Hi! Mein Name ist Nick und ich glaube ich bin dem Weihnachtsmann begegnet... Jaja den gibts nicht schon klar, aber irgendwie ist was seltsames passiert. Aber wie wäre es wenn ich von vorne anfange. Mein Name ist Nick Peters und ich bin 18 Jahre alt seit gut zwei Minuten. Mein Geburtstag ist zu Silvester, genau um Mitternacht, was ich wirklich cool finde, weswegen ich das auch erwähne. Jedenfalls ist Gerade das Feuerwerk voll im Gange und nicht nur am Himmel. Um zu verstehen wovon ich rede, muss ich euch meine Geschichte erzählen.
Vor langer Zeit, am 01.01.2004 würde ich geboren... ok nein so früh fang ich nicht an. Ich fang mit letztem Weihnachten an. Ich würde empfehlen jetzt "Last Christmas" von Wham anzuhören, da es hier gut dazu passt. Also ich komme jetzt mal zum Thema.
Es ist der 23.12.2020. Morgen ist es soweit, es ist Weihnachten und ich weiß es ist nicht unsere Tradition, aber ich hätte gerne meinen ersten Kuss unter dem Mistelzweig. Der Auserwählte weiß nicht dass ich auf ihn stehe und ich habe vor es ihm morgen auf der Christmasparty zu sagen, die in der Schule geschmissen wird. Problematisch wird vielleicht, dass keiner meiner Klassenkameraden einen Schimmer hat, dass ich schwul bin, inklusive Liam (der Auserwählte falls das nicht klar war). Ich und Liam sind die besten Freunde seit wir uns im Kindergarten gegenseitig mit Sand abgeworfen haben. Wir waren vier und haben uns um irgendwas gestritten. Da sind die Kindergärtner dazwischen gegangen und wir waren so toll und haben dann gemeinsam die Kindergärtner abgeworfen. Die haben das nicht so toll gefunden aber wir wurden beste Freunde. Naja und seit gut zwei Jahren, als die Pubertät einsetzte (falls jemand nicht rechnen kann, ich bin gerade 16, also kam ich mit 14 in die Pubertät), fing ich an mehr für Liam zu empfinden, als nur Freundschaft. Diese Gefühle wurden die letzten zwei Jahre immer stärker und ich hab nun genug Mut um ihm das zu sagen. Ich sehe auf die Uhr und merke, dass es bereits 22 Uhr ist. Ich sollte mich echt schlafen legen sonst wird das morgen nichts.
Ich wurde von einem lauten dumpfen Knall geweckt, gefolgt von einem Schrei. Das war eindeutig meine kleine Schwester Bella und es klang so als wäre sie irgendwo dagegen gelaufen. Ich, da ich ja so ein fürsorglicher Bruder für meine drei Minuten jüngere Schwester bin, laufe natürlich sofort aus meinem Zimmer um sie auszulachen. Als ich im Wohnzimmer ankomme und sehe, dass sie gegen den Tisch gelaufen ist und dabei auch gleich ihren Kaffee über sich geschüttet hat, kann ich nicht mehr anders und fange lauthals an zu lachen. "Hör auf zu lachen du kleines Arschloch!", schnautzte sie mich an. "Ach Isilein, du musst mich verstehen. Weißt du eigentlich wie komisch das aussieht?" "Weißt du eigentlich wie scheiß weh das tut?" "Ja weiß ich... Glaubst du allen ernstes, Isi, dass ich mir noch nie den Zeh angestoßen hab? Und hab ich da so rumgeschrien? Nein." "Ja weil du einfach zu heulen anfängst!", antwortet meine Schwester und grinst siegessicher, während ich sie mit meinem Todesblick anstarre. "Und nenn mich nicht Isi!", schreit sie mich nun an. Sie heißt im vollen Namen Isabella und würde gerne Bella genannt werden und hasst es wenn ich Isi zu ihr sage. Deswegen tue ich es auch. "Komm und mach uns Frühstück. Bitte", fragte meine Schwester nun im normalen Ton. Ich mach immer unser Frühstück, da Bella nicht kochen kann und uns somit nur das Frühstück verderben würde. Natürlich mache ich das, aber nicht umsonst. Sie muss dafür meine Wäsche machen. Unsere Eltern haben gesagt, dass wir uns abwechselnd um die Wäsche kümmern sollen, damit es fair bleibt, aber ich wollte nicht und so ist es zu diesem Arrangement gekommen.
