Kapitel 1

14 0 0
                                        

Heute ist der 25. August 2020. Ich stand aus meinem Bett auf und schlenderte gemütlich Richtung Cafeteria. Die anderen waren auch schon dort. Ich begrüßte sie und setzte mich an den Tisch, an dem schon Cloe saß."Hallo Cloe", sagte ich zu ihr.Sie schaute mich an und lächelte."Hallo Lippi", sagte sie fröhlich. "Ich hoffe du hast gut geschlafen", meinte ich.Sie nickte und widmete sich ihrem Frühstück zu.Nach dem Frühstück gingen Cloe, Wendy und ich Richtung Labor. Im Labor arbeiteten wir weiter an einer Zeitsprungmaschine. Wir arbeiteten bis spät in die Nacht ohne Erfolg.Als wir uns hinlegen wollten, hörten wir eine Schrei. Wir erschraken uns und gingen in die Richtung wo er her gekommen war.Dort angekommen sahen wir einer unserer Mitarbeiter zerfetzt am Boden liegen.Bei dem Anblick wurde mir schlecht.Die Vorsitzende des Anwesens kam angerannt und weinte leise."Wer kann das nur gewesen sein?", meinte sie mit einem großen schluchzer."Ich werde sofort eine Versammlung arrangieren und diesen Bereich erstmal sperren."Gesagt, getan. Der Bereich war innerhalb einer Viertel Stunde gesperrt und wir versammelten uns alle vor dem Labor.Die Vorsitzende des Anwesens schilderte den anderen was passiert ist und ein Raunen ging durch die Menge." Da wir nicht wissen wer noch alles da ist , werden wir eine Anwesenheitsüberprüfung durchführen.", meinte sie zum Schluss.Sie rief jeden Namen auf und machte ein Haken wenn diese Person anwesend ist."Bis auf John und Justin sind alle da", bemerkte sie erleichtert. Doch dann hielt sie inne. Wieso war Justin nicht da? Ein Schrei aus dem oberen Geschoss brachte die Menge zum Rennen. Die Menge rannte in alle Richtungen und ich suchte Cloe, da ich nicht wollte dass ihr etwas passiert.Ich sah sie ganz am Ende des Ganges und rannte ihr nach. "Warte Cloe", rief ich ihr zu. Doch sie rannte weiter.Dann ein Schrei von ihr und ein Knurren.Ich rannte schneller in ihre Richtung und hoffte , dass es ihr gut ging. Doch sie kauerte am Boden und hielt sich den Arm. Daneben stand.... Ein Werwolf der seine Zähne fletschte. "Lass sie in Ruhe", schrie ich ihm entgegen. Tränen rollten mein Gesicht herunter. Nicht Sie. Nicht Cloe. Doch dann blickte ich hinter sie und sah Wendy tot am Boden liegen. Ich war geschockt und weinte. Ich ging zu ihr und hob sie an, doch die Hilfe kam zu spät. Ich schaute hinter mich und schrie den Werwolf an. Ich schrie einfach so ohne etwas zu sagen. In dem Moment verwandelte sich der Werwolf. Ich blieb wie angewurzelt stehen, als aus dem Werwolf Justin geworden ist."Wieso. Wieso musstest du sie angreifen Justin", schrie ich und ging auf ihn zu. Er schaute zum Boden und als ich ankam, sah ich wie ihm Tränen die Wange herunter rollten.Ich wollte ihm noch etwas sagen, als er weg rannte.In diesem Moment kam die Vorsitzende mit einer Krankenpflegerin, die ich schonmal in der 5. Etage gesehen habe.Sie trugen Wendy und Cloe weg und ich schaute nur zu.Ich wusste nicht was ich tun soll. Ich war am Ende und rannte ins Labor.Ich sammelte alle meine Aufzeichnungen und breitete sie auf dem großen tisch in der Mitte des Raumes aus. Ich berechnete und bastelte die ganze Nacht an der Zeitsprunmaschine, bis ich irgendwann im Sitzen einschlief. Am nächsten Morgen wurde ich von ein paar Mädchen aus den oberen Stockwerken geweckt und zum Frühstück begleitet. Ich setzte mich ohne etwas zu essen zu holen an den Tisch und grübelte in Gedanken über das was gestern geschehen ist. Dann holte ich mit einen Kaffee und trank ihn mit einem Zug leer. Als er leer war, schaffte ich ihn weg und ging in das obere Geschoss, wo die Mädchen einquartiert waren.Ich suchte das Stockwerk nach dem Zimmer von Cloe ab, doch ich konnte es nicht finden. War es doch noch ein Stockwerk über mir?, fragte ich mich in Gedanken.Ich ging noch mal zurück in mein Zimmer und holte einen kleinen Ring aus der Schublade und verpackte ihn. Dann fragte ich die Frau an der Rezeption wo ich das Zimmer von Cloe finden konnte."Dazu müssen sie nach ganz oben.", meinte sie. Also machte ich mich auf den Weg und stand kurzerhand vor ihrer Tür.Ich musste lächeln als ich die Aufschrift 'Labormitglied Nr. 002' an ihrer Tür stehen sah. Dann öffnete ich die Tür und sah sie auf dem Bett sitzen. Doch sie war nicht allein. Sie wurde von ein paar älteren Mädchen aus dem unteren Geschoss getreten und geschlagen.Ich stürmte zu ihnen und zog sie von Cloe fern. Ich schmiss sie aus dem Zimmer und schloss die Tür."Cloe. Alles okay?", fragte ich sie und ging auf sie zu. Sie nickte und schaute mir in die Augen. Tränen standen in ihnen und ich umarmte sie. Ich drückte sie ganz fest an mich ran und streichelte ihren Kopf. "Alles wird wieder gut Cloe", sagte ich ganz sanft zu ihr. Sie schaute mich an und nickte nur. "Weißt du, ich habe die ganze Nacht an der Zeitsprunmaschine gearbeitet und sie ist nun fertig. Ich werde Wendy retten und wieder kommen.""Nein geh nicht", flüsterte sie mir zu."Ich muss", meinte ich zu ihr und ging Richtung Tür. Cloe stand auf, nickte und rannte mit Tränen im Gesicht aus Dem Zimmer.Ich schaute ihr traurig nach und machte mich auf den Weg Richtung Labor.Im Labor angekommen schaltete ich die Zeitsprunmaschine an und stellte den Sprung auf den 25. August 2020 um 14:36 ein. Ich setzte das Übertragungsgerät auf und drückte auf Start.Ich wurde seit dem Tag an nie wieder gesehen, denn die Zeitsprungmaschine sprang in die Zukunft. In das Jahr 2036. Dort wurde ich als John Taito bekannt und als wahnsinnig gehalten.

Der ZeitsprungWhere stories live. Discover now