Ich betrete die Bühne, doch es ist niemand da.

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Ich betrete die Bühne, doch es ist niemand da.

Ich sehe mich verzweifelt um, in der Hoffnung, ein bekanntes Gesicht zu entdecken. Nichts.

Ich bin alleine.

Der große Scheinwerfer wirft das Licht auf die Mitte der Bühne und lässt sie strahlen, wie nie zuvor. Langsam gehe ich auf den Lichtkegel zu und als ich hinein trete, muss ich sofort meine Augen bedecken. Kleine, dunkle Punkte tanzen vor meinem Blickfeld. Ich gewöhne mich an die Helligkeit und lege meine Sachen ab. Jacke, Schal und Handtasche gleiten sachte zu Boden und bieten mir Bewegungsfreiheit. Meine Winterstiefel stelle ich direkt daneben und genieße das Gefühl, der entspannten Füße.
Auf Zehenspitzen schleiche ich über den abgenutzten Boden und stelle mir vor, wie es wohl wäre, eine bekannte Tänzerin zu sein. Augenblicklich fange ich an, über das Holz zu laufen. Erst schnell, dann langsam. Irgendwann verwandeln sich meine hektischen Bewegungen und ich fühle mich frei. Sorglos und sicher, in dem, was ich tue. Ich beginne mich zu drehen und breite die Arme aus. Ungewollt entflieht mir ein leises Kichern und automatisch halte ich mir beide Hände vor den Mund. Doch dann fällt mir auf, dass ich alleine bin. Also schließe ich die Augen, recke mein Kinn zur Decke und lache.







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