3. Kapitel

58 3 2
                                        

Hi! :) Hier ist also mein 3. Kapitel. Ja, ich gebe es zu, es ist (mal wieder) etwas unspektakuler und ein bisschen kurz (wie auch immer). Wenn euch sonst noch irgendwas nicht gefällt oder ihr Verbesserungsvorschläge habt, bitte bitte meldet euch!! Bei mir ist Kritik in der Hinsicht immer bekommen, hihi. ;)) Es tut mir außerdem leid, dass ich nur noch so selten weiterschreibe, aber Mittwoch ist leider leider mein einzigser freier Nachmittag, deswegen komme ich nicht so oft zum schreiben. Oh und zu (sehr) guter letzter noch ein riesengroßes dankeschön an JWYOLO. Ich finde es sooo super, dass du meine Fanfiktion liest und an mich glaubst und genau DESWEGEN widme ich dir dieses Kapitel und bedanke mich hiermit öffentlich für deine Widmung!! :) Und natürlich auch an alle anderen: DANKE FÜRS  LESEN! Hab euch alle lieb!! :))

Zum ungefähr 100sten Mal guckte ich auf die Uhr. Wann würde dieses Flugzeug denn endlich abheben? Scheinbar war die Starbahn noch nicht frei, aber esstiegen ohne hin noch alle paar Minuten neue Passagiere ins Flugzeug. Nerös klopfte ich mich meinen langen, hellbraunen Fingern auf meine spitzen Knie. Ich war zugegeben erst zwei Mal gefolgen und das immer nur mit meiner Mum zusammen. Eigentlich war ich schon immer ziemlich selbständig gewesen, aber das erste Mal ausserhalb von Europa und das noch alleine? Das war schon was Anderes. Ich schluckte. Je mehr ich darüber nachdachte, destso größer wurde meine Angst. Schon wieder betrat ein Grüppchen Fluggäste das FLugzeug. Der Platz neben mir war jedoch immernoch leer. Ich lehnte meinen Kopf an und guckte durchs Fenster auf das Flughafengelände. Plötzlich merkte ich, wie sie jemand neben mich setzte. Ich drehte meinen Kopf nach links.Ein rotkariertes Hemd. Schwarze Jeans.Dunkelblonde Haare. Grüne Augen. Das war doch tatsächlich der Typ vom Sicherheitsschalter! "Oh Hey!", sagte er, als er mich erkannte. "Hi!", sagte ich unschlüssig, wie ich es finden sollte, dass er mich so...fast freundschaftlich begrüßte. "So sieht man sich wieder!", er lachte mich strahlend weiß an. Ich zwang mich auch zu einem Lächeln. Irgendwie überforderte mich seine Schönheit total. Und erst jetzt fiel mir sein süßer englischer Akzent auf. Wie konnte ich das eben nur überhören. Er nickte mir noch einmal schmunzelnd zu und begann dann, in seinem schwarzen Rucksack zuwühlen. Ich konnte aus dem Augenwinkel einen iPod, Kopfhörer und zwei riesige Tüten Gummibärchen in derchaotischen Tascheerspähen. Schließlich zog er ein Buch aus dem Chaos: "The Lord Of The Rings". Ach so, der Herr der Ringe. Ich hatte davon gehört, aber ich bervorzge Filme. Bücher sind nícht sooo mein Ding. Nach der langen Wartezeit hob das Flugzeug endlich ab. Da wurde mir klar: Das war sie, die große Reise. Auf die ich wartete, seit ich denken konnte. Die Reise, die alles verändern würde.

Eine Bewegung meines Kopfkissens weckte mich. Ich blinzelte. War das etwa alles nur ein Traum gewesen? Nein, war es nicht! Vor mir war der ausgeklappte Flugzeugtisch mit dem angebissen Hähnchenbrötchen und dem Becher mit Wasser, den ich immernoch nicht angerührt hatte. Momenz mal, wieso hatte sich mein Kopfkissen überhaupt bewegt? Sowas passierte mir normaler Weise nicht. Ich drehte den Kopf nach links. Oh Mist, war ich etwa wirklich auf der Schule meines gutaussehenden SItznachbars eingeschlafen? Wie peinlich! Ich zuckte den Kopf schnell hoch, wobei sich aber eine meiner dunklen Locken in seinen Kopfhörern verharkte. "Whoah whoah, chill out!", er lachte mich freundlich an. Vorsichtig frimelte ich die Strähne wieder frei und setzte mich gerade hin. Ich traute mich nicht mal, den Typen anzugucken oder irgendetwas zu sagen, so peinlich war mir das Ganze. "Hast du gut geschlafen?", fragte der Typ und lachte weiter. Ich nickte zarghaft. "Ok, Kathi", redete ich mir ein "Du bist doch sonst nicht so zimperlich. Du bist jung, die bist schön (das behaupteten zumindest immer Alle), sei einfach locker und hab Spaß!" . Ich atmete aus und entspannte mich langsam. Langsam wandte ich meinen Kopf nach links. "Hoffentlich hab ich nicht geschnarcht", sagte ich ironisch und lachte. Er lachte auch: "Nein nein, alles gut!" Er fuhr sich durch die Haare. "Ich bin übrigens Jake". "Kathi", ich lächelte. "Kathi, schöner Name!", er lächelte weiterhin. Irgendwie konnte er meinen Namen nicht richtig ausprechen, aber das, was er sagte, klang sehr süß. Ich erinnerte mich an meinen Vorsatz locker zu sein. "Und Jake, wieso fliegt du nach LA?", fragte ich. "Ich habe ein Auslandsjahr in Deutschland gemacht", erzählte er mir "Und tja - das ist jetzt zuende und ich fliege zurück nach Hause. Und du?" Ich berichtete ihm von meinem Geburtstagsgeschenk, meiner Tante und, wie sehr ich mich freute. Nur die Geschichte da mit den One Direction Konzert Karten ließ ich weg. Die schlummerten in meinem Koffer. Keine Ahnung, ob ich wirklich hingehen würde. Vielleicht könnte ich ja mal reinhören und dann weitersehen. Jake hörte mir aufmerksam zu und lächelte die ganze Zeit. Aber sein wunderschönes Lächeln wirkte keineswegs ausfgesetzt oder gespielt - einfach nur echt und freundlich. Wir führten noch ein langes, schönes Gespräch. Und kurz vor der Landung - ich konnte es selbst kaum fassen - tauschten wir Handy Nummern aus. Als durch die Lautsprecher eine Stimme verkündete, dass wir nun im Landeanflug auf Los Angeles waren, steigerte sich meine Vorfreude nochmal um 250 %. Das würde der beste Urlaub aller Zeiten werden!

You've reached the end of published parts.

⏰ Last updated: Mar 06, 2013 ⏰

Add this story to your Library to get notified about new parts!

We live while we're youngWhere stories live. Discover now