,,Verflixt und zugenäht, können Sie sich nicht einmal benehmen, Miss Price?!''
Ich zucke nur mit den Schultern, als sich meine Schulleiterin schon zum wiederholten Mal in meine Angelegenheiten einmischen musste.
,,Entschuldigen Sie sich wenigstens bei Miss Pelletier.", fordert sie mich auf und deutet auf das blondhaarige Mädchen, welches direkt neben mir saß. Naja etwas abseits saß sie vielleicht schon, sie hat schon immer Angst vor mir gehabt, das ließ sie mir schon einige Male spüren, umso lustiger war es sie damit immer wieder aufzuziehen.
,,Warum sollte ich? Chloé hat mich ganz klar beleidigt, sie in die Luft zu katapultieren war die einzig richtige Entscheidung.", grinse ich herausfordernd und meine Augenbrauen formen sich zu einem schaurigen Anblick, den ich Chloé nicht vorenthalten konnte.
Sie zuckt zusammen, ihre Augen verlieren jeden Glanz und sie versucht meinem Augenkontakt zu entweichen, was ihr nur schwer zu gelingen erscheint. Meine frechen grünen Augen boren sich schon fast in ihre Seele.
,,Schluss, das reicht!"
,,Jeder in diesem Raum weiß, dass die einzig beleidigende Person sie sind! Ich könnte jeden einzelnen Schüler fragen und würde nur ihren Namen hören, obgleich sie fluchen oder Zauber an ihren Mitschülern ausprobieren. Es reicht endgültig!"
,,Und was soll mir das jetzt sagen?", schnappe ich gelangweilt nach Luft und schlage meine Beine provokant auf den Tisch vor mir übereinander.
,,Sie werden diese Schule verlassen, sie sind suspendiert."
Wenig überrascht falle ich ihn Gelächter aus, ziehe meine Beine zurück auf den Boden und lehne mich nach vorn, damit ich in Madame Maximes irrwitziges Gesicht noch ein letztes Mal schauen kann.
,,Na endlich! Nichts lieber als das, es war mir eine Freude Ihnen das Leben schwer zu machen.", lache ich schelmisch und nehme mir eines ihrer frisch gepfluckten Rosen aus der Vase.
,,Incendio." sage ich schon fast theatralisch als ich meinen Zauberstab zücke. Ein lodernes Feuer umhüllt die Blume und lässt sie kaum erkennbar zu Asche in meiner Hand zurück. Mit Leichtigkeit und ohne Furcht puste ich die trockenen dunklen Blüten in das Gesicht der Schulleiterin. Nur ihre wütenden Augen blitzen vom pechschwarz hervor, ehe ich ihr noch ein letztes Mal die Zunge rausstrecke und mich schnell aus dem Staub mache, bevor sich noch mehr Ärger anbahnen könne.
Ich laufe die vielen Treppen nach unten, an einigen Korridoren hindurch, die in weißer Farbe getränkt und Gold beschmückt sind.
Die Beauxbatons. Eine grässliche Schule, wenn man mich fragt. Jeder tanzt und singt und denkt mit seinen schönen Armbewegungen könne man jemanden ins Staunen versetzen.
Wie froh ich bin diesen Ort zu verlassen.
Nur meine Eltern wird es wenig freuen von meinem Rauswurf zu erfahren, aber das soll mich wenig interessieren. Ich brauche keine dumme Schule mit noch dümmeren Menschen, die mir was vom Zaubern erzählen wollen, das kann ich mir auch selbst beibringen, da muss ich keine sieben Jahre wie in Gefangenschaft meine Zeit absitzen.
Disziplin ist in dieser Schule zwar großgeschrieben, doch habe ich immer einen Weg gefunden mein eigenes Ding durchzuziehen, solange bis ich von selbst rausgeschmissen werde, um mir meiner Kräfte selbst bewusst zu werden. Mit meinen mittlerweile 16 Jahren könnte ich das auch alleine schaffen, auch um den Lord zu beeindrucken.
Um es vorweg zu nehmen, meine Eltern sind Todesser und ich bin das auch aus fester Überzeugung, nur darf ich darüber natürlich nicht sprechen. Deshalb schickten meine schaurigen Eltern mich wahrscheinlich auch auf diese Etepetete Schule, weil es am wenigsten auffällt, wenn ihre Tochter auf eine strenge Akademie gehen würde, wo Zucht und Ordnung an der Tagesordnung liegt.
Aber ich lasse mir nichts sagen, auch wenn ich die letzten 5 Jahre irgendwie über mich ergehen lassen musste bis ich mein wahres Ich in den letzten Monaten zum Vorschein brachte.
Ich war ungezogen, frech und impulsiv, all die Eigenschaften, die ich zu verstecken schien. Doch ich bin ich und kein Zauberer auf dieser Welt soll es wagen mich zu unterdrücken.
Der einzige Mann dem ich untergeben bin, ist Lord Voldemort, doch nur, weil in mir die Hoffnung lebt, er könne mich mächtig machen.
Genug von meinen dunklen Gedanken, ich muss mich auf meine Umgebung konzentrieren, denn gerade bin ich dabei mich in den Schlafsaal zu bewegen ohne großes Aufsehen zu erregen. Wer weiß wann und vor allem wie ich von meinen überaus gehassten Mitmenschen verabschiedet werde.
Schnell packe ich meine wenigen Sachen in einen ledernen Rucksack, umschlinge meinen Besen mit festem Griff und öffne das große Buntglasfenster, um hinaus zu treten. Die warme Sonne macht sich auf meiner Haut bemerkbar, ein leichter Luftzug umgibt meinen Satinumhang und ich spüre endlich ein Gefühl von Freiheit.
Dann platziere ich mich auf meinem Feuerblitz, fliege aus dem Fenster, während noch immer ein fettes Grinsen auf meinen Lippen liegt. Ich wusste der Tag würde kommen an dem ich diesen grässlichen Ort verlassen dürfte, umso größer war meine Freude als jener Wunsch in Erfüllung ging.
Endlich bin ich frei.
Das dachte ich zumindest noch vor kurzem..
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Heyyy und willkommen zu meiner ersten FanFiction im HP Universum, ich hoffe euch gefällt es. Es geht mehr um Draco, Slytherin und Deatheaters, allem voran eine wahnsinnig, man könnte schon meinen, unsympathische Hauptfigur, die man entweder hassen oder lieben lernt haha.
Schreibt mir gern mal euren ersten Eindruck in die Kommentare, damit ich ein Gefühl bekomme, ob ich
auch das richtige schreibe.
(btw mag ich die Beauxbatons echt gerne, überlege auch schon bald
mal eine reine Geschichte über
sie zu schreiben but let's see)
Have fun! <3
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Crimson - A Draco Malfoy FanFiction
FanfictionCrimson Hadley Price - man könnte meinen sie wäre eine ganz gewöhnliche Hexe, doch die Fassade trügt. Sobald man ihr zu nah kommt, hätte man sich gewünscht ihr nie begegnet zu sein. Sie ist nach eigenen Angaben ungezogen, frech und impulsiv. Mit ihr...