Nachdem Bella und ich aufgegessen haben, fuhren wir mit dem Rad in die Schule. Unsere Eltern müssen immer viel früher raus als wir, und ja sie müssen heute arbeiten, und da wir beide noch nicht Autofahren können, fahren wir mit dem Rad in die Schule. Es ist eh nicht weit und der Sport hilft beim Figur halten. Jedenfalls als wir bei der Schule ankommen, sehen wir bereits die Weihnachtsdeko, die schon seit fast zwei Monaten da hing. Heute ist es aber noch mehr geschmückt als sonst und der Weihnachtsbaum in der Aula leuchtet zum ersten Mal. Es ist Heilig Abend und der Tag der großen Party. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren und ein Haufen Schüler liefen kreuz und quer. Meine Schwester und ich fügten uns natürlich sofort ein, und halfen beim Aufhängen der Girlanden. Da so viele mithalfen waren wir am Abend fertig und alle glücklich. Naja außer mir. Ich war verdammt nervös und auch ein wenig zwider, da ich mich bei den depperten Girlanden am Finger geschnitten hab. Bella und ich gingen, da bereits Nachmittag war, was essen und danach noch Weihnachtsmarkt Standln schauen. Als es dann dunkel wurde, fuhren wir zurück nach Hause um uns für die Party umzuziehen.
Zuhause angekommen wurden wir bereits von unseren Eltern begrüßt. Sie waren gerade erst nach Hause gekommen und freuten sich uns noch zu sehen, bevor wir zur Party aufbrachen. Ich persönlich hätte ja sowieso auf meinen Vater gewartet, dich ich keine Lust hatte im Anzug durch den Gatsch zur Schule zu laufen und schon garnicht wollte ich das Gejammere meiner Schwester dabei hören. Also sind wir wie ich es geplant hatte in Papas Auto gestiegen und er hat uns zur Schule geführt. Wir verabschiedeten uns von ihm und gingen hinein. Es waren noch nicht allzu viele da und daher war es auch noch etwas ruhiger. Ich sag Liam bereits und entschied, da ich Angst hatte meine Nerven wegzuschmeißen, ihm meine Gefühle jetzt gleich zu beichten. "Heey Nicki! Wie gehts wie stehts?", begrüßt er mich fröhlich. "Hey ahm können wir da rüber gehen?", fragte ich ihn und er willigte etwas skeptisch ein. "Was ist los? Wieso wolltest du hier her kommen?" "I-Ich... ahm... Ich äh ich habe mich ... ahm ... ich..." "Du weißt du kannst mir alles sagen", sagte er ruhig und lieblich. "Liam, ich habe Gefühle für dich. Und ich würde dich gerne küssen.", sagte ich nun gerade heraus. Und scheinbar etwas zu laut und mitten zwischen zwei Songs, sodass es jeder, wirklich jeder in diesem Raum gehört hat. Das war mir aber gerade egal. Was mir nicht egal war, war dass Liam sein Gesicht angewidert verzog und mich anschrie, dass ich mich von ihm fern halten soll. Ich, was auch sonst, brach natürlich in Tränen aus. Die meisten hier drin fingen an zu lachen und manche blickten mich nur angewidert an. Die wenigen, welche mich mitleidig ansahen, halfen mir nicht, weswegen ich für circa eine Minute heulend dasaß, bis sich meine Schwester aus ihrer Schockstarre lösen konnte und zu mir rannte. Sie brachte mich nach Hause, naja nach dem Dilemma war der Abend ja gelaufen, und tröstete mich und sagte mir, dass sie mich immer lieb haben wird.
Seit dem werde ich in der Schule oft beschimpft und hin und wieder von Liam, mit der Warnung, dass ich ihn nicht anschmachten soll, verprügelt. Naja als ich ihm sagte, dass ich über ihn hinweg war, hatte er nicht aufgehört. Meine Schwester ist krank. Jedes mal wenn sie was mitkriegt ist sie krank vor Sorge. Sonst ist sie gesund, aber da ich so gut wie immer irgendwas abbekomme, ist sie dauerbesorgt.
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1226 Wörter
So das war das Erste Kapitel. Ich hab keine Ahnung ob ich das Buch beenden werde oder nicht. Aber ich werde es versuchen. Ich hatte nur irgendwie einen kreativen Schub, weswegen ich dieses Buch angefangen habe. Wie gefällt es euch bis jetzt?
LG eure Zitrone
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A little Gay Christmas
RomanceWeihnachten steht vor der Tür... naja eigentlich ist erst Halloween gewesen aber ihr wisst ja, dass die Halloweendeko in den Einkaufszentren und überall sonst am 1. November direkt gegen Weihnachtsdeko ausgetauscht wird und auch dann schon im Radio...
