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Wenn ich heute zurückblicke – auf den ersten Blick, auf den ersten Schritt, auf diesen Tanz, der keiner sein sollte – dann frage ich mich, wann genau ich angefangen habe, ihn nicht mehr nur zu spüren, sondern zu vermissen.
Ich wusste nicht, dass man Nähe so sehr verlernen kann.
Oder dass Berührung gefährlich werden kann, wenn man versucht, sich selbst nicht zu verlieren.
Wir standen uns gegenüber, damals. Fremd, vorsichtig, fast schon gespannt wie zwei Magneten, die sich noch nicht entscheiden konnten, ob sie sich anziehen oder abstoßen sollten.
Und ich war überzeugt, ich könnte die Kontrolle behalten. Wie immer.
Denn Kontrolle war Sicherheit.
Und Sicherheit war das Einzige, woran ich mich manchmal noch festhalten konnte, wenn alles andere zu laut wurde.
Aber dann berührte er mich – nicht plötzlich, nicht fordernd, sondern still.
Und mein Körper vergaß, was mein Kopf mir eingeredet hatte.
Er war warm. Und ehrlich. Und so wahnsinnig geduldig mit mir, obwohl ich ihm alles entgegengeschleudert hatte, was ich hatte: Stolz, Zweifel, Widerstand.
Ich habe ihn verletzt. Mehrmals.
Und trotzdem hat er nie losgelassen.
Er war mein Widerpart. Mein Gegner im Streit, mein Gegenüber im Takt.
Und irgendwann mein Zuhause – ohne dass ich es wollte.
Ohne dass ich es gemerkt habe.
Vielleicht ist Liebe genau das:
Kein Blitz, kein Feuerwerk, sondern ein ständiges Flüstern.
Ein Blick. Eine Berührung.
Und die eine Stimme, die dich leise daran erinnert:
Don't forget to breathe, darling.
Auch dann nicht, wenn du fällst.
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Heyy alles, alsoooo der Prolog ist fertig und ich bin sehr gespannt auf euer Feedback. Schreibt mir gerne ein Kommentar!
Konstruktive Kritik ist immer erwünscht
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don't forget to breathe, darling
RomanceEin Tanz. Ein Blick. Ein Knistern, das nicht mehr verschwindet. Charlotte tanzt, seit sie laufen kann. Diszipliniert, leidenschaftlich, unabhängig - sie kennt ihren Weg. Tim tanzt, um zu fühlen. Und seit zwei Jahren schlägt sein Herz jedes Mal schne...
