❄Kapitel 1❄

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Übermorgen ist Heilig Abend. Ich mag Weihnachten nicht. Warum? Weil ich seit 3 Jahren kein richtiges Weihnachten mehr hatte. Gerade bin ich mit meinen Hund Rocky spazieren. Da ich keine Lust habe den Tag im Heim zu verbringen. Ich habe eh niemanden dort. Keine Freunde und auch keine Familie die mich haben möchte. Mein einziger Freund ist mein Hund. Vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen. Entschuldigung, wie unhöflich von mir.
Also mein Name ist Felix. Lee Felix. Ich bin 16 Jahre alt und lebe seit 3 Jahren in ein Waisenhaus. Meine leiblichen Eltern sind gestorben. Meine Mutter an Krebs und mein Vater hat den tot meiner Mutter nie verkraftet und starb deswegen an Herz versagen. Leider habe ich keinen weiter aus meiner Familie. Keine Geschwister, Oma, Onkel, Tante oder Opa die mich hätten bei sich auf nehmen können. Ich wurde in den 3 Jahren schon oft an Pflegefamilien vermittelt, aber ich blieb nie lange dort. Entweder waren meine Pflegeeltern streng zu mir oder meine Stiefgeschwister. Das heißt ich wurde oft geschlagen. Meinen Hund haben einige auch nicht akzeptiert. Sie wollten ihn ins Tierheim bringen. Also bin ich geflüchtet. Und wieder ins Heim gelandet. Aber genug davon. Ich habe beschlossen bis zu meinen 18. Lebensjahr im Heim zu bleiben, auch wenn ich es dort hasste.

Ich lief so mit Rocky durch die Straßen. Es fing plötzlich an zu schneien. Ich liebe Schnee. Es schneit so stark das der Boden innerhalb von Sekunden mit der weißen bracht bedeckt war. Fröhlich drehte ich mich in den Kreis und freute mich wie ein kleines Kind über den Schnee. Ich lachte auch dabei. Bis ich nach einer Weile bemerkte, dass mein Hund Rocky weg war. Verdammt. Habe ich ihn etwa los gelassen? Mist ich muss ihn finden. Wo kann er nur hingelaufen sein? Panik stieg in mir hoch. Ich kann nicht ohne ihn. Er ist doch mein einziger Freund den ich noch habe. Was soll ich denn ohne ihn tun? Schnell lief ich in irgendeine Richtung, in der Hoffnung ihn so schnell wie möglich zu finden. Laut rief ich paar mal seinen Namen, aber er meldet sich nicht. Oh nein was ist wenn er....? Nein bitte nicht. Das darf nicht passiert sein. Tränen bildeten sich in meinen Augen und liefen mir die Wangen hinunter. Meine Sicht war schon ganz verschwommen.

Mir war so unendlich kalt, obwohl ich wie wild durch die Straßen rannte um Rocky zu finden. Warum ist es auf einmal so unendlich kalt geworden? Ich hätte mich wirklich wärmer anziehen sollen. Ich zog mir meine Kapuze über den Kopf um meinen Ohren ein wenig vor der Kälte zu schützen, was mir zum Glück auch gelang. Weiter lief ich durch die Straßen und suchte nach Rocky. Aber ich fand ihn nirgendswo. Das kann doch nicht wahr sein. So weit konnte er doch wirklich nicht weg sein. Zum Glück trägt er ein Halsband mit der Adresse vom Heim und meiner Handynummer darauf. Ich weiß es ist gewagt, aber es ist für mich wichtig, wenn so ein Fall wie jetzt eintrifft. Ich musste die Suche wohl abbrechen und hoffen, wenn ihn jemand gefunden hat, dass er sich bei mir, oder bei der Heimleitung meldet. Schweren Herzens begab ich mich allein zurück zum Heim. Konnte ja der Heimleitung recht sein. Sie konnten Rocky von Anfang nicht leiden und waren dagegen, dass ich ihn hier halten durfte. Das war mir aber egal und ich widersetzte mich ihnen. Ihnen blieb keine andere Wahl als es zu akzeptieren. Denn ohne Rocky wollte ich hier nicht sein. Der Gedanke ohne ihn jetzt dorthin zurück zu gehen graute mir.

Den ganzen Weg über war ich nur am weinen. Meinen Augen waren sicherlich schon rot und angeschwollen. Im Heim angekommen verzog ich mich gleich auf mein Zimmer. Zum Glück hatte ich das Zimmer für mich alleine. Mit mir wollte sich eh keiner ein Zimmer teilen, weil mich keiner mochte, dass war mir aber egal, denn ich mochte hier auch wirklich keinen. Ich schloss die Tür hinter mir ab und schmiss mich auf mein Bett. Die halbe Nacht war ich nur am weinen bis ich irgendwann eingeschlafen war. In dieser Nacht träumte ich von Rocky. Das er von einen liebevollen Jungen, etwa in meinen alter vielleicht gefunden wurde. Ich schlief so tief und fest, dass ich nicht mit bekam, wie mir jemand eine Nachricht hat zukommen lassen.

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Hey willkommen zu meinen Changlix OS. Ich hoffe sie gefällt euch. ♡

Ich danke euch für das lesen dieser Kurzgeschichte und für das voten und kommentieren.

Ich wünsche euch allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit mit euren liebsten und Familie.

Merry Christmas 🌲❄☃️

Eure Yuki ♡♡

Merry Christmas // Changlix ~ Short storyStories to obsess over. Discover now