SAVE ME (Band 1)

Bởi SummerOF_Love

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!laufend Updates! Julie Dallas ist auf der Flucht. Auf der Flucht vor ihrem zu Hause. Und vor ihrem Freund. S... Xem Thêm

Klappentext - Trailer
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52
Kapitel 53
Kapitel 54
Kapitel 55
Kapitel 56
Kapitel 57
Kapitel 58
Kapitel 59

Kapitel 36

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Bởi SummerOF_Love

J u l i e

Wir sind nun schon mehr als eine halbe Stunde unterwegs und ich habe die Überraschung vorhin schon gesehen. Es baute sich vor uns auf und prangt da oben auf dem Berg. Meine Aufregung und Neugierde steigt wie wild, weil ich gleich dem Hollywood Schriftzug ganz nahe sein darf. Ein Sendermast baut sich vor meinem Auge auf und ich spüre, dass wird gleich da sein müssen.

Der Weg legt sich nach links um den Hügel und er ist zur Stad hin mit einem Zaun abgetrennt. Aber plötzlich sehe ich es. Aber durch den Zaun ist die Sicht etwas versperrt dennoch ich laufe hin und gucke durch die Löcher des Drahtzauns.

„Die Sicht auf das Zeichen war von unten besser, aber wir dachten du willst ganz hier hoch.", sagt Serina und gesellt sich neben mich. Sie späht auch hindurch und rümpft hindurch.

„Aber die Aussicht von hier oben ist perfekt.", sage ich sehe zur Stadt, die sich vor unseren Füßen erstreckt. Für ein paar Minuten stehen wir fünf nur da und beobachten die Aussicht. Jeder von uns schweigt und schwelgt in seinen eigenen Gedanken.

„Wir sollten darüber klettern, und das Zeichen berühren. Das haben wir noch nie gemacht.", sagt Riley plötzlich und wir sehen ihn alle sofort an, während er mit den Schultern zuckt. Meint er das ernst?

„Das dürfen wir nicht. Da ist doch umsonst kein Zaun.", sage ich und wende mich ihm zu.

„Julie hat recht, das ist verboten.", pflichtet mir Cady bei.

„Nur kurz hin, es berühren, den Moment genießen und wieder zurück. Was ist schon dabei?", fragt er als würde er davon reden sich einen Apfel vom Baum des Nachbars zu stehlen. Ist ihm die Höhe zu Kopf gestiegen oder was?

Bevor einer von uns reagieren kann, schwingt sich Riley am Zaun hoch und klettert darüber. Wir laufen zum Zaun und schon klettert Serina daran hoch. Er hilft ihr darüber und sie landet geschickt auf der anderen Seite des Zauns. Ich sehe durch den Zaun hindurch und fixiere Riley. Er hat recht, was ist schon dabei? Es werden uns bloß die Bullen schnappen, uns einsperren und mich nach Kanada wieder abschieben, also was ist schon dabei?

Mit zittrigen Händen sehe ich am Zaun hoch und hantiere mich dann hoch. Ich nehme meine ganze Kraft, die nach heute noch aufbringen kann zusammen und bewege meinen Körper darüber. Auf der anderen Seite bekomme ich Rileys Hand zu fassen und er hilft mir vom Zaun wieder runter. Auch Matt und Cady folgen uns, aber Cady ist nur am Murmeln, dass wir alle im Gefängnis landen werden. Wenigstens eine vernünftige in dieser Gruppe hier.

„Na also, war doch nicht so schwer.", flüstert Riley mir zu und nimmt mich an der Hand. Er führt mich schnellen Schrittes zu der Schrift, die sich vor mir aufbaut. Es ist viel größer als ich dachte. Von der Stadt wirkt es wirklich klein, aber daneben zu stehen macht schon Eindruck.

Die anderen laufen an uns vorbei und kommen vor uns an dem Schriftzug an. Serina lacht und sieht daran hoch, Matt lässt einen lauten Schrei los und stimmt mit Serinas Lachen mit ein. Cady wird langsam lockerer und genießt nun auch diesen Moment mit uns.

