Harry Pov
Früh am Morgen wache ich auf. Es ist gerade mal kurz nach halb 6. Viel zu früh für mein Geschmack . Aber das ändert nichts. Ich bin wach also mache ich das Beste daraus. Gemütlich mache ich mir in der Küche der Blacks, was zu essen. Nachdem Krieg bin ich bei Sirius Black eingezogen. Auch wenn er jetzt nicht mehr lebt. Fühle ich ihn hier in diesen Wänden und es beruhigt mich. Nachdem Frühstück hole ich mein Gepäck und mache ich mich auf dem Weg zum Bahnhof. Der Zug fährt um 11 Uhr ab beim Gleis neun dreiviertel nach Hogwarts ab. Dort angekommen warte ich noch auf zwei besondere Personen. Diese besonderen Personen sind meine besten Freunde, Ron Weasley und Hermine Granger. Die aller besten Freunde, die man sich wünschen kann. Aber das ändert nichts daran, dass es an der Zeit ist aufzukreuzen. Die Uhr tickt, wenn die Beiden noch mitwollen sollen sie sich beeilen. Der Zug fährt in paar Minuten ab. Während ich noch auf die Beiden warte wurde mein Gepäck bereits verstaut. Die Zeit rind und trotzdem keine Spur von den Beiden. Seufzend betrete ich den Zug und schaue noch einmal zurück. Ob die verschlafen haben? Ron kann man es zu trauen aber Hermine? Sie ist sonst die Pünktlichste von uns Dreien. Aus der Ferne kann ich zwei laufenden Schatten wahrnehmen . Einer dieser Schatten schreit gehetzt:"Harry!" Da sind sie endlich. Erleichtert, dass ich nicht alleine nach Hogwarts fahren muss, rufe ich ihnen zu: "Hermine, Ron!! Beeilt euch! Der Zug wartet nicht auf euch!" Was auch stimmt, denn im nächsten Moment fährt langsam der Zug los. Schnell hüpfen die Beiden rein und setzen sich erstmal auf den Boden, um ihre Atmung zu regulieren."T-..tut uns Leid... Harry. Ich hab Ron nicht wach bekommen," entschuldigt Hermine sich und schnappt erstmal nach Luft. Das war ja mal wieder klar. "Ich kann nichts dafür, Harry. Ich schlafe nun mal, wie ein Stein," jammert Ron. Lachend machen wir uns auf die Suche nach einem leeren Abteil, was sich nicht ganz so einfach herausstellt. An jedem Abteil, wo wir vorbei gehen, sind alle Plätze belegt. Aber das ist nicht das einzige Problem, denn jeder in diesen Zug kennt uns. Jedes mal wenn einer von ihnen uns sieht gibt es eine mächtige Unruhe. Wir beschleunigten unsere Schritte und biegen in das best leere Abteil ab, wo nur eine Person zu sehen ist. Eigentlich wollten wir fragen, ob wir uns dazu setzen können aber es scheint als schläft die Person, weswegen wir uns leise dazu setzten. Wir können zwar nicht zu 100% sagen, dass die Person schläft, da er seine Kapuze soweit runter gezogen hat, dass man sein Gesicht nicht sehen kann. Aber wir wollen das Risiko lieber nicht eingehen. Ich habe wirklich keine Lust ein neues Abteil aufzusuchen. Die ganze Fahrt über flüstern wir und erzählten uns, wie unsere Ferien waren. Da Hermine und Ron, die seitdem Krieg ein Pärchen waren ,die ganzen Ferien zusammen verbracht haben, ging die Unterhaltung schnell vorbei aber auch die Fahrt ist wie im Flug vorbei gerast. Als der Zug zum stehen kommt ist es bereits Abends. Wären wir mit dem Auto von Rons Vater gefahren, wie damals wo Ron und ich den Zug verpasst haben und das Auto nehmen mussten, um nach Hogwarts zu kommen, wären wir schneller angekommen. Aber nochmal so eine unsafte Landung und den Ärger den wir bekommen haben, möchte ich wirklich vermeiden. Das waren