Wie alles begann

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( kurz vorweg, das ist was ich so beim Schreiben höre)

Wie alles begann

Ich stehe am Bahnsteig, eine große rote Reisetasche neben mir. Genervt bind e ich mir meine caramelfarbenen Locken zu einem Pferdeschwanz zusammen. Im Nacken kräuseln sich meine Haare, denn es ist 38 Grad und ich schwitze. Eine gefühlte Ewigkeit stehe ich nun schon hier. Setzen kann und will ich mich nicht. Die Bänke sind besetzt und der Boden könnte nicht ekliger sein. Doch was solls? Auf das Glück muss man eben warten. Ich überlege mich auf meine Tasche zu setzten. Langsam spüre ich Erschöpfung, ich stehe hier ja auch schon seit – ein Blick auf meine Uhr- seit zwei Stunden. Wusstest du, dass man beim Stehen über 800 Muskeln benutzt? Ich auch nicht. Bis jetzt.

Warum muss man eigentlich immer so lange auf Züge warten? Bis jetzt kam noch kein Zug, den ich nehmen wollte pünktlich.

Um ehrlich zu sein rede ich hier die ganze Zeit nur irgendwelchen Stuss zu mir selbst. Ich will mich beruhigen, doch es klappt nicht. Ich bin halt einfach ein Mensch der zu Nervosität neigt. Aber wer wäre nicht nervös an meiner Stelle? Schließlich gehe ich jetzt auf die Uni in eine eigene Wohnung und alles wird so wundervoll sein wie in all den Werbespots. Du merkst, ich bin Optimist.

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Klischee - oder doch nicht?Where stories live. Discover now