Emely
Am Mittwoch hatten die Sommerferien gestartet, heute hatten wir Freitag und es herrscht eine trockene Hitze, die mir allmählich zu Kopf steigt.
Gerade kam ein Wagen auf den Hof gefahren und ein Mann Anfang vierzig stieg aus der Fahrertür aus. Kurze Zeit später öffnete sich die Beifahrertür und ein Typ, etwas älter als ich, steigt ebenfalls aus. Seine dunkelbraunen Haare hängen ihm wirr vom Kopf, als hätten sie seit Tagen keinen Kamm mehr gesehen. Er trägt eine dunkelblaue Jeans die ihm locker um die Hüfte hängt und ein weißes Oberteil. Seine Arme sehen stark aus als würde er viel im Fitnessstudio abhängen aber auch nicht zu übertrieben. Das wird ihm hier, von Nutzen sein.
Hier ist übrigens mein zuhause, ich wohne auf einem Bauernhof und liebe es unglaublich hier. Mein Dad hat es zwar noch nie so direkt gesagt aber ich denke er ist ein wenig stolz auf mich nachdem ich mich vor knapp zwei Jahren Hals über Kopf in die Arbeit auf dem Hof gestürzt habe.
Der Mann kommt auf mich zu geschlendert und ich laufe ihm entgegen und setze ein freundliches Lächeln auf. Auch wenn mich die ganze Situation nicht gerade glücklich stimmte.
Guten Morgen, du musst Emely sein! sagte der Mann und streckte mir die Hand hin, auch wenn ich bereits seit fünf Stunden wach bin und bei mir schon eher bald wieder Mittag ist, nehme ich seine Hand entgegen und erwidere ebenfalls: Guten Morgen, Ja ich bin Emely, schön Sie kennen zu lernen Herr Groß! Ach nenn mich doch bitte Jan! entgegnet mir der alte Schulkamerad meines Vaters Das ist mein Sohn Liam, ich hoffe er wird dir nicht zu viele Schwierigkeiten bereiten! Nun tritt der Typ auch vor und starrt mürrisch vor sich hin. Nett. Hallo Liam, ich bin Emely schön dich kennen zu lernen! sage ich im über aus freundlichem Ton, obwohl ich recht wenig Lust habe ihn kennen zu lernen, Hauptsache er hilft mir ein wenig. Es tut mir leid, dass ich auch gleich wieder fahren muss, aber die Arbeit ruft und ich habe einen langen Weg zurück! sagte Jan und ist kein Stück besser als mein Dad, der die meiste Zeit auch nur die Arbeit im Kopf hat. Wir kommen schon zurecht, mein Vater lässt sich auch entschuldigen, aber es ist ihm etwas dazwischengekommen! sage ich Richte Steven viele Grüße von mir aus, vielleicht haben wir in sechs Wochen mehr Zeit zu reden! sagte Jan während er die Sporttasche von Liam aus dem Kofferraum hievte und vor Liams Füße auf den Boden warf. Dann verabschiedete er sich von mir und seinem Sohn und zwei Minuten später stehen wir alleine auf dem Hof.
Komm mit ich zeige dir dein Zimmer! sage ich im ausdruckslosen Ton zu Liam, er soll ruhig wissen das es mir egal ist das er hier ist und ich ihn nur als Arbeitskraft sehe. He du.. fing Liam an, nachdem ich ihm schon den Rücken zu gedreht hatte Ich heiße Emely! sagte ich mürrisch, ich fasse es nicht er konnte sich keine fünf Minuten meinen Namen merken. Sage ich doch, Emely! sagte er Nur das du bescheid weißt, ich habe mir meinem Sommer auch besser vorgestellt!
Ohne ihm zu antworten setze ich meinen Weg ins Haus fort. Als ich fast schon an der Haustür angekommen war höre ich wie auch Liam sich in Bewegung setzt, ich öffne die Tür und trete ein.
Gemeinsam gehen wir in den dritten Stock Im ersten Stock wohnen meine Großeltern und im zweiten Stock hat mein Dad sein Zimmer. Mein sowie dein Zimmer befinden sich im dritten Stock! sage ich und trete sogleich in den Flur unserer Etage ein.
Hier ist dein Zimmer! sage ich und öffne die erste Tür links Der Balkon ist Tabu für dich! Ansonsten kannst du dich hier frei ausleben! Liam tritt ein und pfeffert seine Tasche in eine Ecke des Zimmers bevor er auf sein Bett springt und es sich bequem macht. Ich würde dir gerne noch die anderen relevanten Räume zeigen! sage ich genervt, mühselig setzt sich Liam auf Bringen wir es hinter uns! erwidert er und folgt mir aus dem Raum.
Nachdem ich ihm das Badezimmer gezeigt habe in dem sich auch die Waschmaschine befindet, die Küche in dem sich ein Kühlschrank, eine Mikrowelle, eine Spüle sowie ein paar wenige Schränke und ein Tisch mit vier Stühlen und das Zimmer in denen sich DVDs, Bücher und Brettspiele befinden. Finden wir uns in seinem Zimmer wieder Wenn du etwas aus dem Laden haben willst, kannst du es meinem Dad aufschreiben und er bringt es dir dann mit oder du fährst mit dem Bus in die Stadt, ich hoffe du weißt wie man die Waschmaschine betätigt denn das wird deine eigene Aufgabe sein. Essen tun wir gemeinsam, je nach dem wer kocht und solltest du doch etwas essen bestellen, wenn du ein Lieferservice findet der hier her liefert, räum dein Zeug dann bitte selbst weg! rede ich an einem Stück runter Aso und in den Stall gehen wir morgens um sieben und abends um 18 Uhr. Sei bitte pünktlich, ich habe keine Lust dir auch noch hinter her zu rennen! Sollte sich etwas ändern wirst du es erfahren. Tagsüber hast du eigentlich frei, außer es steht irgendwelche arbeiten noch an, aber das klärt mein Dad! Warum können wir nicht erst um neun aufstehen! fragt Liam ätzend Weil die Tiere etwas zu essen wollen. Ich verschwinde jetzt in mein Zimmer, sobald es zeit für Mittagessen ist rufe ich dich! ohne eine Antwort von ihm abzuwarten verschwinde ich auf dem Flur – ohne die Türe zuzumachen – und gehe in mein Zimmer und schließe die Türe hinter mir.
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Das erste Kapitel, was sagt ihr dazu?
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6 weeks of my life
Teen FictionSeien wir doch mal ehrlich, welches Mädchen träumt bitte nicht davon, dass urplötzlich ein überaus heißer Typ auftaucht sie sich ineinander verlieben und glücklich sind bis zum Lebtag Ende. Emely war durch mit Jungs nach der Trennung mit David und...