Riley führt mich vor das D und ich blicke hinter mich. Es ist unglaublich groß, über 10 Meter müssen es sein. Ich lächle breit und sehe Riley an. Noch immer hält er meine Hand.

„Danke.", flüstere ich und im nächsten Moment zieht er mich an sich. Er umfasst meine Hüfte und blickt zur Stadt. Ich schlinge ebenfalls meine Hand um seine Taille und spüre sofort seine Wärme. Sein Herz pocht vor Aufregung, genau wie meins. Es ist unglaublich aufregend, meine Hände zittern immer noch. Und plötzlich bemerke ich, wie eine Träne mein Auge verlässt. Sofort wische ich sie mir weg, aber eine zweite folgt. Riley dreht seinen Kopf und ich spüre seinen Blick auf mir.

„Tut mir leid, aber es ist so überwältigend.", bringe ich hervor und atme tief ein. „Vor zwei Monaten dachte ich noch nicht mal, dass ich in Kalifornien leben werde und jetzt stehe ich hier und berühre diesen verdammten Hollywood Schriftzug."

Doch Riley antwortet nicht sofort, sondern drückt mich stattdessen noch enger an sich. Ich genieße die Aussicht, bin völlig überwältigt von ihr. Vor mir erstreckt sie die gesamte Stadt. Über ihr ist es fast hell durch die ganze Lichter der Stadt. Das Meer dahinter ist ein Schwarz gehüllt, nur ein paar Lichtpunkte sind in weiter Ferne zu erkennen.

„Du hast dich schon wieder entschuldigt. Für Tränen braucht sich niemand zu entschuldigen, vor allem nicht für Freudentränen.", sagt Riley sanft, trotz seiner rauen Stimme.

„Du hast recht.", sage ich lächelnd. „Ich nehme es zurück." Doch bevor Riley etwas erwidern kann, höre ich die anderen hinter uns.

„Leute, wir sollten verschwinden, bevor uns die Bullen wirklich erwischen.", ruft Matt. Ich löse mich von Riley und drehe mich zu ihnen um. Cady und Serina laufen den Hand wieder hinauf, Matt geht rückwärts hoch. „Wenn alle das Scheißteil berührt haben, klettern wird wieder darüber."

Stimmt ja! Ich hatte es noch gar nicht berührt. Sofort laufe ich darauf zu und lege meine Hand darauf. Es ist warm von der Sonne und ganz glatt. Ich sehe nochmal daran hoch und beginne zu lächeln. Ein vollkommenes Glücksgefühl durchströmt meinen Körper. Doch im nächsten Moment wird meine Hand von jemanden ergriffen und ich werde zurückgezerrt. „Julie, beeil dich."

***

Meine Hand tatscht ein paarmal ins Leere, bevor ich mein Handy ergreife. Ich blinzle mit meinen Augen, kämpfe gegen das Licht an, das mein Zimmer erfüllt und spähe durch den Schlitz meines linken Auges auf das Display.

Fast Mittag.

Stöhnend lege ich es beiseite und strample die Decke von mir runter. Die Sonne prallt regelrecht ins Zimmer rein und ich drehe meinen Kopf zum Fenster. Gestern war ich völlig fertig als ich nach Hause gekommen bin. Es war schon dunkel als mich die anderen zu Hause abgesetzt haben. Ich hatte mich verabschiedet, bin dann wie ein Zombie hoch in mein Zimmer und ins Bett gefallen. Die vier haben mich völlig ausgelaugt und deshalb wache ich erst jetzt Mittag auf. Aber es war auch so aufregend, so viel Neues zu sehen. Die ganzen Eindrücke, der Anstieg zum Schriftzug, der kleine Wettlauf mit Riley. Ungewollt muss ich zu lächeln beginnen. Und plötzlich fällt mir ein, wie er mich zu sich gezogen hat. Wie ich seine Wärme seines Körpers spürte und sein Lächeln bewundern konnte.

Doch ich schüttle sofort den Kopf um Rileys Gesicht aus meinen Kopf zu verbannen. Es hat in meinen Gedanken nichts verloren, rein gar nichts. Also beschließe ich, mich den heutigen Tag abzulenken. Jetzt ist nur mehr die Frage zu klären, wie ich das anstelle.

