Es würde ein leichter Job werden. Das war der erste Gedanke denn John hatte als er sich mit seinem Auftrag auseinander setzte. Sein Ziel ging jeden Tag zum Mittagessen aus dem Büro um sich beim Bäcker um der Ecke einen Kaffee und einen Salat zu holen.
Während er das tat arbeitete er weiter. Das Telefon klebte quasi an seinem Ohr. John beobachtete das Ziel seid einer Woche und es gab nie Abweichungen seiner Gewohnheiten. Wirklich nie. Also entschied John sich dazu sein Ziel in der Warteschlange des Bäcker zu erstächen. Ein gezielter Stich ins Rückenmark auf der Höhe des Gürtels. Sein Ziel würde nicht sofort sterben, sondern erst wenn er den Gürtel löst. So wird niemand John mit dem Mord in Verbindung bringen. Wenn es überhaupt auffallen wird das der Mann umgebracht wurde.
So stand John also am Bäcker hinter seinem Ziel und stach langsam aber genau, mit einer großen Nadel zu. Der Mann vor ihm bekam es nicht mit, da er gerade dabei war sich auf zu regen. Irgendwas lief scheinbar nicht nach seinem Plan. Der Mann beruhigte sich wieder, nahm seinen Kaffee und den Salat und ging. Auch John bestellte sich einen Kaffee, damit er nicht auffiel. Er gab die Bestellung auf und ging einen Schritt zur Seite um zu warten. Und dann sah er sie.
Eine schöne junge Brünette stand vor der Kasse um sich ihr Essen zu bestellen. Ihr Lächeln verzauberte Johns so eintöniges Leben.
Seit einigen Monaten hatte John seine Freude verloren. Er hatte keine Freude mehr an seinen Job und keine Interesse daran mit anderen zu interagieren. Alles worüber sein Bekanntenkreis sprach war das töten, denn sie alle waren, wie er, Auftragskiller. Er hatte keine Familie und auch keine richtigen Freunde.
Doch allein die Erscheinung dieser Frau änderte seine Einstellung zu allen und er hatte plötzlich wieder das Gefühl von wärme in seinem Körper.
Er nahm allen Mut zusammen und sprach sie an. "Hallo, ich bin John."
Mehr nicht. Warum auch? John war nie ein Mann der Worte gewesen und sowas wie flirten tat er nicht. Doch die junge Frau sah ihn an und legte ihren Kopf leicht schief. Es war kurz still bevor sie antwortet. "Hallo ich bin Helen." Sie streckte dabei ihr Hand aus und kamm einen Schritt auf John zu. Dieser musste Schmunzeln und gab nun auch ihr die Hand. " Ich fühle mich geehrt. Sie wirken nicht wie jemand der Frauen einfach so anspricht." John musst in sich hinein lachen als Helen dies sagte. " Da haben sie wohl recht. Ich sprach nicht so oft fremende auf der Straße an. Ich hoffen sie nehmen mir das nicht übel? " Helen biss sich leicht auf die Unterlippe, musterte ihn und überlegte kurz bevor sie ihm antwortete. "Ich nehme es ihnen nicht übel solange sie mir den nächsten Kaffee bezahlen." Nun lächelte sie und auch John musste lächel. Etwas was er wirklich nur sehr selten tat. Doch er war damit einverstanden und die beiden verbrachten ganze drei Stunden mit Kaffe trinken. Es schien als hätten sie eine Verbindung zueinander die niemand geahnt hätte. Doch beide fühlten sich zu dem anderen hingezogen und John vertraute ihr jetzt schon wie niemanden sonst. Als beide, mit der Handynummer des anderen, nachhause gingen, freute sie sich schon auf das bevorstehen Abendessen.
Ohne es zu wissen nahm John Wick, der schwarze Kaiser, eine Kostprobe der anderen Seite und wie soviele konnte er nicht wiederstehen. Er wollte mehr. Es war ein Verlangen, dass er nicht kontrollieren konnte aber auch nicht wollte. Die Unterwelt musste auf ihn verzichten, denn er war sich sicher, er wollte nicht länger auf eine Familie verzichten. Er will Helen. Helen und ein normales Leben.
So wie er sich es wünschte gescha es. Sein Traum wurde wirklichkeit. Helen wollte ihn ebenso sehr wie er sie.
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OneShots
General FictionNur ein paar Idee die ich habe zu so ziemlich allen Serien und Filme die ich sehe und sehen werde. Und natürlich auch gut find. Darunter können auch Kinderserien/Filme sein. Aber auch erotische Geschichten. Nur die Story der OneShots gehören mir un...
