Prolog

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Die eisige Luft umhüllte meinen Adrenalin gefüllten Körper. Schüsse dröhnten hinter mir, die knapp neben uns einschlugen. Meine Lunge brannte von dem Rennen, doch konnten wir es uns nicht leisten zu Stoppen. Die Gebäude, die in den Himmel reichten, gaben eine schlechte Chance uns zu verstecken. Verdammt! Diese Mission war eine Selbstmordaktion!

Was du nicht sagst. Ich habe dir gesagt, dass das eine dumme Idee war.
Du hast dem zugestimmt!
Schieb mir nicht die Schuld in die Schuhe! Woher hätte ich wissen sollen, dass sie DREI Telums haben!?
Was sollen wir tun?!
Rennen!
Ich kann das nicht ewig tun!
Bieg in diese Gasse! Ich springe.

Meine Augen wanderten hinter uns, wo die drei Männer hinter uns rannten. Ich tat wie sie es sagte und ging in die rechte Seitengasse, die eine drei Meter hohe Wand hatte. Schnell konzentrierte ich meine Seele, damit wir rüber konnten. Die Schritte wurden lauter, sowie die Stimmen unserer Verfolger. Niemand von denen hat keine Ahnung, dass WIR schon lange ein Team, und nicht so ein Anfänger-Killer Pack sind. Ich beruhigte meine Atmung, bevor ich in die Hocke ging und wir sprangen.

Während wir in diesen paar Sekunden in der Luft waren, zuckte ich unsere Pistolen aus dem Rock und zielte auf die Köpfe der Telums. Sie waren zu erstaunt, als das sie den tödlichen Schüssen hätten ausweichen können. Schon gleich nachdem wir auf der Mauer landeten, hörten wir beide die Todesschreie der beiden Männer. Der dritte stand zitternd dort, da die Telums aus den Körpern krochen. Fast so durchsichtig wie Luft, doch so erdrückend wie keine Luft zu bekommen. Der lebende wollte wegrennen, doch war es zu spät. Die zwei stürzten sich auf den Körper, damit sie nicht ausrotten.

Deswegen...geht man nicht mit zu vielen Telums auf einmal. Sie stürzen sich auf den Körper, der ihnen am nächsten ist, um ihn zu unterwerfen, doch zu viele...
...bringen den Wirt um, der uns auch auslöscht.
Und es keinen Weg zum Überleben gibt.
Weswegen es wirklich dumm war, drei Telums auf uns anzusetzen.
Was aber auch hätte schlimmer ausgehen können.
Wenn diese nur ein Gehirn hätten!
Es hätte aber auch sein können, dass sie so sind wie wir!
Wie oft denn noch? KEINER der Telums muss das durchleben, was ich mit dir machen muss.

Lachend sprang ich auf die andere Seite der Mauer, als aus der Ferne Polizeisirenen zu hören waren. Immerhin ist die Mission abgeschlossen...selbst wenn es uns beide fast umgebracht hätte. Atemwolken bildeten sich in der Luft, als ich mit diesen kurzen Rock durch den Schnee stiefelte. Brrrr! Nie wieder stimme ich einer Party zu! Besonders nicht, wenn wir jemanden töten müssen. Die Lichter führten mich wieder aus der Gasse und mich blendeten die grellen Lampen vom Stadtleben.

Wir sollten wohl nach Hause. Wenn meine Eltern sehen, dass ich nicht im Bett liege, kriege ich wieder Hausarrest.
Na und? Ist ja nicht so als ob es schwer wäre aus dem Fenster zu klettern.
Doch werden sie Versdacht schöpfen. Besonders da die Nachrichten sich nur noch auf uns stürzen.
Aber Partner...vergisst du nicht was? Was sind wir?
Mörder?
Auftragskiller! Und wer sind wir?

Ich lächelte durch die stürmische Kälte des Winters. Meine Ohren dröhnten immer noch von den Schüssen. Viele starrten auf uns, aber das ist auch kein Wunder. Durch eine Ladenscheibe sehe ich, dass unsere Rosenweiße Bluse zerrissen, mein Aufgestecktes Haar nur noch ein Ball aus knoten und mein Rock wirklich zu kurz war. Doch trotz allem konnte mich das nicht abschrecken. Damals hätte ich mich in eine Ecke verkrochen und gewartet, bis dieser Alptraum endet, doch ist das hier alles kein Traum. Und genau deswegen sind wir...

„Die Schattenkiller..."
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...Mmmmmmm....Ja. Ich habe mal wieder eine neue Geschichte angefangen, ABER!

...Ja...was haltet ihr davon bisher? Wenn ihr es mögt, dann schreibe ich es gerne weiter! Und wenn nicht...

...habt dann einen Schönen Tag!

Mirror (On hold)Where stories live. Discover now