noch Zeiten. "Harry kommst du? Bevor wir noch die Kutschen verpassen," ermahnt mich Hermine freundlich und verlässt mit Ron das Abteil. "Komme schon," antworte ich ihr. Doch bevor ich das Abteil verlasse, bemerke ich das die unbekannte Person immer noch am Fenster angelehnt ist. Als ob er jetzt immer noch am schlafen ist. Seufzend gehe ich zu ihm. Beuge mich etwas runter und rüttel sanft an seinem Arm:" Hey. Du muss aufwachen. Wir sind angekommen." Doch mehr als ein kleines brummen seiner Seits bekomme ich nicht zuhören. "Heyy. Wach endlich auf. Sonst müssen wir zu Fuß gehen und kommen zu spät. Und am ersten Tag zuspät kommen wird bestimmt Konsequenzen geben," sage ich lauter und rüttel stärker an ihm. "...W..as," kommt es nun verschlafen von ihm. Er ist endlich wach geworden. "Komm vielleicht schaffen wir noch die letzte Kutsche," sage ich und greife nach seiner blassen aber erstaunlich weichen Hand . Schnell ziehe ich ihn hinter mir her ohne wirklich auf ihn zu achten. Wir sprinten aus dem Zug und endeckten die Kutsche mit unseren Koffern. Gott sei Dank. Gerade noch geschafft aber warum ist da so viel Gepäck drin? Keuchend setzen wir uns in die Kutsche und die Thestralen laufen los. "So..*schnauf* Potter. Wie lange willst noch meine Hand mit deinen Dreckspfoten halten?" höre ich die Person neben mir mit einer eisigen und verachtungsvollen Stimme sagen. In diesen Moment wird mir bewusst wer diese unbekannte Person eigentlich ist. Nur eine Person hat so eine schneidende kühle Stimme und diese Person kenne ich leider nur zu gut."Malfoy also," stelle ich genervt fest und lasse sofort seine Hand los. "Ja Potter. Du bist ja ein richtiger Blitzmerker. Ich weiß zwar nicht wen du erwartet hast aber ich bins," gibt er schnöselig von sich. "Ich habe jeden erwartet außer dich, Frettchen ," erwähne ich abfällig. Und so geht es die ganze Fahrt lang. Wir beleidigen uns und funkeln uns böse an. Als wir endlich da sind, springe ich schon fast aus der Kutsche , um nicht Länge neben ihn sitzen uu müssen. Zu meinen Schock bemerke ich, dass wir wirklich die letzten sind. Wir komme sowas von zu spät. "Natoll Potter. Wegen dir kommen wir zu spät," gibt Malfoy mir die Schuld. "Wie bitte?! Geht's noch Malfoy?" Gebe ich empört zurück,"Wer hat dich geweckt und dich mit zur Kutsche geschleift? Das war ich! Und habe nicht mal eine Danke bekommen. Aber stimmt ja ein Malfoy bedankt sich nie." Kurz hält Malfoy inne, doch schnell raft er sich zusammen und kommt mit gereizter Stimme näher zu mir:"Habe ich dich darum gebeten? Nein, also wage es nicht mir die Schuld zu geben. Und es gibt nix wofür ich mich bedanken muss." Wir stehen uns nun direkt gegenüber und ich spüre immer mehr die Wut in mir kochen. Undankbarer Idiot. "Ich verstehe dich nicht. Wie kann jemand so sein? Ich dachte nach dem Krieg würdest du dich nicht mehr ,wie das letzte Arsch**** benehmen, aber habe mich geirrt. Ein Malfoy bleibt nun mal ein Malfoy," das ist das Letzte was ich zu ihm sage ,bevor ich mich zum Tor aufmache.
YOU ARE READING
Drarry: the magical moment of change
Fanfiction(Hinweis: die Charaktere gehören mir nicht. Sowie die Orte des Geschehens. Auch die Bilder, die ich verwende, gehören mir nicht) Es war das letzte Jahr für das goldene Trio in Hogwarts. Nach dem Krieg gegen Voldemord versuchten viele ihr Leben wiede...
