Annabeth
Ich kämpfte mit meinem Algenhirn Rücken an Rücken gegen die Monster, welche immer näher rückten. Sie umzingelten uns. Wir schlugen uns weiter in die Richtung von Gaia. Ein Höllenhund rannte auf mich zu und schnell zerteilte ich ihn mit meinem Dolch woraufhin er zu goldenem Staub zerfiel. Plötzlich spürte ich einen stechenden Schmerz. Ein Telchine hatte mich an meiner linken Schulter getroffen. Dort wo der Telchine mich getroffen hatte, klaffte eine große Stichwunde. Percy kam auf mich zu und erstach den Telchine mit seinem Schwert, wodurch auch er zu goldenem Staub zerfiel. Ich zeigte ihm mit einem Wink meiner Hand, dass ich weiterkämpfen konnte. Um uns herum fielen immer mehr Halbblute. Mach einiger Zeit standen wir vor Gaia. Percys Augen wurden dunkel und ein Sturm wütete in ihnen. Mit einer Handbewegung von Percy zerbarsten die Monster und goldener Staub regnete auf die Halbblute nieder. Ein Hurrikan aus dem Blut der Monster tauchte auf, und hob Percy und Gaia in die Luft. Die Temperatur nahm ab und man sah ein bronzenes Schwert in dem Hurrikan aufblitzen und nach wenigen Momenten fiel mit einem schmerzerfüllten Schrei goldener Staub hinunter. Mithilfe des Wassers verteilte Percy die Überreste von der Urgöttin und der Hurrikan löste sich langsam auf und Percy fiel aus vielen Metern Höhe runter. Ich rannte zu ihm als er auf dem Boden aufschlug. Er blutete stark, weswegen ich schnell in Gedanken zu Apollo betete. Er tauchte sofort neben mir auf und als er Percy sah, entgleisten ihm die Gesichtszüge. Apollo begann Percy zu untersuchen und schließlich sah er mich mit traurigen Augen an und schüttelte den Kopf. Nach ein paar Sekunden verstand ich. Ich weinte und schrie. Da vielen mir die Götter auf, welche sich, nachdem Gaia besiegt worden war, auf dem Schlachtfeld versammelt hatten. Poseidon kniete sich neben seinen Sohn und begann stumm zu weinen. Zusammen mit den Göttern sanken die Halbblute auf ihre Knie, denn es wurde ein großes Opfer gebracht, und zusammen trauerten sie um ihren Helden.
Percy
Gaia lief durch die Reihen der Halbblute und erstach diese, während ich immer wütender wurde. Plötzlich spürte ich, wie Macht mich durchflutete. Ich spürte das Blut, welches durch die Adern der Monster und Halbblute floss. Mit einer Handbewegung ließ ich die Adern der Monster platzten und formte aus dem Blut einen Hurrikan. Mit diesem hob ich Gaia und mich in die Luft. Gaias selbstsicheres Gesicht fiel in sich zusammen. Mit großen Augen sah sie mich an, als ich, ohne ein Wort zu sagen, ihr mein Schwert in die Brust rammte. Danach wurde alles schwarz.
Als ich meine Augen wieder öffnete, lag ich in einem weichen Bett. Der Raum, in welchem ich mich befand, war komplett leer. Dort waren nur die weißen Wände, und eine schwarze Tür, welche irgendwie fehl am Platz wirkte. Mit wackeligen Beinen stand ich vom Bett auf und lief langsam auf die Tür zu. Sie hatte viele Verzierungen, aber am meisten stachen die vielen Punkte heraus, welche wie Sterne aussahen. In diesem Moment ging die Tür auf, und ein Mann trat in den Raum. Als er mich sah, lächelte er freundlich. "Hallo, Percy. Schön, dass du wieder wach bist. Ich bin Chaos, der Herrscher des Universums. Aber bitte verbeuge dich nicht vor mir.", sprach Chaos, während ich versuchte, dem Drang mich zu verbeugen zu widerstehen. Chaos sprach weiter: "Ich habe beschlossen dich zu meinem Erben zu ernennen. Mir bleibt nicht mehr viel Zeit und du wärst ein sehr guter Herrscher. Würdest du mein Angebot annehmen?" Völlig überrumpelt konnte ich nur "Was?!" fragen. Immer noch lächelte sagte er: "Du musst dich nicht jetzt entscheiden. Aber bitte denkt darüber nach. Jetzt werde ich dir aber erst dein Zimmer und die Stadt zeigen. Folge mir." Damit drehte er sich um und lief aus der Tür. Schnell folgte ich ihm.
