lektion.“ sprach sie zu Ende, sichtlich wütend, aber nicht auf ihn, das war ihm klar. „‘Erteilt‘. Also kann ich davon ausgehen, dass ich nicht allein den Auftrag übernehme?“    Sie sah ihn mit einem Gesichtsausdruck an, den man höchstens als neutral mit Tendenz zu genervt deuten konnte. „So ein Auftrag ist zu viel für einen Söldner, selbst die besten würden daran verzweifeln.“ Sie reichte ihm eine Landkarte mit einer Markierung, es war nicht weit von seiner jetzigen Position. „Dort werdet ihr euch heute Nacht treffen. Es werden noch fünf weitere da sein.“ Er nahm die Karte und faltete sie vorsichtig zusammen. Er würde sie nicht brauchen, als Söldner wusste er schließlich durch einen einzigen Blick, wo genau er hingehen müsste. Auf sein fotografisches Gedächtnis war er besonders stolz, es hatte ihm in seiner noch jungen Karriere in diesem Geschäft mehr als einmal das Leben gerettet. Als er sich umdrehen wollte, um zu gehen, hielt ihn die Sedimion an seinem Arm fest. „Sei nicht so stürmisch. Du musst vorsichtig sein, ansonsten finde ich jemand anderen dafür.“    Jetzt war ihr Blick eindeutig genervt, aber um seine Professionalität zu wahren, sagte er nichts und drehte sich wieder zu ihr. Die Wünsche der Kunden stehen ja bekanntlich an erster Stelle, nicht wahr?    „Du wirst das hier brauchen.“ sprach sie und hielt ihm eine Maske hin. Sie war sehr hochwertig, das war offensichtlich. Aus schwarz braunem Metall gefertigt bedeckte sie nur die Augen und einen Teil des vorderen Kopfes. Sie sah fast so aus wie die Masken, die Adlige auf ihren verschwenderischen Tänzen getragen haben. Er hatte sie in seiner Jugend häufig beobachtet, vor allem für die Musik und das Essen, was am Ende immer weggeworfen wurde. Dass er jemals die Chance kriegen würde, eine solche Maske zu tragen, hätte er niemals gedacht. Aber oft nimmt das Leben seltsame Wendungen, das war ihm nur allzu bewusst. „Setz sie erst auf, wenn ihr euch versammelt habt. Und beeil dich, du hast nur noch bis zur zwanzigsten Nachtstunde Zeit. Dann geht es los, egal, ob du da bist oder nicht. Also los.“    „ Und die Bezahlung?“ fragte der Fuchs. Ihr genervter Blick würde noch intensiver, aber diese Frage wollte er geklärt haben. „Die gibt’s nach dem Auftrag. Sofern du überlebst. Also halte dich ran, mit 50.000 Mori kannst du dir bestimmt ein ruhiges Leben gestalten.“ Stumm nickte er und verließ die kleine Hütte. Er lief mit seiner Kapuze schnellen Schrittes zu seinem Pferd und setzte sich auf. Dort hielt er einen Moment inne und wiederholte die Summe, die er bekommen würde. „50.000 Mori… das ist mein Ausweg…“    Angetrieben wie bei einem Marathon ritt er jetzt in die Richtung der angegebenen Position. Er würde etwa eine Nachtstunde brauchen, das wäre aber alles im Zeitplan.
Unter strömenden Regen ritt er immer weiter. In diesem Teil der Welt regnete es immer sehr viel, deswegen haben sich die Aquarina wohl auch in diese Richtung entwickelt. In seiner Heimat waren sie immer nur die „Fischmenschen“, aber dort war jeder erst einmal falsch, wer nicht so sehr am Hungertuch zu nagen hatte wie sie. Selbst Füchse waren schlecht, wenn sie wohlhabend waren. Deswegen war der junge Fuchs schon mit jungen Jahren von Zuhause ausgerissen, er konnte sich einfach nicht mit seiner Familie identifizieren. Da war ihm ein Leben, wo er nur anhand seiner Leistungen bewertet wurde, deutlich lieber. Und damit war er anscheinend nicht allein, wieso sonst gab es so viele Söldner?
