you make my face red & my heart beat
they found home between each ohter’s arms
Der Herbst zog sich durch die Straßen von Brooklyn und dabei pfiff der Wind gegen die geschlossenen Fenster der Backsteinhäuser, während die saftig grünen Blätter an den Bäumen in einer anderen Farbe abtauchten, in kleinen Mengen hinunter fielen und schließlich über den Kopfsteinpflaster wehten. Es war ein ganz normaler Mittwochabend und die Arbeit lag schon etwa viereinhalb Stunden zurück in der Vergangenheit.
Jake lag ganz entspannt mit einem Bauch voller Makkaroni und Käse auf der Couch in Amys Armen, den Kopf auf ihrer Brust gebettet und die flauschigste Decke war über ihren erschöpften, frisch geduschten Körpern drapiert.
Stirb Langsam spielte wie so oft schon auf dem großen Fernsehbildschirm, doch konnte sich der Lockenkopf nur auf den Herzschlag seiner Freundin konzentrieren.
Rhythmisch und Beruhigend. Einfach Atemberaubend. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Er gehörte definitiv zu seinem absoluten Lieblings Soundtrack, konnte direkt hinter ihrer wundervollen Stimme, dem hellen Klang, wenn er sie zum Lachen brachte, ihrem kleinen Kichern und ihren Sexgeräuschen gefunden werden. Im Grunde liebte er die gesamte Amy Schallplatte, wobei die Art, wie sie seinen Namen beim Sex stöhnte, wie sie wimmerte, während sie mit ihrer Hüfte bockte und er sie letztendlich zum Schreien brachte, wenn er wollte, war ohne Zweifel Sein Favorit. Sie tat diese Dinge nur wegen ihm, fühlte diese Dinge nur wegen ihm. (Ihm erging es aber auch nicht viel anders. Sie ließ ihn Dinge fühlen und tun wie es kein anderer konnte.)
Jake hatte noch nie so gut geklungen. Es war betörend und er hatte es ganz alleine für sich. (Nun, manchmal hatten die Nachbarn, denen Amy nicht mehr unter die Augen treten konnte, auch etwas davon. Ob sie wollten oder nicht.)
Doch stand dies im Moment nicht im Mittelpunkt. Es waren nur Sie, ihr Herzschlag und Er, der lauschte.
Er konnte immer noch nicht so richtig glauben, dass er das Erleben durfte. Mit Ihr. Sei es wie hier in ihrer überaus ordentlichen, aber auch super gemütlichen Wohnung, bei ihm in seinem kleinen Chaos von vier Wänden oder wo auch sonst immer.
Jake konnte sich vorstellen das für den Rest seines Lebens zu tun. Mit ihr zusammen einfach nur den Feierabend genießen und Alltägliche Dinge tun, die man eben so tat. Sei es früh am Morgen, am Mittag oder um drei Uhr in der Nacht. (Selbst dann, wenn er für sie in Pyjamas zu einem Seven-Eleven die Straße runter lief, um ihr neue Binden und Eis zu besorgen, da ihre Periode mal wieder nicht nach dem Santiago-Plan aufkreuzte, sprintete los, wenn sie Beide einfach nur Lust auf Milkshakes hatten. Oder was auch immer ihnen gerade in den Sinn kam. Er tat es gerne und liebte es, sich nach der Rückkehr wie ein Held aufzuspielen, auch wenn es ihm jedes Mal aufs Neue ein Kissen ins Gesicht einbrachte. „Du bist ein Idiot." „Ich bin dein Idiot." Er legte die Sachen zur Seite und revangierte sich, indem er sie an der Hüfte packte und ihr Küsse auf ihrem ganze Gesicht hinterließ. Es war ziemlich fair, wie er fand.) All diese Dinge, die er so mit ihr erlebte, gaben ihm diese berauschende Gefühle und er verliebte sich von Tag zu Tag ein wenig mehr in Amy Santiago.
Ja, davon würde er niemals genug bekommen. Er würde niemals von ihr genug bekommen.
Das Letzte was er spürte, war wie Amy mit ihrer Hand seine Seite hoch zu seinem Kopf fuhr und ihre schmalen Finger sich in seinem wirren Haar verhedderten. Sie drückte ihm einen Kuss auf die Stirn und er seuftzte in ihren Arm, ehe er einnickte, und John McClane währenddessen versuchte sich lautlos durch den Schacht zu schieben und dabei nicht entdeckt zu werden.
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you make my face red & my heart beat
Romanceschrott-shot-sammlung | kurze, sinnlos kitschige jake und amy storys, die sich so mit der zeit ansammeln und die ich nicht einfach so auf meiner festplatte verotten lassen möchte. | [nothing. just fluff. + light smut] [GERMAN] [BROOKLYN NINE-NINE] [...
