Kapitel 1

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Katsuki Bakugou Pov.

Zwei Teenager, ein Mädchen und ein Junge, betraten den Laden. Sie waren am gestrigem Tag zur selben Zeit gekommen, um genau Zehn Uhr. Sie griffen aufs Neue nach einer Kaugummi-Packung und einer Zigarettenschachtel. Die heutige Jugend war echt zum Kotzen. Warum ich so dachte, stand bereits schwarz auf weiß in meinem Terminkalender geschrieben: Sie versauten sich ihr Leben. Und das bewusst. Die Zigaretten waren nicht das Problem -ganz im Gegenteil- dass sie die Schule schwänzten, war eher das, was mich wütend werden ließ! Nicht mehr und nicht weniger.

Sie legten ihren Einkauf auf den Tresen, hinter welchem ich saß und alles einscannte.
„Müsstet ihr nicht in der Schule sein", fragte ich beide und sah gleichzeitig auf den kleinen Bildschirm an der rostigen Kasse. „9,68 €, bitte.", fügte ich noch hinzu.

Der Junge fing an nervös hin und her zu wippen, während das Mädchen die Augen verdrehte. Sie wendete sich mir zu und zog ihre bemalten Augenbrauen wütend zusammen.
„Unser Leben hat Sie nichts zu interessieren! Und wie es aussieht" ihr Zeigefinger deutete auf die alte Kasse, vor mir. „Waren Sie früher genauso wenig in der Schule gewesen, wie wir es jetzt sind."

Das hatte gesessen. Diese lächerlichen Worte hatten es geschafft jahrelange Therapie zunichtezumachen. Ich stand von meinem Stuhl auf und schlug beide Hände auf die harte Theke: „JETZT HÖR MIR MAL GUT ZU! ICH WAR IMMER ZUR SCHULE GEGANGEN UND HATTE GEACKERT WIE VERRÜCKT! LETZTEN ENDES BIN ICH DANN TROTZDEM HIER GELANDET!! UND DAS LAG NICHT AN MEINEN NOTEN, SONDERN EINZIG UND ALLEIN AN MEINEM VERHALTEN! ALSO, PASS BESSER AUF DEINE MICKRIGEN WORTE AUF!!"
Jetzt war es raus. Ich würde mich nie ändern. Schnelle Wutausbrüche gehörten einfach zu mir und meinem Charakter. Und obwohl ich das wusste, hatte ich nicht vor etwas dagegen zu unternehmen. Wie ironisch.

Der Junge bezahlte noch schnell, bevor beide aus dem Laden sprinteten. Wütend und gleichzeitig amüsiert lehnte ich mich zurück. Was gab es besseres, als wütende Teenager, die von einem alten Racker, wie mir, fertig gemacht wurden?
Die Animosität und der Zorn von eben waren komplett verschwunden. . .
Diese Stimmungsschwankungen würden mich irgendwann noch umbringen.

★

Müde kramte ich nach dem Schlüssel, um endlich den Laden zu schließen und Feierabend machen zu können. Ich ging auf die Flyer übersäte Glastür zu, bis unerwartet ein schwarz gekleideter Mann hineingerannt kam.
Sein Haar war völlig zerzaust und unter seinen Augen lagen riesige pechschwarze Ringe. Allerdings fiel mir die Waffe in seiner Hand weit zu spät auf. Er richtete sie auf mich und schien verwirrt zu sein. „Warum. . .", fing er an. Kopfschüttelnd überlegte er es sich dann wohl doch anders: „ Hände hoch! Und her mit der Kohle!"

Ich tat, was er befahl und nahm die Hände hoch. Automatisch bewegte ich mich hinter den Tresen und tippte den Zahlencode in die Kasse ein, damit sie sich öffnet. Der Mann kam drohend mit der Waffe näher auf mich zu und beobachtete mein Tun. Das war die Gelegenheit. Mit einer schnellen Handbewegung greife ich nach seinem Arm, in der er die Knarre hielt, und verdrehe ihn so lang im Uhrzeigersinn, bis ich ein angenehmes Knacksen in seinen Knochen höre. Er ist gebrochen.