Nach einiger Zeit kam er dann an der vorgegebenen Stelle an. Es war ein kleines Bootshaus, vollkommen unauffällig, aber mit einer praktischen Nähe zum Schloss der Aquarina. Also war alles wirklich komplett durchgeplant. Hoffentlich würde er aus diesem Auftrag lebend herauskommen, mit dieser Menge an Geld hätte er die Chance, endlich dieses Leben als Söldner hinter sich zu lassen. Er mochte es zwar, gebraucht zu werden, aber egal, wie sehr man behauptet, es ginge einen nicht nahe, er hatte zu viel Blut an seinen Händen für sein Alter. Er brachte sein Pferd neben dem Bootshaus zum stehen und band das Geschirr an einem freiliegenden Stück Holz fest. Es würde den Regen überstehen. Dann ging er mit schnellen Schritten zu der Tür des Bootshauses und trat ein. Drinnen angekommen erwartete ihn ein Bild, was ihn etwas stutzig werden ließ. Dort waren fünf Personen, alle eindeutig professionelle Söldner. Aber jeder war ein Fuchs, genauso wie er. Anscheinend legte die Sedimion Wert auf Zusammenarbeit, Füchse kamen grundsätzlich sehr gut miteinander aus. Einige waren deutlich skurriler anzusehen als er selbst. Mit seinem schwarz rotem Fell sah er noch am normalsten aus. Lediglich ein anderer hatte normales orangenes Fell, aber das war ein weiblicher Fuchs. Sie musste einiges auf dem Kasten haben, wenn sie neben fünf Männern ausgewählt wurde. Zwei von ihnen waren deutlich älter als die anderen, locker dreißig bis vierzig Jahre. Und die letzten beiden waren zwar genauso jung wie er, aber ihr Fell war es, das heraus stach. Der eine besaß nämlich kein Fell und war abseits seiner Kleidung komplett nackt. Und der letzte besaß ein Fell geprägt von einem stechenden hellen grün, verziert mit blauen Akzenten über seinen Kopf verteilt, vermutlich auch unter seiner Kleidung. Sie alle hatten ihre Masken bereits in der Hand. Die junge Füchsin begrüßte ihn. „Also auch endlich den Weg hierher gefunden?“ sprach sie mit einem freundlichen Lächeln. Er versuchte, es zu erwidern, aber angesichts der anstehenden Mission war es ihm leider nicht möglich und er nickte nur stumm. Einer der beiden älteren trat hervor. „Unsere Sponsorin sprach von sechs. Und ich zähle sechs. Also hat das Warten ein Ende.“    Mit schweren Schritten trat der haarlose Fuchs nach vorn. Er trug eine Rüstung, die ausgereicht hätte, um sich einer ganzen Armee allein zu stellen. „Dann sollten wir keine Zeit verlieren. Wir alle wissen, was wir heute tun müssen. Und wir werden damit alle zu kämpfen haben. Also die, die hier lebend rauskommen.“ Diese Aussage ließ den jungen Fuchs wieder schaudern. Er wollte schlichtweg nicht sterben, aber um diesen Beruf zu erfüllen, muss man jeden Tag damit rechnen. Er wusste, dass es für ihn kein zurück mehr gab. Mit starker und gefasster Stimme sagte er „Wollen wir also loslegen?“    Einige nickten entschlossen und die anderen setzten jetzt schon ihre Maske auf. Er und die anderen taten es ihnen gleich und setzten die Masken auf. Der felllose und der grüne Fuchs zogen sich zudem noch ihre Kapuzen über. Ihr Schnitt war identisch, also gehörten sie vermutlich zusammen. Als sie alle ihre Masken aufgesetzt hatten, reichten die älteren ihnen Waffen und Werkzeuge. Zwar hatte der junge Fuchs seine Präferenz, was Waffen angeht (er liebte Bögen), aber diese Waffen waren genauso hochwertig. Nur kamen sie ihm irgendwie bekannt vor. Aber für diese Gedanken war jetzt keine Zeit. Er sah sich die Ausrüstung weiter an und erkannte Kletterausrüstung. Krallenringe, Seile, Kletterhaken, alles von feinster Qualität. „Bereitgestellt von unserer Auftraggeberin?“ fragte der junge Fuchs. Es war der weibliche Fuchs, die ihm antwortete. „Ehrlich gesagt habe ich das alles besorgt. Ich mache sowas nicht zum ersten Mal.“    Das schelmische Grinsen auf ihrem Gesicht ließ ihn etwas ruhiger werden. Ausgerüstet und mit Tatendrang erfüllt begaben sich die Füchse auf den Weg zum Schloss.