Die Stadt war wirklich riesig. Durch ein großes Tor kamen wir auf einen Marktplatz, mit vielen verschiedenen Verkaufsständen. Die Stände waren mit Gold und Silber verziert und bestanden aus weißem Marmor. Hinter den Ständen standen wunderschöne Wesen. Sie hatten rote, schuppige Haut, lange grüne Haare und strahlend blaue Augen. Sie waren sehr klein, kaum einen Meter groß. Kurze Arme mit langen Fingern übergaben die Waren an die Käufer und nahmen das Geld an. Mitten auf dem Platz stand ein riesiger Brunnen. Kinder saßen auf dem Rand des Brunnens und warfen silberne Münzen hinein, während die Eltern die Einkäufe erledigten und sich mit den Verkäufern unterhielten. Chaos führte mich über den Platz, und während ich diesen bewunderte, verbeugten sich die Leute, an welchen wir vorbeikamen, mit einem "Lord Chaos". Er führte mich einmal quer über den Platz, zu einem kleinen Haus, welches aber umso prächtiger mit Gold und Chaosgestein verziert war. Auf einem großen Marmorschild stand "Waffenkammer und -schmiede". Als Chaos die Tür öffnete, erblickte ich einen riesigen Raum. In diesem waren mehrere hunderte Waffen aller Art untergebracht. Von Schwertern bis zu Schlagstöcken war alles vorhanden. "Hier sind alle Waffen untergebracht. Zum Trainieren oder einen Kampf auszutragen. Ich werde dir helfen, den Umgang mit all diesen Waffen zu lernen und diesen zu perfektionieren. Ich werde dir jegliche Art von Kampfkunst beibringen. Sei es die griechische Kampfkunst zu perfektionieren oder die japanische zu erlernen. Wenn du zustimmst, mache ich dich zum Kommandeur meiner Armee. Du würdest die meisten Aufträge ausführen, beziehungsweise diese leiten." Erstaunt blickte ich Chaos an. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass mir der Herrscher des Universums so viel Verantwortung übertragen würde. Langsam nickte ich. Daraufhin lächelte Chaos: "Das werte ich mal als ein "Ja"." Wieder konnte ich nur nicken. Nachdem dies geklärt war, brachte mich Chaos, mit einem Umweg durch den Palastgarten, in den Thronsaal. Der Palastgarten war wunderschön. Alle erdenklichen Pflanzen wuchsen dort, und ließen den Garten einfach traumhaft aussehen.
Im Thronsaal angekommen, drehte sich Chaos zu mir um und sagte: "Ich bin froh, dass du mein Angebot angenommen hast. Es wäre nicht erdenklich gewesen, einem Taugenichts die Herrschaft zu überlassen. Aber bei dir ist die Macht in guten Händen. Da bin ich mir sicher. Also, die Krönung zum Thronerben werden wir demnächst Planen müssen. Bei der Krönung wirst du dich verändern." "Inwiefern verändern?" "Nun ja, dir werden Flügel wachsen, und eventuell wird sich deine Augen-, Haar- und Hautfarbe verändern. Das kann man aber nie mit Sicherheit sagen."
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Der Erbe des Chaos - Die Ernennung
Fanfiction----WIRD ÜBERARBEITET---- Gaia wurde besiegt, doch es musste ein großes Opfer gebracht werden. Begleite die Halbblute, wie sie mit der neuen Situation umgehen und bekämpfe mit ihnen die neue Bedrohung. ----LESEPROBE---- Als ich meine Augen wieder öf...
