KAPITEL 14

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KAPITEL 14

C L A I R E 

~*~

"Mikey aufstehen! Ich muss dich was fragen.", rief ich, als ich auf die weißen Lacken seines weichen Bettes sprang und mein Kinn auf den Arm des Gitarristen legte.

"Was denn? Du nervst jetzt schon!", sagte er stöhnend und zog seine Decke höher. Ich ignorierte sein Kommentar und ging zu meiner Frage hinüber.

"Du hast doch bestimmt Lust, mit mir für Luke einkaufen zu gehen, oder?"

Michael drehte sich zu mir herum, um mich anzusehen.

"Nope."

Ich schürzte meine Lippen und sah ihn beleidigt an.

"Warum fragst du nicht Calum?", wollte er mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen wissen.

"Hab ich schon, aber er ist wie Luke bei seiner Familie.", sagte ich und pustete mir eine gelöste Strähne meines unordentlichen Duttes aus dem Gesicht.

"Muss das denn jetzt sein? Willst du nicht lieber ein bisschen knuddeln?", fragte Mikey und schlug seine Decke ein wenig zur Seite. Ich lachte.

"Verlockendes Angebot, aber ich muss wirklich was für Luke finden."

Das war wohl nicht die Antwort gewesen, die er sich erhofft hatte, denn er drehte sich wieder von mir weg und stöhnte erneutl genervt auf.

"Ach Mikey!", sagte ich seufzend und tätschelte ihm kurz die Seite.

"Ashton geht bestimmt mit dir.", brummte er vor sich hin, worauf ich stutzig wurde.

"Ich dachte Ashton ist gar nicht da ... weißt du wo er ist?"

Anstatt normal zu antworten schrie er einmal laut Ashtons Namen durch den Raum. Es war so unerwartet gewesen, dass ich kurz zusammenzuckte und wie ein Meerschweinchen, vor Schreck auf quiekte.

"JA?", hörten wir eine genervte Stimme von neben an. Michael drehte sich wieder zu mir herum.

"Er ist in seinem Zimmer.", informierte er mich grinsend.

"Wie kommst du nur darauf?", fragte ich sarkastisch.

"Intuition.", antwortete er zwinkernd, worauf ich nur die Augen verdrehte und von seinem Bett aufstand.

Als ich den Flur betrat um zu Ashtons Zimmer zu gelangen, stand 'seine Tür halb offen und die Stimme vom Drummer drang mir in die Ohren. Ich wollte ich nicht stören, als ich sah, dass er beschäftigt war ein Video für seine Fans zu drehen und blieb deshalb im Türrahmen stehen.

"Ich fang noch mal an. Also ich wollte euch nur wissen lassen, dass die letzten Wochen, die besten meines Lebens waren. Ihr macht mich glücklich Leute! Oh Man, ich glaube ich werde sogar rot." Er fasste sich mit seiner freien Hand kurz an die Wange und lächelte ein strahlendes Lächeln in die Kamera. "Ich liebe euch, Leute!"

Mit diesen Worten beendete er den Kurzfilm und tippte auf seinem Handy herum. Ich machte mich kurz bemerkbar, bevor ich einfach in sein Zimmer spazierte.

"Du bist so lieb zu euren Fans. Es ist echt bewundernswert.", sagte ich und lehnte mich an einen Bettpfosten. Er lächelte und steckte sein Handy wieder ein.

"Unsere Fans sind für uns wie eine große Familie. Ohne sie würde wir heute nicht da sein, wo wir sind."

Ich nickte und schaute Ashton, der heute wieder eins seiner roten Bandanas trug, an.

Broken Souls ✖ Ashton Irwin *IN BEARBEITUNG*Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt