Mein Name ist Linnea var Emreis und ich bin die Tochter von Kaiser Emhyr var Emreis, dem Herrscher über Nilfgaard. Ich führte ein Sorgloses Leben und das sollte meinetwegen auch immer so bleiben. Doch mein Vater meinte das nicht alles im Leben ungefährlich sei. Ich verdrehte während seiner Reden immer die Augen und hörte nur halb zu, doch vielleicht bräuchte ich das später für mein Leben. Aber was hatte er schon zu sagen. Er konnte mich in Sicherheit wiegen, schließlich ist Nilfgaard unser Reich. Ich hatte genug Ritter um mich herrum die mich beschützen würden wenn es nötig sei. Einsam lief ich durch die Gänge der Burg und schaut immer wieder aus den Fenstern, raus in das Schnee bedeckte Land. Der Winter war nun eingebrochen und in den alten Steinmauern war es ziemlich Kalt. Ich zog meinen Mantel den meine Mutter damals aus Temerien hatte liefern lassen enger und lief schneller. Eigendlich sollte ich mit Fringilla, Vaters Zauberin lernen, doch große Lust hatte ich nicht. Lieber wollte ich raus und den Schnee genießen. Ich hatte eine Liste mit Dingen aufgeschrieben die ich mir immer gewünscht hatte. Mal ein wenig Freiheit zu besitzen zählte auch dazu! ,,Prinzessin wartet!" rief plötzlich eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich um und sah in das Gesicht von Cahir. Cahir Mawr Dyffryn aep Ceallach oder auch Cahir von Vicovaro genannt ist ein Ritter den mein Vater für zwei Jahre ins Gefängnis gesteckt hatte. Den Grund dafür kannten nur er und mein Vater. ,,Euer Vater möchte Euch sehen." sagte er und verbeugte sich. ,,Seit wann überbringt ein Mitglied des Geheimdienstes Nahrichten?" fragte ich verwirrt. ,,Ich und Euer Vater hatten ein Gespräch bezüglich des Angriffes auf Cintra." antwortete er. Ich verdrehte die Augen und stöhnte genervt. ,,Mein Vater denkt natürlich nur an seine Eroberungen. Warum will er alle Königreiche des Nordens besitzen..." Cahir sah auf und runzelte die Stirn. ,,Er will die Macht Nilfgaards beweisen." ,,Das weiß ich du Idiot!" sagte ich und verschränkte die Arme. ,,Lass uns gehen!" Cahir nickte und führte mich den ganzen Gang zurück. Vor der Tür zu Vaters Arbeitszimmer machte er halt, verbeugte sich und ging. Zwei Wachen öffneten mir die Tür und genervt trat ich ein. ,,Ihr wolltet mich sehen Vater." sagte ich und blieb vor seinem Tisch stehen. Er sah auf und legte die Feder mit der er gerade noch ein Blatt Pergament beschrieben hatte zur Seite. ,,Wie würdest du es finden, wenn eine besondere Person in Nilfgaard eintreffen würde mein Kind?" fragte er und sah mir fest in die Augen. ,,Ich verstehe Eure Frage nicht Vater." antwortete ich verwirrt. ,,Es gibt ein Mädchen in Cintra das bald hier Leben wird." sagte er und faltete seine Hände. ,,Ein Mädchen? Redet Ihr etwa von Prinzessin Cirilla? Der Löwin von Cintra? Das Mädchen über das Ihr Wochenlang geredet habt?" fragte ich ungläubig. Er nickte. ,,Sie ist von großem Wert mein Kind. Das ältere Blut fließt in ihren Adern." sagte er mit einem Lächeln. ,,Ihr wollt sie doch nicht Entführen?" fragte ich nervös. Das alles konnte doch nicht wahr sein. ,,Doch so ist es. Denkst du wircklich sie würde Freiwillig mit uns gehen? Ich werde Cintra so oder so stürzen und Königin Calanthe das nehmen was ihr noch übrig geblieben ist!" sagte er mit einem gefährlichem Lächeln. Ich schluckte schwer und verließ den Raum. Prinzessin Cirilla sollte also zu uns kommen? Ich wusste das Cintra keine Chance gegen das Heer meines Vaters hatte und doch hoffte ich, das die Prinzessin fliehen konnte. Plötzlich hörte ich Stimmen und blieb stehen. ,,Der Kaiser hat dich damit beauftragt das Mädchen zu entführen?" fragte eine Weibliche Stimme. Vorsichtig näherte ich mich den Person, doch erkennen konnte ich sie nicht. ,,Es ist meine Pflicht es zu erfüllen. Ich bin vor zwei Jahren gescheitert, das passiert nicht noch einmal!" sagte nun eine Männerstimme. Langsam schaute ich um die Ecke und sah Fringilla und Cahir wie sie im Schatten der Fackeln standen. Cahir sollte die Prinzessin also entführen... ,,Eure Majestät." sagte nun eine alte Stimme neben mir. Ich schreckte zusammen und fing an zu schreien. ,,Ich wollte Euch nicht erschrecken! Verzeiht mir!" sagte der Mann und fiel auf die Knie. Cahir und Fringilla kamen um die Ecke gerannt um zu sehen was los sei. ,,Ich vergebe Euch." sagte ich und drängte mich an Cahir vorbei. Die Pläne meines Vaters konnte ich nicht Gut heißen.
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Und das Schicksal nahm seinen Lauf
FantasiaZwei Mädchen aus verschiedenen Welten treffen plötzlich Aufeinander. Sie wissen nicht wie das passieren konnte doch nun müssen sie lernen mit der Situation umgehen zu können. Werden sie es schaffen ihre Welten wieder ins Gleichgewicht zu bringen? We...
