Alles ist surreal.

Denken fühlt sich falsch an, aber nicht denken funktioniert nicht. 

Bin ich überhaupt wach oder träume ich nur?

Was ist, wenn ich überhaupt nicht mehr lebe?

Es fühlt sich nicht so an, als wäre das hier mein leben.

Vielleicht bin ich schon längst tot und alles, was ich denke, was zu meinem leben dazu gehört, ist das was man als den Tod bezeichnet.

Vielleicht lebt man nach dem Tod ja ein anderes Leben.

Mit fremden Erinnerungen und Gefühlen so, dass man denkt man wäre ein ganz normaler Mensch aus Fleisch und Blut, mit einer Vergangenheit, einer Zukunft und Mitmenschen, doch eigentlich sind alles was man glaubt zu haben oder zu fühlen, die Erinnerungen und Gefühle eines Fremden, der sie nicht mehr haben wollte.

Vielleicht funktioniert es ja so... kann man es wissen?

Nein das kann man nicht. Denn das einzige was das Leben vor und dieses nach dem Tod, für einen selber Unterscheidet, ist der Alterungsprozess.

Wie schon, gesagt Erinnerungen eines Fremden. Das schließt auch die Erinnerungen der Kindheit mit ein. Möglicherweise erlebt man jeden tag das selbe doch man weis es nicht, da man nur diese Erinnerungen hat die man auch am Tag zuvor schon hatte. 

Erinnerungen, die irgendein guter Mensch auf der Erde nicht mehr haben wollte, da sie zu schmerzhaft oder belastend waren und deshalb habe ich sie bekommen.

Vielleicht ist es ja das, was die Christen als Hölle bezeichnen. Vielleicht war ich in meinem Vorherigen Leben ein schlechter Mensch und habe Grausame Dinge getan und nun muss ich dafür bezahlen. 

Das würde auch diesen unbändigen, teilweise unerklärlichen Hass auf mich selber erklären.

Möglicherweise ist mir irgendwo in meinem Unterbewusstsein klar was ich getan habe, doch der Hass ist das einzige, was ab und an nach aussen dringen kann.

All das würde Sinn machen... oder?

Die Frage ist doch eigentlich nur wie...

Wie finde ich heraus, ob ich recht habe oder ich im Endeffekt doch nur meinen Verstand verloren habe?

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