Der Mann schreit wie verrückt, was jedoch nicht mehr lange so bleiben wird. Ich packe nämlich seinen Kopf und schlage ihn so kräftig wie möglich gegen den harten Tresen.
Blut fließt ihm von der Stirn. Er ist ein ganz schön sturer Kerl, der sich nicht so leicht geschlagen gibt. Er stellt sich wieder auf und nimmt in Windeseile einen kleinen USB-Stick aus seinem Schwarzen Mantel, welchen er mir in den Rachen schiebt. Erschrocken davon, schlucke ich den Stick hinunter und stoße gleich darauf seinen Schädel erneut auf den Tresen ein. Er zuckt noch einige Male und verliert, dann das Bewusstsein.

So nett ich doch war, setzte ich den Räuber auf einen Stuhl und fesselte ihn mit Ladekabeln. Er konnte froh sein, dass er nur Ohnmächtig geworden war. Wäre ich nicht so amüsiert von heute früh noch gewesen, wäre es sicherlich nicht so harmlos ausgegangen. Ich fasste mir an den Hals, wo, vor einigen Minuten, ein ganzer USB Stick durchgeflutscht war. Dann holte ich mein Handy aus der Hosentasche heraus und tippte die Nummer der Polizei ein. Jedoch kam im selben Moment eine weitere Person in den Laden gestürzt.
Seufzend verdrehte ich die Augen. Heute war echt nicht mein Tag. Stirnrunzelnd schnappte ich mir die Waffe vom schwarzgekleideten Mann und zielte auf die eben eingetretene Person.

„Raus hier! Ich wiederhole mich nicht!", zischte ich ihm laut entgegen. Es war ein Mann, Mitte zwanzig. Er trug einen dunkelblauen Anzug und hatte rotweißes Haar. Seine Augenfarbe erkannte ich von dieser Entfernung nicht und sie war mir auch relativ egal. Warum kam mir dieses Gesicht nur so bekannt vor?

Der verschieden Haar-farbige Mann zückte eine Karte aus seiner Paspeltasche und reichte sie mir.
Ich war mir nicht sicher, ob ich sie annehmen sollte, entschied mich dann letzten Endes doch dafür.
Also riss ich sie ihm aus der Hand und las sie mir durch.

Todoroki Shoto
CEO Angestellter und Eigentümer des FFJ's

Tel: + ***********
Mail@todoroki.com
www.FFJ.de

Daher kannte ich ihn also, er war Inhaber des FFJs. Seitdem er diese Firma gegründet hatte, hingen überall nur noch Flyer von ihm herum und die Nachrichten sprachen über nichts anderes mehr.

Inzwischen hatte ich die Waffe bereits gesenkt. Für alle Fälle hielt ich sie dennoch fest zwischen den Händen gedrückt. Man konnte ja schließlich nie wissen, was einem noch so alles erwarten konnte.
Der sogenannte CEO richtete seine Krawatte ein wenig und ging dann auf den bewusstlosen Typen in schwarz zu.

„Haben Sie das gemacht?", fragte er und zeigte auf die Ladekabel-Fesseln.

„Sieht es so aus, als wäre noch wer anderes hier?"
Genervt, wie zuvor auch schon, verschränkte ich die Arme vor der Brust und wartete erst gar nicht auf eine Antwort.

„Sie werden mit zum Verhören kommen, wo wir Sie in Ruhe ausfragen werden.", erklärte er und ignorierte dabei meine Antwort auf seine sinnfreie Frage von vorhin.

Meinen Blick auf den Ohnmächtigen Mann gerichtet, erkundigte ich mich einwenig nach ihm: „Wer ist der Kerl?"
„Ein Mann mit psychischen Problemen. Mehr müssen Sie nicht wissen.", erwiderte der Inhaber des FFJ's; Fight For Justice.

Ich würde gleich also verhört werden,
na Super!

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Das erste Kapitel ist endlich fertig!!!!
Später werde ich den Titel der Geschichte wahrscheinlich noch umändern!
Wörter: 1043

The Fight for Survival || Todobaku ||Stories to obsess over. Discover now