Als sie am Fuße des Schlossberges angekommen waren, wusste jeder ohne Worte, was jetzt passieren würde. Mit Kletterhaken und Seil schufen sie sich einen Weg an der Wand hinauf und kletterten. Dem jungen Fuchs fiel vor allem das Duo aus dem grellen und dem nackten Fuchs auf. Sie schienen weder beim Werfen noch beim Klettern irgendeine Form von Anstrengung zu haben, sie kletterten wie die Waldkatzen auf Beutesuche. Der junge Fuchs, die Füchsin und die beiden älteren Gesellen hingegen blieben weit zurück. „Die können nicht normal sein…“ sprach die Füchsin außer Atem. Angestrengt nickte der junge Fuchs, aber er wusste, dass diese Anstrengung im Vergleich zu der Belohnung nichts ist. Und damit war er nicht allein. Er sah, dass die Füchsin sich genauso bemühte wie er. Er hatte das Gefühl, dass er mit ihr vielleicht zusammenarbeiten könnte, sollte er sich vielleicht doch dagegen entscheiden, den Söldnerjob an den Nagel zu hängen.
Nach mehr als zehn Minuten kam der junge Fuchs an der Spitze der Schlossmauer an. Das Duo war jedoch schon mehrere Minuten vorher angekommen, während die anderen weiterhin völlig außer Atem am klettern waren. Der junge Fuchs schaffte es noch als schnellster nach dem Duo auf die Mauer, aber er zweifelte jetzt stark daran, ob er diesen Auftrag fehlerlos abschließen könne. Die beiden älteren Gesellen kamen kurz nach ihm oben an, sie schienen aber weniger Probleme mit dem Atem gehabt zu haben als er. Man merkte eben, dass sie trotz ihres Alters ganz genau wussten, was sie taten. Als der junge Fuchs an ihnen vorbei an der Mauer hinab sah, bemerkte er, dass die Füchsin sich nicht mehr bewegte. „Alles in Ordnung?“ versuchte er so leise wie möglich zu rufen. Sie schien es gehört zu haben, denn sie blickte auf und schüttelte hektisch den Kopf. Der junge Fuchs schaltete schnell und zog an ihrem Seil, um sie selbst hochzuziehen. Das Duo und die älteren Füchse zogen mit und nach kurzer Zeit war sie auch oben auf der Schlossmauer angekommen. Sofort klammerte sie sich an den jungen Fuchs und man hörte ihren schweren Atem. Das war keine Anstrengung, das war Angst. Sie hatte Angst. „Was war los?“ fragte der junge Fuchs besorgt. Sie blickte auf und durch die Maske konnte man ihre glasigen Augen erkennen, von Tränen durchnässt. „Ich… ich wusste nicht, dass ich Höhenangst habe.“ sprach sie leise. Da meldete sich einer der älteren Füchse zu Wort. „Hatte ich früher auch. Das vergeht mit der Zeit.“    Der grelle Fuchs wies sie mit einem Handzeichen an, still zu sein. Dann ging er mit seinem haarlosen Partner zu der anderen Kante der Mauer, die in den Schlossgarten führten. Der junge Fuchs kannte diesen Garten nur aus Geschichten, dass er wegen dem vielen Regen und der darauffolgenden Sonne wunderschön sein soll. Und selbst im Mondschein, wo Farben lange nicht so sehr strahlen wie unter der Sonne, war es der schönste Anblick von Natur, den er jemals erlebt hatte. Die Slums der Füchse waren trostlose Orte ohne Natur, keine Umgebung, in der ein Kind aufwachsen sollte. Der haarlose Fuchs sah die anderen Söldner an und sprach „Ihr kennt den Auftrag. Die Ziele ausschalten und eine Botschaft vermitteln.“ Alle nickten stumm, auch die Füchsin, die sich jetzt ihre Tränen weggewischt hatte und wieder in ihrem Element war. „Unsere Auftraggeberin hat mir noch etwas gesagt, was ich euch mitteilen soll.“ sprach der grelle Fuchs auf einmal, das erste Mal, dass er etwas gesagt hat, demnach hörte jeder zu. „Zeigt keine Gnade.“
