Ich sass auf meinem Bett, meine Augen brannten aber troz schaute ich mit meinen jugendlichen 16 jahren aus dem Fenster hinaus in die Dunkelheit. Nun ja in zwei wochen 16. Ich mochte es, wenn ich auf meinem Bett sass und aus dem offenen Fenster schaute, wenn kühle Luft in mein Gesicht pustete und meine Haare aus dem Gesicht nahm. Es beruhigte mich. Auf irgendeiner Weise fand ich es sogar "befriedigend". Ich war nicht das Mädchen, was mit ihren hell blonden braunen Haaren angab oder überhaupt sozial mit anderen Menschen auskam. Ich muss sagen, ich konnte mich selber nicht mal ausstehen, wieso sollten es dann, andere tun?
In Gedanken versunken, schaute ich weiter hinaus bis ich ein poltern von unten hörte. Mein Körper zuckte zusammen. Ich schaute zu meiner tür. Es kamen Schritte näher. Ich wusste das Er wieder da war. Verdammt. Ich sprang auf und rannte zu meinem Schrank, ich öffnete meinen Schrank kroch hinein und schloss es hinter mir. Ich lass einen Spalt offen um zu sehen was da vorging. Ich sah diesen zornigen Mann sich meinem Schrank nähern,mein Atem stockte, als er die Schrank Tür öffnete und mich an den Haaren packte, ich wurde ruck artig raus gezogen, das nächste was ich spürte nach ein paar schmerzhaften Schlägen, in mein Gesicht spürte ich nur noch das mir was gegen den Schädel knallte, den Rest danach weiss ich nicht, es wurde alles Schwarz vor meinen Augen..
In der Nacht wachte ich ruckartig auf, ich faste mich an den Kopf und musste mir auf die Zunge beißen um nicht zu schreien ich stand schnell auf rannte aus meinem Zimmer, meine Tür stand halb auf daher konnte ich schnell durch flutschen, ich rannte ins Bad sah mich im Spiegel und erschrack mich vor meinem Anblick, die blau rot lilane Flecken um meinen Augen, die meine schlaflosen Ringe verdeckten, die Beule auf meinem Kopf und das Blut an meinen Wangen die den Rest verdeckten war ein Anblick den ich nicht mehr vergessen werde. Ich stand einfach nur da. Starrend auf mein zerprügeltes ich, bis ich nicht mehr stehen konnte. Ich lass mich sanft in die Hocke sinken, ganz sanft den Kopf zwischen meinen Armen und lass die warmen Tränen fliessen.
Gefühlte unendlich Stunden später steh ich traumatisiert auf, dreh am Wasserkran, nehm das kalte Wasser zwischen meine Hände, und wasch mein Gesicht meine Seele und Körper,doch der Dreck der Erniedrigungen will sich nicht abwaschen lassen. Ich geh aus dem Bad, den Gang runter Richtung Küche, ich höre den Fernseher im Wohnzimmern laufen. Ich werf ein Blick hinein und seh den ekelhaften Mann auf der Couch eingeschlafen, mit einer Flasche Whisky in der Hand, der Anblick wiedert mich an. Ich entscheide mich, um nicht Ansatz weise in der Nähe dieses Geschöpfes zu sein, mit langen schritten wieder zurück in mein Zimmer zu gehen Ich schlag die Decke über meinen noch halb zitternden Körper und versuchte auf andere Gedanken zu kommen. Das war mein Leben. Tag für Tag. In der Zeit wo mir die Gedanken noch durch den Kopf geschossen sind schlief ich ein.
Mein Traum führt mich zurück an den Tag wo alles begann. Das ist jetzt vier jahre her..
Ich kam von der schule und lief in mein zimmer.. Unten polterte alles, ich hörte wie sachen durch die luft geschleudert wurden, ich ging schnell hinunter um zu schauen was da vor ging. Ich sah wie meine mom wütend eine vase in der hand hielt und meinem vater drohte, sie nahm mit der anderen hand ihren grossen koffer und ging schnell aus der tür hinaus. Ich rannte schnell an meinem vater vorbei und wollte ihr nach aber mein vater hielt mich fest das war der letzte Moment als ich meine mom zu letzt gesehen hatte. Am gleichen tag kriegten wir einen anruf und es hat sich herausgestellt das meine mom alles gut haben mit genommen hatte.
