Es ist ein stinknormaler Freitag.
Um genau zu sein der 12.01.2018.
Tina, eine Freundin, ist zu Besuch.
Alles war wie immer.
Doch dann.
Dann passierte es.
Das womit keiner rechnete.
DAS was unser aller Leben veränderte.
Es war ein Freitag Nachmittag.
Tina und ich hatten uns überlegt zu Abend zu kochen.
Einfach so.
Es hatte keinen besonderen Hintergrund.
Schließlich liefen wir dann gegen abend in den Supermarkt um fehlende Zutaten zu besorgen.
Zuhause angekommen.
Alles war ruhig.
Man konnte seinen eigenen Atem hören.
Wir dachten uns nichts dabei und fingen an.
Wir fingen an das Abendessen vorzubereiten.
Zur Vorspeise planten Wir einen gemischten Salat.
Zur Hauptspeise selbergemachte Bürger.
Und zum Nachtisch selbergemachter Vanillepudding mit Heidelbeeren.
Wir freuten uns riesig.
Wie machten uns laut Musik an.
Wir verstanden bald unsere eigenen Worte nicht mehr.
Aber es machte Spaß.
Wir waren glücklich.
Noch.
Wir hatten soweit alles fertig.
Der Tisch war gedeckt.
Der Wein eingegossen.
Die Teller standen bereit.
Das Besteck lag am rechten Ort.
Nur.
Nur meine Eltern fehlten.
Also entschied ich mich schließlich sie anzurufen.
Erst probierte ich es bei meinem dad auf dem Handy.
Hm nur die Mailbox.
Ich dachte mir nichts bei.
Also rief ich meine mum an.
Säuftzend ging sie an ihr Telefon.
~
M: mum
I: Ich
T: Tina
~
M: Ja!?
Ohne Wissen zu wollen wo sie überhaupt waren frage ich...
I: wir wollten bloß fragen wann ihr wiederkommt?
M: w... Wir sind gleich da *seufzend*
I: mum? Ist alles oke?!
M: j... Ja es ist alles gut wir sind gleich da!!!
I: ja oke, aber was ist los du klingst so komisch?! Ist irgendetwas passiert?! Jetzt rück schon raus!!!
Dann murmelte sie
M: Chrissi ist gestorben...
I: * wollte es nicht richtig verstehen und fragte nocheinmal nach * was?!
M: Chrissi... Sie ist gestorben.
Wie versteinert starrte ich gegen die Wand.
Es kam mir vor wie eine Ewigkeit.
Doch.
Doch In Wirklichkeit.
Es handelte sich nur um Sekunden.
Ich brach in Tränen aus.
Sie flossen.
Und flossen.
Es hörte nicht auf.
Es wollte nicht aufhören.
Tina blickte erschrocken zu mir.
Sie schmiss alles aus der Hand.
Und kam zu mir gerannt.
Sie hockte sich vor mich.
Ich packte mich und antwortete von Tränen überflutet meiner mum...
I: aber...
M: ich erkläre dir alles wenn wir zuhause sind!!!
Aufgelegt.
Sie hatte aufgelegt.
Ich brach erneut in Tränen aus.
Nur diesmal viel schlimmer.
Es war.
Als ob meine welt.
Als ob sie in tausend Teile brach.
Ich hatte es nicht realisieren können.
Sie.
Sie war weg.
Tina.
Sie versuchte mit allen Mitteln mich zu beruhigen.
Mein Atem.
Mein Atem er.
Er war weg.
Sie sagte mit ruhiger tiefer Stimme zu mir.
T: hey. Beruhige dich erst einmal. Konzentriere dich auf dein atmen!.
völlig überfordert versuchte sie mir zu helfen.
Erfolglos.
Ich musste mehr weinen.
Ein eiskalter Schauer lief mir den Rücken hinunter.
Ich wollte schreien.
Doch.
Doch es ging nicht.
Ich saß wir versteinert da.
Ich war leer.
Einfach leer.
Plötzlich.
Die Tür.
Sie riss auf.
Meine Schwester.
Sie war es.
Sie war gerade angekommen.
Sie war von ihrem Studium in Nordhausen heimgekommen.
Sie sah mich.
Mit tränen überlaufen.
Sie erschrak .
Sie fragte sofort unruhig Was los sei.
Ich.
Ich erklärte es ihr.
Das sie tot sei.
Ich versuchte es zumindest.
Sie war perplex.
Sie fragte mich.
Wie ich eben meine mum .
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Der Anruf
Teen FictionAls wäre es gestern gewesen... Ich kann es immernoch spüren... Ein Anruf und alles ist anders...