Nachdem ich angezogen bin, mache ich mich auf den Weg runter ich die Küche. Mein Magen beginnt zu knurren und ich lege meine Hand darauf. Als ich in der Küche ankomme, fällt mein Blick auf die offenstehende Terrassentür und das längliche Pool. Ich glaube ich weiß, was ich heute machen werde.

Nachdem ich mir eine Tasse heißes Lebenselixier, besser bekannt als Kaffee und eine Schüssel voll Joghurt und frischen Früchten zubereite habe, geselle ich mich zu meiner Tante auf die Terrasse. Sie sitzt an dem Tisch mit ihrem Laptop, ihre Lesebrille sitzt ungeschickt auf ihrem Nasenrücken und ihre Stirn hat sich in Falten gelegt.

Erst als ich neben ihr bin, blickt sie hoch. „Ich dachte, du stehst heute gar nicht mehr auf.", lacht sie und nimmt die Brille ab. Ich setzte mich ihr gegenüber und ziehe ein Bein an. Die Schüssel stelle ich auf dem Tisch ab, den Kaffee lasse ich nicht mehr aus.

„Ja ich weiß. Aber der Tag gestern war anstrengend. Ich war völlig fertig.", sage ich und trinke an dem Kaffee. Man, tut das gut.

„Wo wart ihr?", fragt sie knapp, lächelt aber. Also beginne ich zu erzählen, was ich gestern alle sehen durfte. Ich schildere ihr auch die herrliche Aussicht von dem Hollywood Schriftzug, wie toll und lebendig der Hollywood Boulevard ist und wie begeistert ich von der Stadt bin. Ich merke, wie mir meine Tante aufmerksam zu hört und sich wirklich dafür interessiert, was ich ihr erzähle. Wenn ich daran zurückdenke, als ich meiner Mutter etwas erzählt habe, war im Gegensatz zu meiner Tante die Aufmerksamkeitsspanne etwas gering. Ich will nicht sagen, dass sie sich für mein Leben nicht interessierte, aber unser Verhältnis war öfter angespannt. Immer wenn mein Dad bei uns war, waren wir alle drei unzertrennlich aber sobald meine Mutter und ich alleine waren, stritten wir oft. Ich weiß nicht woran es lag, es war einfach so. Hinzukam, dass meine Mutter doch sehr streng war, was meine Freizeit betrifft. Aber sie hatte auch meinen Alltag gut unter Kontrolle und ich musste ihr immer sagen wo und bei wem ich war. Ich versuchte es zu verstehen, dass sie mir keine Freiheit lies aber ich akzeptierte ihren Tick. Nachdem Dad weg war, scherte sie sich im Vergleich zu vorher wenig um mich.

„Julie?" Die Stimme meiner Tante holte mich zurück in das Hier und jetzt. „Woran denkst du?"

Ich sehe sie an und presse meine Lippen aufeinander.

„An meine Mutter. Ich hatte die ganze letzte Woche nicht wirklich an sie gedacht ... Bin ich deshalb eine schlechte Tochter?" Ich starre an ihr vorbei und erwarte nicht wirklich auf eine Antwort.

„Julie, mach dir keine Vorwürfe. Du darfst die Fehler nicht an dir suchen.", sagt sie sofort. Ich ringe mich zu einem Lächeln und sehe ihr in die Augen.

„Vielleicht hast du recht.", erwidere ich bloß, weil ich das Gespräch nicht weiterführen möchte. Ich habe bloß einen Gedanken laut ausgesprochen.

Tante Rosie presst ihre Lippen aufeinander und senkt kurz den Kopf. „Ich wollte es dir eigentlich nicht erzählen, weil ich weiß, dass du dir dann einen Kopf darüber zerbrichst.", beginnt sie.

„Was? Wovon redest du?", hake ich ungeduldig nach.

Kurz mustert sie nochmal mein Gesicht, als würde sie überlegen ob ich dafür bereit bin, dass zu erfahren. Aber ich muss es wissen, wenn es um mich gehen würde oder um Mom.

„Deine Mutter hat vorgestern angerufen.", sagt sie schließlich. 

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