Und jedes Mal wenn ich dich anschaue
Deine moosgrünen Augen mit goldenen Sparkeln
Fühle ich mich wie im freien Fall
Stürze in die Tiefe, doch du hältst mich fest
Ich kann mich nicht abwenden, du ziehst mich an
Wie die Sterne in einer glasklaren Nacht
Ich will mich ertränken, kann nicht genug bekommen
Von dir.
Ich möchte, dass du mich so hältst
Vielleicht für immer
Oder nur für eine klitzekleine Ewigkeit
Das ich meine Arme um dich legen kann
Das du mich an dich ziehst
Mich beschützt vor all dem, was draussen lauert
Warm, geborgen, will dich mein zuhause nennen
Weil ich mich nur bei dir
Lebendig fühle.
Will mich ertränken, kann nicht genug bekommen.
Von dir.
Und dann, wenn du mich anlächelst
Als gäbe es nur mich und dich auf dieser Kugel
die Haare hinter mein Ohr steckst
und über meine Wange streichst
ich deinen Atem auf meinen Wangen spüre
Und sich dein Geruch in meine Nase schleicht
verschwindet die Zeit
Die dinge
machen sich aus dem Staub.
Nur du und ich. Ich und du. Wir.
Ertränken. Nicht genug.
Von dir.
Dabei weiss ich nicht
Was Liebe bedeutet
Schreibe diese Zeilen als sehnliche Vorstellung
Ich bin allein, blaue fliesen, kalte Füsse
Schaue hinaus auf die Dächer
Die Wolken hängen über der Stadt
Frage mich ob du irgendwo
Da draussen bist und auch hinauf siehst
Vielleicht finden wir uns eines Tages
Dann stehst vor mir
Nimmst mich in den Arm, dass ich weniger kalt habe
Dieses Gefühl, irgendwie seltsam
Ja, vielleicht ist dass dann diese Liebe.
Und ertränke mich in deinen Augen
Kann nicht genug bekommen.
Von dir.
Bitte bleib.
Ich habe das in einer schlaflosen Nacht geschrieben und es ist überhaupt nicht perfekt. Ich möchte am liebsten viel ändern, weil ich Wörter und Zeile sehe, die überhaupt nicht zusammenpassen.
Doch ich denke, das, was mir in dieser Nacht durch den Kopf gewandert ist, will ich nicht ändern. Einfach so. Rau.
Also hier ist er.
Fühl dich frei und gib mir doch eine kurze Rückmeldung! <3
