Claras Perspektive
2 Monate waren vergangen seit ich Diego betrogen hatte und es ließ mich einfach nicht los. Sein Vater war wieder hergezogen aber zum Glück hatten wir uns erst zwei Mal wieder begegnen müssen. Ich arbeitete viel und unser Leben lief endlich mal wieder ein bisschen normal. Normal bis zu einem Abend.
Wir waren am Esstisch. Tom und Jenny hatten ein großes Abendessen gekocht und es uns nun serviert.
Jenny: Et voila ... Locro
Diego schaute Tom an und lächelte.
Diego; Glaub mir an die argentinische Küche gewöhnt man sich schnell.
Tom: Ich hatte das Gefühl wir haben einfach alles in den Topf geschmissen. Schatz sicher das man das so essen kann?
Jenny: Du über perfekter Toastrand abschneidender Spießer. Natürlich bin ich mir sicher!
Matteo: LOCRO!!!
Sophia: Lecker!
Tom: Gegen die komme ich wohl nicht an.
Clara: Einfach probieren.
Wir setzten uns hin und ich gab jedem auf.
Clara: Danke fürs Kochen Schatz.
Als wir anfingen zu essen und Tom lächelte.
Tom: Das ist wirklich garnicht so schlecht.
Diego: oder?
Es klingelte.
Clara: Erwarten wir jemanden?
Diego: Nein Tom ist ja schon hier. Vielleicht mein Dad?
Ich stand auf und lief zur Tür. Als ich sie öffnete bekam ich einen Herzinfarkt. Es war Luciana. Ich umarmte sie.
Luciana: Mamá ...
Clara: Wa? Was machst du hier? Warum hast du nicht angerufen?
Luciana sah ganz und garnicht gut aus. Verweint.
Clara: Komm rein.
Ich nahm ihre Jacke ab.
Luciana: Kann ich ein paar Tage bleiben?
Clara: Natürlich. Hast du Hunger?
Ich führte sie zum Tisch an dem sie alle anstarrten.
Luciana: Hi
Diego: Hast du hunger?
Ich schaute ihn überrascht an aber er nehm einen Teller und machte etwas drauf. Dann stellte er ihn Luciana hin.
Luciana: Gracias. Ich möchte auf keinen Fall stören.
Clara: Du störst doch nicht.
Wir nahmen die Gespräche wieder auf.
