Tabby's Sicht:
Ich schaute raus aus meinem Fenster. Der Morgen war bereits angebrochen und der Himmel leuchtete in einem blassen Rosé, doch es war noch lange nicht Zeit um aufzustehen. Ich ließ mich zurück in mein Kissen fallen. Doch ich fühlte mich wie nach einem Liter Kaffee.
Nach einer Weile entschied ich mich fertig zu machen. Ich ging ins Bad und putzte mir die Zähne. Danach huschte ich in die Küche, wo mein Bruder Jacob schon eine Schüssel Müsli löffelte. Ich schnipste ihn mit dem Zeigefinger gegen sein Ohr und nahm mir auch eine Schüssel vom Tisch.
"Guten Morgen, Evolutionsbremse!" sagte er in einen schnippischen Ton.
"Guten Morgen!", antwortete ich und ließ mich in den Stuhl plumpsen.
Nach einer Weile hörten wir unseren Dad, Billy, von draußen rufen. Doch keiner von uns machte Anstalten aufzustehen und ihm zu helfen. Jake schaute von seiner Zeitung auf und machte eine nickende Kopfbewegung zur Tür, die mich zum Gehen auffordern sollte. Doch ich rührte mich nicht.
"Worauf wartest du?", fragte er, "Ich habe ihm schon das letzte Mal geholfen.". "Na und? Du bist auch größer und stärker, um ihm aus dem Auto zu helfen.", gab ich genervt zurück. Billy rief ein weiters Mal. "Nur weil du die kleinste bist, heißt das nicht das du nicht mithelfen musst!", sagte er in seinem überbrüderlichen Ton. Nun war mein Geduldsfaden gerissen und ich stand genervt auf. Es fühlte sich an als würde mein Blut anfangen zu kochen. Auch Jake erhob sich vom Stuhl. Ich ging zur Tür und stapfte in Richtung Auffahrt. Er folgte mir. "Da seid ihr ja endlich!", sprach Billy, der bereits die Autotür seines Wagens geöffnet hatte und darauf wartete, dass ihm jemand heraushalf. Daraufhin begannen Jake und ich erneut zu diskutieren. "Leute, Leute, kommt runter!", versuchte Billy uns zu beruhigen. Doch ich wurde einfach nur noch wütender. Jake wich ein paar Schritte zurück. Für einen kurzen Moment wurde mir schwarz vor Augen und ein brennender Schmerz durchzog meinen Körper von Kopf bis Fuß. Mit einem Mal wurde ich in die Luft gewirbelt.
Ich spürte den Boden zwar wieder unter mir dennoch war es ein ehr ungewohntes Gefühl.
Plötzlich begriff ich etwas was mich erschrecken ließ. Ich war ein riesiger Wolf.
Ich tapste ein paar Schritte zurück und verfiel in Panik. "Jake, Jake, was passiert hier?" fragte ich. Doch aus meinem Mund kam nur ein verzweifeltes Kläffen. "Ganz ruhig Tabby!", sprach Jacob, "Alles wird gut, du musst dich nur beruhigen!".
Es dauerte eine Weile bis ich mich entspannt hatte und mich zurückverwandeln konnte. Schnell zog ich mir ein paar neue Klamotten an. Jake bat mich ihn zu ein paar Freunden zu begleiten und so fuhren wir gemeinsam mit Jakes Wagen in Richtung Wald zu einer abgelegenen Hütte.
"Wir fahren jetzt zu Sam und ein paar anderen, wir haben alle die gleichen Gene und können uns verwandeln.", sagte er. Mir fiel die Kinnlade herunter. "Das bedeutet du ... du bist auch einer von diesen Monstern?", fragte ich fassungslos. "Wir bevorzugen Geschalten-Wandler, aber ja ich bin auch einer von denen.", lachte er. "Warum hast du es mir nicht erzählt, Jake?". "Weil das ein Geheimnis des Stammes ist und unter keinen Umständen verraten werden darf, okay?", sprach er mit einem ernsten Ton. "Okay, hab ich sonst noch irgendwas verpasst?", fragte ich schmunzelnd. "Ja, also Dad und ein paar andere Väter gehören zu den Stammesältesten und haben im Stamm der Quileute das sagen. Und dann sind da noch ein paar Sachen, wie Prägung. Prägen bedeutet, dass du dich für immer mit einer anderen Person verbindest. Zum Beispiel ich und Nessie sind geprägt. Ich übernehme jetzt zwar noch eine ehr brüderliche Rolle, aber später, wenn sie in meinem Alter ist werden wir ein Paar sein. So ist nun mal der Kreislauf von uns Wölfen."
Danach erzählte er mir noch die Geschichte mit den Cullens und dem damals geschlossenem Vertrag zwischen ihnen und dem Rudel. Ich hörte ihm gespannt zu und versuchte währenddessen alle noch verrücktklingenden Informationen in meinem Kopf zu verarbeiten.
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Bis(s) wir uns wiedersehen
FanfictionMaggy Clearwater und Tabby Black- mitten in einer Welt bestehend aus Werwölfen, Prägung, Vampiren und einem riesengroßen Familiendrama. Eine dramatische Liebesgeschichte aus zwei Sichten. _________________________________________________________...
