Finstere Nacht

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Ein dichte Nebel liegt still über Greenville. Der Wind bläst durch die immer dünner werdenden Blätterkrone der umliegenden Bäume. Eine dunkle silluette steht am Straßenrand nur vom schwachen Licht einer Straßenlaterne von der Dunkelheit getrennt. Diese Gestallt ist Nia, sie eilt ducht die Gassen. Obwohl es sich bei Greenville um ein Dorf handelt wissen alle hier von der Gefahr die nachts durch die Straßen streift. Eiligen Schritt streift sie durch die engen Gassen. Ihr Blick schweift stätig über ihre Schulter, die Umgebung nach etwas absuchen, das in jedem Schatten lauern könnte. Jedes Geräusch erhöht ihre Anspannung und den Drang schnell nach Hause zu kommen. Sie bleibt vor ihrem Haus stehn und kann ihren Augen nicht trauen. Warum ist die Tür offen? Ihre Eltern würden nie die Tür offen lassen! Jeder weiß, wie gefährlich es hier ist sobald die Nacht anbricht. Sie befürchtet das Schlimmste. Vorsichtig steigt sie die Treppe nach oben. Plötzlich huscht etwas hinter ihr aus der Tür. Das Ding war nicht oben sondern hatte sich im Keller versteckt. Sie rannte nach oben und fand ihre Eltern wütend auf sie warten. Dach bevor sie irgendetwas sagen konnten schrie Nia:" Ihr hab die Tür nicht abgerschlossen! Das Ding war in unserem Keller! " Sie konnte die blanke Angst in den Augen ihrer Eltern sehn. Nach dem schock überkam ihre Eltern ein kalter Schauer. Sie bestanden darauf, die Haustür nie geöffnet zu haben. Im Gegenteil,die Türe war laut ihnen so wie jeden Abend bei Einbruch der Nacht abgeschlossen worden. Sie können sich auch nicht daran erinnern sie aufgeschlossen oder gar geöffnet zu haben. Die ganze Situation ist seltsam. Das hätte sehr böse Enden können. Was wenn das niemand gemerkt hätte! Und es im Haus geblieben wehre. Dann gäbe es morgen drei neue Opfer des Biests von Greenville. Das ist eine Kreatur die hier schon seit vielen Jahren sein Unwesen treibt. Im lauf der letzten Jahre hat es immer wieder Tiere von der Weide oder direkt aus dem Stall gerissen. Und manchmal wenn man nicht aufpsst, auch den ein oder anderen Menschen. Niemand weiß was es mit diesem Ding auf sich hat. Vor einigen Hundert Jahren ist es hier einfach aufgetaucht und fing an die Bewohner dieser Stadt zu terrorisieren. Deshalb verbieten Eltern ihren Kindern nach Anbruch der Dunkelheit das Haus zu verlassen. Als der größte Schock langsam nachließ saß Nia wie benommen auf ihrem Bett. Die Ereignisse des heutigen Abends gehen ihr nicht aus dem Kopf. Sie geht unruhig im Zimmer auf und ab, bis sie schließlich vor dem geöffnet Fenster zum Stehen kommt. Sie blickt aus dem geöffnet Fenster auf den angrenzenden Wald hinaus. Der kühle Abendwild fährt ihr ins Gesicht. Nach dem heutigen Ereignissen hat sie mehr Fragen als bisher. War es wirklich das Monster oder doch etwas anderes? Wenn es mich gesehen hat, warum hat es nicht angegriffen? Es hat doch schon so viele Menschen getötet. Was sollte das? Irgendetwas stimmt hier nicht. Bis jetzt hielt sie die Geschichte über das Biest etwas im Detail übertrieben. Das etwas gefährliches duch die dichten Wälder, die das Dorf umrunden, herum streift kann keiner bestreiten. Allerdings war Nia bisher davon ausgegangen das es sich höchstwahrscheinlich nur um einen untypisch agressiven Bären oder Wolf handeln würde. Das ist zwar immer noch möglich, genau gesehen was genau den Keller verlassen hat konnte sie nicht erkennen. Die Sache mit der geöffneten Haustür geht ihr allerdings schwer aus dem Kopf. Kein Normales Tier kann Türen öffnen und schon gar nicht wenn diese abgeschlossen sind. Nun stellt sich die Frage was war bei uns im Haus?

Das Monster von GreenvilleStories to obsess over. Discover now