Ich wachte auf.. "Und danach wurde er aus seinem job gekündigt und wurde zum Alkoholiker" murmelte ich vor mich hin. Aber ich hatte nicht nur Familiere Probleme. Ich schaute mich nochmal im zimmer um und legte mich wieder hin. Was wohl morgen passieren wird ?... "Yeay morgen 10. Klasse wuhu.." stöhnte ich noch leise vor mich hin bis ich wieder die augen schloss..
Ich spürte wie die warmen Sonnenstrahlen die durch mein Fenster hindurch auf mein Gesicht dringten, öffnete ich meine Augen. Ich ließ meine Füße vom Bett hinunter hingen und streckte mich weit. Ich schaute zu meinem schrank. "Auf in die Tragödie die sich Schule nennt" flüsterte ich unmotiviert vor mich hin. Ich stehe auf um zu meinem Schrank zu gehen. Als ich davor stand nahm ich mir eine Jeans die noch halbwegs gut aussah. Ein Weisses Shirt worauf "No Boyfriend, No Problems" stand. Ich schlüpfte schnell aus meinem Pyjama und zog meine Jeans über die Hüfte. Als ich auch mein Shirt schnell drüber zog, schwingte ich mich zu meinem stuhl wo meine Schultasche auf mich wartete. Ich griff sie schnell und huschte aus meinem zimmer hinaus. Etwas gutes hatte dieser erste Schultag: ich kommte endlich aus diesem haus raus.
Als ich weit weg vom Haus war blieb ich vor einer Bäckerei stehen. Ich hörte wie mein Magen knurrte und starrte auf das Himlisch aussehende Brot. Ich drückte meine nase gegen die Fenster scheibe. Es war Folter so nah an dieser Köstlichkeit zu sein. Ich weiss nicht wie lange es her war das ich in mich was geschlungen hatte. Ein Junge vielleicht sogar in meinem alter lief aus der Bäckerei hinaus, als er mich sah fragte ich mich was in seinem Kopf wohl durch ging. Ich starrte auf das Brötchen was in seinen händen war. Ich ging einen schritt zurück vonkel der Fenster scheibe. Ich schaute ihm dann in sein Gesicht. Er hatte bräunliche haare und blaue augen. Er sah süß aus und trotzdem war er gut gebaut um ein "Fuck Boy" zu sein was jedes zweite Mädchen aufriss. Er war normal gekleidet, eine dunkel blaue Jeans und ein schwarzes bisschen zu langes Shirt was ihm knapp von der Schulter hing. Seine Schuhe gleichtem seinem Shirt. Ich lächelte bisschen schüchtern. Ich drehte mich um und ging von ihm weg vielleicht schaut er mir grade nach ? Ne wer würde mir den schon nach schauen.. Was er wohl dachte als er mich sah ? Fragen schossen mir wie ein blitz durch den kopf. Und dann stand er auf einmal neben mir. ??? "Hey! Ich bin Jack" sagte dieser Junge mit dem Brötchen in der hand. Ich Schluchzte und ignorierte das was er sagte. Jack "Ehm.. Und du?" fragte er mich als er bemerkte das ich nicht antworten würde. Ich schaute ihn aus dem Augenwinkel an. Er war freundlich, oder es schiente mir nur so. Ich schaute auf seine lippen die ein lächeln aufgesetzt hatten. Sollte ich ihm meinen namen sagen? Nachdem meine beste Freundin in eine andere Stadt gezogen war habe ich mich an das leben alleine zu sein gewöhnt. Es war besser so! Keine sorgen um andere. Also hatte ich auch keine verantwortung was mir geschah. Jack "Verstehe, du musst mir nicht antworten du kennst mich ja nicht" sagte er belustigt. Warum zerstörst du meine gedanken mit unnützlichen Sätzen? Ich schaute ihn nicht an. Jack "hast du hunger ?" fragte er mich sanft also er gleichzeitig das Brötchen durch die mitte zerris und mir eine hälfte zu streckte. Ich schaute auf das halbe Brötchen und musste mich schwer halten um nicht zu sabbern. Mein magen tanzte wie im Duell was sich anhörte als hätte ein Elefant tage lange nichts gegessen.
