PROLOG

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PROLOG .

Hauchdünne Grashalme werden vom Wind sanft hin und her gewogen, der über die endlos weiten Hügellandschaften streift. Sein forsches Wesen weht mir meine Haare ins Gesicht, die meine Wangen kitzeln und sich in meinen Ohrringen verfangen.

Die hügeligen Graslandschaften verschwimmen vor meinen Augen zu einem grünen Teppich, auf dem sich vereinzelt kleine weiße Punkte in der Ferne abbilden; Schafe mit ihren Lämmern, deren blökende Rufe sich in den Weiten der Ebene verlieren.

In einiger Entfernung vor mir fügen sich Farben aus dunklem grün und braun zu einer Silhouette, die leichtfüßig über die Gräser tanzt. Ihre Hände streifen durch die Luft, als ob sie die Schwerelosigkeit auffangen könnten.

Ein lautes Bellen; dann ein helles Lachen.

Dunkle Haare werden aus dem Gesicht des Mädchens geweht, welches nun in der Bewegung innehält und zu mir zurück blickt.

"Nora, wo bleibst du?"






coming soon.

weltvergessenWhere stories live. Discover now