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Alice Moon

Nervös wippte ich auf der Stelle mit meinem Fuß auf und ab und fuchtelte dabei mit meinen Fingern herum. Diese Bewegungen machtenmir nur noch mehr hibbelig, deshalb stoppte ich sofort und umgriff stattdessen mein Handgelenk, damit ich mich irgendwie beherrschen konnte. Die vielen Meschen huschten an der breiten Hecke vorbei, hinter der ich mich versteckte, blieben oft davor stehen, ehe sich ihre Schritte wieder entfernten. Mein Puls pochte heftig gegen miene Brust, bei jedem Stiefelpaar, das sich meinem "Versteck" näherte. Ein Ast von Blättern kitzelte mir unangenehm in den Nacken, somit schlug ich den Ast mit einer Handbewegung weg und verursachte somit ein lautes Rascheln. Die weibliche Stimme der Führerin stoppte und ich verharrte augenblicklich, sah wie die hohen Stöckeschuhe einen Schritt in meine Richtung trugen. Automatisch zog ich mich weiter nach hinten. Mein Puls hämmerte wie wild und ich spürte wie mir der Schweiß an der Schläfe entlang triefte. Wenn sie mich in den Augenblick zu Gesicht bekommen hätte, säße ich in einem ganz schönen Schlamassel. Doch da sprach ihre Stimme weiter und setzte ihre Führung weiter fort.

"Glück gehabt und jetzt mach, dass du ins Gewächshaus kommst", ertönte die mänliche Stimme in meinem Ohr. Angespannt setzte ich einen Finger an die Stelle, damit die Stimme deutlicher war.

"Wie denn? Die Leute gehen einfach nicht weg", zischte ich, über die Konversationen der Leute hinweg, zurück. Mit verrenktem Hals linselte ich durch das Gebüsch. Almählich beab sich die Führergruppe aus der Biosophäre hinaus. hoftte ich, dass sie dirt auch bleiben würden. Aber ein weiteres Problem waren wohl die Überwachungskameras. Wenn ich in das Gewächshaus, das nur wenige Meter vor mir lag, gelangen wollte musste ich diese ersteinmal ausschalten.

"Was ist?", fragte nun eine andere Stimme nun aus dem Walkie Talkie.

"Hier sind Kameras", murmelte ich.

"Dann schalte sie aus", befahl die andere Stimme wieder. Das sagte er so leicht. Sollte ich jetzt wie eine Spinne an die Wand klettern? Die Kameras waren zwar ziemlich niedrig in der Ecke angerichtet, aber einfach so kam ich da niemals hoch.

Mit dem Kopf fuhr ich nach hinten und grapschte nach einem der handfläche großen Steine, die dekorativ auf dem Boden lagen und nahm einen davon in meine Hand. Bevor ich jedoch irgendetwas damit anstellte, zog ich mir den schwarzen Pulli bis zur Nase und bedeckte meinen Kopf so gut es ging. Immerhin, könnte man mich immernoch erkennen, falls mein Vorhaben nicht funktionieren würde. Ich setzte mich auf und wollte gerade aus der Hecke hervor huschen, als eine weitere Menschenmenge hinter den Türen zu hören waren. Auf der Stelle huschte ich erneut hinter die Hecke und hatte die Kamera im Hinterkopf. Hoffentlich schaute sich jemand soeben die Überwachungen nicht an. Die Türen wurden aufgeschlagen, was mich erschrocken aufzucken ließ. Eine weitere Führung... Toll

"Es sind wieder Leute drinnen, ich komm nicht dazu", sprach ich leise.

"Man, wärst du schneller gewe-

"Schon gut, ich mach das", unterbrach die mänliche Stimme.

Mehrere Minuten vergingen, die ich hinter der Hecke verbrachte. Meine Füße drohten bald einzuschlafen bald in dieser Position ein und mir wurde langsam verdammt warm in meinen Klamotten.

*Achtung Achtung der Biosophärenraum muss aufgrund chemischer Kontaminierung vorrübergehend geschlosse werden. Bitte verlassen sie umgehend diesen Raum*

Ich musste mich sicher nicht fragen ob das stimmte, dies war nur eine Taktik um die Leute hinaus zu locken. Und sie taten es tatsächlich. Die Führerin, bat die Gäste um Entschuldigung, bis sie schließlich aus den Raum traten. Es ging so schnell, damit hatte ich nicht gerechnet. Um keine Zeit zu verlieren wartete ich ab, bis auch der letzte Mann hinter den Türen verschwunden war und ich letztendlich aus dem Versteck hervor konnte. Mit dem Stein in meiner Hand stolperte ich zum Ende des Raumes auf die Kamera zu, auch dabei bemühte ich mich, nicht zu laut zu trampeln. Tief einatmend nahm ich mit meinen Arm Schwung und wirbelte mit voller Wucht den Stein auf die Kamera, die ich dann auch traf. Es schepperte und der Stein fiel, samt den zerbrochenen Material polternd zu Boden. Kurz lauschte ich nach, aber die Türen waren schon längst verriegelt worden und schrittweise wurden die Beleuchtung ausgeschaltet. Um keine Zeit zu verlieren, eilte ich durch die Verbindungstür, die zum Gewächshaus führte. Dahinter stoppte ich und ließ mein Blick über die verschiedenen Pflanzenbeete gleiten.

BREATHEWhere stories live. Discover now