"Ey Conor! Travis! Runter von meinem Bett!"
"Chill mal Ethan, is der einzige Platz um unsere Beute auszubreiten", Conor grinste mich an.
"Sind gleich weg", fügte Travis hinzu.
Ich schaute sie böse an und versuchte die Hütte zu verlassen, ohne umgerannt zu werden oder über einen Schlafsack zu stolpern.
Draußen angekommen, atmete ich erstmal tief durch, in der Hütte müffelte es und gelüftet wurde nur selten, da war es immer schön mal frische Luft zu atmen.
Ich betrachtete mein Zuhause, die Hermes Hütte. Wirklich Hütten waren die Hütten im Camp nicht. Unsere bestand aus braunen und weißen Steinen und hatte einen altgriechischen Style. Die Giebelseite war mit einem goldenen Caduceus verziert, dem Heroldstab des Hermes, dem Götterboten. Alles in allem sah sie sehr schön und einladend aus. Aber drinnen... alles voll, mit Campern, Taschen, Schlafsäcken und Diebesgut. Denn alle Demigottheiten, deren Eltern sich nicht zu ihnen bekennen, werden in die Hermes Hütte abgeschoben, Hermes ist schließlich der Gott der Reisenden.
Ich finde das total dumm, warum können die Götter sich nicht zu ihren Kindern bekennen? Erst Kinder machen und dann nicht mal ein Zeichen schicken. Von den Göttern erwartet man ja nicht mal, dass sie zu Geburtstagen kommen oder mal einen Tag mit einem verbringen, aber wenigstens Bescheid sagen, dass man ihnen nicht vollkommen egal ist und dass du wenigstens weißt wessen Kind du bist.
Ich glaube man merkt, dass ich eines der Kinder bin, die nicht wissen wer ihr göttliches Elternteil ist und einfach abgeschoben wurde.
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Der Sohn der Nemesis-Ethans Geschichte
Teen FictionIn dieser Geschichte geht es um Ethan Nakamura, aus Percy Jackson. Es sind auch ein paar erfundene Charaktere mit eingebaut, zu denen ich vielleicht auch eine Geschichte schreibe. Bitte erst lesen wenn du das 5. Buch, der PJ Reihe gelesen hast. (Spo...
