Hey, ich bin Stella.Ich bin 22 Jahre alt und bin schon eine weltberühmte Tänzerin .Schon als ich 5 Jahre alt war, war es mein Traum immer groß raus zu kommen und eine erfolgreiche Tänzerin zu werden.Alles war so wie ich es schon damals wollte und geplant hatte, doch ein Unfall veränderte mein ganzes Leben .....
Es war im Jahr 2010 als ich von Berlin nach Los Angeles gezogen bin .Mein Ziel war es dort ein neues Leben aufzubauen und mich weiterzubilden .
Meine Familie, meine Freunde alles lies ich da.Meine Karriere war wichtiger als alles, dachte ich .
Tanzen war einfach mein Leben.Ohne zu tanzen, könnte ich niemals leben .Jeden Tag war ich in dem Tanzstudio.Ich war einfach immer die beste und war einfach perfekt .Und deshalb hatte ich nie vor mit tanzen aufzuhören.Das kam sowieso nie in Frage.
Ich hab schon so viele Wettbewerbe gewonnen gehabt und freute mich schon auf dieses Finale .
Ich übte noch mal meine Choreografie und konzentrierte mich vollkommen auf meinen Beat .
Ich fühle den Beat einfach sowas von mit .
Nur noch 2 Tage bis zum Finale.
Meine Aufregung stieg immer höher und höher.
Ich ging feiern mit Freunden aus dem Tanzverein .Wir hatten eine Menge Spaß und freuten uns auch aufs Turnier .Darauf haben wir auch mehrmals mit Alkohol angestoßen .Was aber danach passierte veränderte alles ....
Ich machte einen Unfall . Ja genau das kommt davon , wenn man besoffen Auto fährt .
Ich war noch kurz vorm Tod aber ich hab's überlebt .
Das war echt knapp.Da habe ich echt noch Glück gehabt .Eine leichte Gehirnerschütterung und ein gebrochenes Bein .
Und das Turnier war doch in 2 Tagen.Mit dem gebrochenen Bein könnte ich doch niemals am Turnier teilnehmen.Ich bin einfach so doof.Warum fährt man denn besoffen Auto?Das war einfach mein aller größter Fehler oder sagen wir mal überhaupt mein erster Fehler,weil sonst mache ich nie Fehler.
Ich war erstmal bewusstlos.Als ich aufgestanden bin, war ich im Krankenhaus .
Wo bin ich denn?, was ist mit mir passiert? ,fragte ich der Krankenschwesterin.Sie sagte mir ,dass ich einen Unfall gemacht habe .
Ach du Scheisse , dachte ich mir.Am besten würde ich wieder in bewusstlos sein wollen.
Wegen dem Unfall saß ich im Rollstuhl .
Und das musste so ungefähr 2-3 Monate weitergehen.Ein Metallstück wurde an meinem Bein befestigt .Schrecklich !Es war nicht schrecklich , dass ein Metallstück in meinem Bein war , sondern das ich wegen dem Metallstück nicht mehr tanzen konnte ...
Nie wieder tanzen?Nie wieder ins Tanzstudio?
Dieses Metallstück würde einfach alles verhindern.
Ich bin einfach verzweifelt,verblüfft und weiß einfach gar nicht mehr was ich noch dazu sagen kann.
Aber jedenfalls war ich für 5 Wochen im Krankenhaus.Ich bekam eine Physiotherapie.Schon nach 2 Wochen konnte ich schon laufen aber natürlich mit sehr starken Schmerzen.
Aber was soll's.Ich war trotzdem glücklich und freute mich schon aus dem Krankenhaus rauszugehen .
Dank Alina meiner Physiotherapeutin, habe ich nie meine Hoffnungen verloren zum tanzen.Meine ganzen Hoffnungen kamen immer wieder zurück.
Wie man sagt „Hoffnung stirb zuletzt"!
Mein Dad hat mich angerufen .Auch wenn ich so getan habe,als ob es mir gut geht und ich keine Schmerzen hätte, hat er es natürlich schon an meinem Gesicht erkannt .Er wollte unbedingt das ich zu ihm zurückkehre nach Berlin und das tat ich dann auch .
Ich packte meine Sachen und Alina kam mir zur Hilfe.Im Krankenhaus und durch die Physiotherapie,wurden wir zu besten Freundinnen.Erstmal mussten wir natürlich zum Flughafen fahren. Das war schon anstrengend.So viele Schritte.Ich hatte echt sehr starke Schmerzen.
Aber was soll's !
So und dann ging es ab zum Flugzeug .Es war eine sehr lange Fahrt von Los Angeles zu Berlin.Aber endlich konnte ich nach so langer Zeit wieder meinen Dad sehen .Trotzdem ging es mir natürlich sehr scheiße....
Und wieder verlor ich meine Hoffnungen ...
Mein Leben war zerstört .Es war so als würde ich im Erdboden versinken.Die Welt drehte sich um mich herum und nichts machte mehr Sinn .Aber nach einigen Tagen , machte mich eine Person zum glücklichsten Menschen der Welt .
Es war ein ganz normaler Tag aber dann begegnete ich meiner alten Tanzlehrerin Mrs. Watson.
Es vergingen so viele Jahre, dass ich sie nicht mehr gesehen habe .Sie hat mir alles beigebracht und durch ihr wurde ich zu einer perfekten Tänzerin.
Alte Erinnerungen kamen mir hoch und ich wurde auch bisschen emotional .Trotzdem war ich glücklich Mrs. Watson mach so langer Zeit wiederzusehen .
Als ich klein war und erst 6 Jahre alt war, verstarb meine Mutter an Krebs.Seit diesem Tag , war Mrs. Watson wie eine Mutter für mich.
Sie gab mir Mut für alles und half mir immer wieder auf die Beine zu kommen egal was passierte.
Als sie mich auch gesehen hat, rannte sie zu mir hinüber und umarmte mich .Dieses Gefühl von dieser Nähe und diese Bindung ,habe ich einfach so vermisst .Leider war aber diese Umarmung vom Rollstuhl aus aber sehr schwer...
Nach einem langem Gespräch mit Mrs. Watson ,fragte sie mich eine ganz spontane und vielleicht lebensveränderliche Frage:Willst du mal meine Tanzgruppe für eine Weile unterrichten ?
Ihre Tanzgruppe unterrichten?Ich wusste nicht , was ich sagen soll aber nach ner Weile habe ich doch noch JA gesagt .Warum denn nicht oder ?
Aber wie das auf dem Rollstuhl gehen sollte wusste ich auch nicht ...
Auch wenn ich selber nicht mehr tanzen konnte, könnte ich vielleicht anderen irgendetwas beibringen oder nicht ?Man muss oder sollte nicht immer jemandem körperlich helfen , sondern auch psychisch .....
YOU ARE READING
Move your body
FanfictionEine sehr berühmte und egoistische Tänzerin , kann leider wegen einem Unfall , nicht an einem ihrer wichtigsten Wettbewerben teilnehmen .Ihr Leben veränderte sich. Aber die Frage ist ob ins positive oder ins negative ?