Von da an ging es ganz schnell. Jeder rannte los und wusste, wohin er gehen muss. Sie blieben in Zweiergruppen, demnach blieben die älteren Gesellen unter sich und das seltsame Duo sprintete los. Da waren es nur noch die Füchsin und er, die Wahl viel also dementsprechend leicht. Leise kletterten sie von der Schlossmauer in den Garten und liefen unbemerkt durch die Flora. An den Eingängen zum Schloss angekommen bemerkten sie, dass an ebenjenem zwei wachen standen, prunkvoll ausgerüstet. Das war wohl eines der Ergebnisse dessen, wieso die Sedimion Rache üben wollte. Es reichte jedoch ein Blick, um eine Schwachstelle in der Rüstung auszumachen. Ihr Nacken lag an einigen Punkten frei, perfekt für einen Pfeil oder ein Messer. Er und die Füchsin schienen die gleiche Idee zu haben, denn sie schlug wortlos ihren Weg zur linken ein und er zu seiner rechten. Er wagte sich so weit vor, wie es die Pflanzen erlaubten. Die Ironie, dass er die Pflanzen der Aquarina nutzte, um sie anzugreifen und zu töten, war fast schon zu perfekt. Unbemerkt schaffte der junge Fuchs es, sich dem Soldaten auf knapp vier Meter zu nähern. Und er musste nicht einmal sehen können, wo die Füchsin war, um zu wissen, dass sie genauso bereit war wie er. Dies zu wissen ist Grundvoraussetzung für Zusammenarbeit. Vorsicht zog der junge Fuchs seinen Bogen und spannte unauffällig seinen Pfeil. Dann geschah alles ganz schnell, der Pfeil flog und traf genau in die Lücke der Rüstung. Wässriges Blut färbte die steinernen Wände des Schlosses dunkel. Bevor sein Kumpane auch nur reagieren konnte, hatte sich schon ein Schatten aus dem Dickicht bewegt und war auf seinen Rücken gesprungen. Sogleich führen zwei Klingen in die Lücken der Rüstung und färbten den Boden in dem selben dunklen Ton wie die Wände. Beide wussten, was sie jetzt tun mussten und zogen die Leichen in die Gewächse. Nachdem alles blicksicher gemacht wurde, schlichen die beiden Söldner aus dem Garten in die mit Fackeln beleuchteten Gänge des Schlosses. In ihnen flossen kleine Bäche und Wasserfälle, ein seltsamer und gleichzeitig schöner Kontrast zu der Steinästhetik. Aquarina lieben einfach Wasser, das war hinlänglich bekannt. Mit schnellen Schritten versteckten sich die beiden Füchse in den wenigen Schatten, die diese Gänge besaßen. Viele Wachen trafen sie nicht, und die, die sie trafen, waren sehr schnell tot. Sie haben ohne Zweifel ein sehr gutes Team ab. Jedoch schauderten sie auch ein wenig. Angesichts des Fakts, dass hier weniger Wachen waren als erwartet, lag die Vermutung nahe, dass ihre Ziele umso stärker bewacht wurden. Aber sie vertrauten auch ihren anderen Partnern, sie schienen gute Arbeit zu leisten. Zumindest hofften sie das.
Obwohl der junge Fuchs und die Füchsin ihrem Ziel, einem Schlafgemach immer näher kamen, wurden die Wachen immer weniger. Da hörten sie auf einmal einen Schrei. Instinktiv blickten sie in die Richtung des Geräusches und blickten durch ein Fenster in einen anderen Gang. Die älteren Füchse kämpften dort erbarmungslos gegen vier Soldaten. Und sie verloren offensichtlich. Binnen weniger Momente erwischte die Spitze eines Speers die Kehle des einen älteren Fuchses. Er fiel zu Boden und röchelte schwach vor sich hin, während der andere wie unter Rage anfing, ohne jede Strategie gegen die Soldaten zu kämpfen. Er erwischte einige sehr böse, aber gegen vier Soldaten konnte nicht einmal ein erfahrener Söldner etwas unternehmen. Er wurde von einem stärker gepanzerten Soldaten gegen eine Wand gestoßen und im nächsten Moment wurde sein Kopf von einem großen Kriegshammer zerquetscht. Sofort tot sank er zu Boden und die Soldaten berieten sich, wie sie jetzt weiter verfahren sollten. Dieser Anblick verunsicherte den jungen Fuchs und die Füchsin sichtlich. Sie duckten sich wieder und schlichen weiter voran. „Es war klar, dass hier nicht jeder lebend rauskommt.“ sprach die Füchsin leise. Traurig nickte der junge Fuchs. „Vielleicht“ fing er an „sollten wir unsere Namen wissen, nur für den Fall, dass einer hier nicht lebend rauskommt.“    Die Verunsicherung in seiner Stimme war offensichtlich, aber die Füchsin schien den Vorschlag zu begrüßen. „Minu.“ sprach sie mit einem Lächeln. Etwas erleichtert sprach der junge Fuchs auch auf. „Kenneth. Ich heiße Kenneth.“

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