Er schaute mich fragend an. "Nein danke, ich habe kein hunger" sagte ich mich selbst hassend und lief schneller. "Nimm es ruhig" sagte er mir hinterher laufend. Ich wurde langsamer. Als er wieder neben mir stand nimm er meine hand und legte das Brötchen in meine Handfläche. Er lächelte mich noch an zog seine hand weg und führte sein Brötchen Stück zu seinem mund. Ich starrte auf das Brötchen Stück in meiner hand. Meine Pupillen breiteten sich, ich führte das Brötchen an meine nase und zog den duft in mich tief hinein. Viele Mädchen in meinem alter wünschten sich ein neues Handy, ein Hund oder sonstiges zeug womit ich nichts anfangen konnte. Das war was mir den tag verschönern konnte. Ich schlung das Brot Stück in mich hinein, meine augen funkelten oder zu mindest kam mir das so vor. "Danke" flüsterte ich zu Jack. Er schaute mich an. "Du hast dein Brot hinunter geschlungen, wie als hättest du schon jahre lang kein Brötchen mehr auf den Lippen gehabt" sagte er bisschen belustigt. Ich schaute ihn an. Mein gesicht verzog sich und ich stupste ihn an der Schulter an. "Tja dann ist das halt so" sagte ich stolz und Selbst bewusst und lief zum Schulgebäude was vor uns stand. Er grinste mir nach. "In welche klasse gehst du ?" fragte er mich neugierig. "Hoffentlich nicht in deine" sagte ich und grinste ihn frech an. Er sah mich mit einem kindlichen verspielten Hundeblick an. "Dan soll es so sein wie es die Madam dessen namen ich nicht weiss wünscht" sagte er verbeugend und grinsend. Ich musste kurz auf lachen. Schönes gefühl wieder gelacht zu haben. Er sah meinen Anblick und war zu frieden damit das er mir ein lächeln auf das gesicht gezaubert hatte. Ich sah meine klasse. "Bis vielleicht später Herr komiker" schmunzelte ich und ging in d10. Ich wusste nicht wie er mir hinterher sah oder ob er es überhaupt tat aber ich wollte nicht zurück schauen um es heraus zu finden. Ich Spürte wie blicke mich Analysierten. Es war ein schreckliches gefühl. Ich setzte mich ganz hinten an die Fenster Scheibe. Es gab noch ein Stuhl hinter mir wo ein Junge mit Blonden Haaren und grünen Augen sass und mich an starrte. Als alle blicke ausser seines was interessanteres als mich fanden Atmete ich tief durch. Ich Schaute aus dem Fenster bis mich ein Finger der mich an der Schulter anstupste meine interesse erweckte. Der unbekannte Blonde Junge der sehr sportlich aussah stupste mich an. Ich drehte mich zu ihm und schaute in seine grünen Augen das mich an eine wiese errinerte an. ??? "Jonas, du?" Fragte er mich. Was habt ihr alle mit den namen man? "Entzückend, aber ich bin befriedigter wen mein name unknown bleibt" sagte ich Selbstsicher und drehte mich wieder nach vorne. Ich mochte morgende nicht. Und Menschen. Ich nahm meinen stift in den mund und kaute aus langeweile dran bis die Lehrerin hinein in die klasse stolzierend gekommen ist. Der rest war langweilig ich verbrachte meine zeit damit in meinem heft hässliche menschen rein zu kritzeln und auf dem Schulhof zu starren. Als endlich die melodie des Schicksals mein herz erfüllte schaute ich zu den Schülern die hinaus in die pause rannten als hätten sie einen Sänger gesehen der jedem 1000€ schenkt der schnell auf den Schulhof kommt. Ich stand als letztes auf. ja okay, fast letztes. Dieser komische typ namens Jonas wird hier wohl vergammeln wollen dachte ich mir als ich ihn ansah wie er da rumsass und mich angrinste. Ich schaute ihn amgewiedernt an und ging aus der klasse. Als ich hinter mir Schritte hörte und lächelnd mich um drehte in der hoffnung das es Jack ist, verzog ich das gesicht als ich realisierte das er es nicht war. Als dieser jemand mich an meinem gelenk packte und mich an die wand stoß die eigentlich grade noch neben mir war, sein bein mir zwischen die beine schob "w-was..?" stöhnte ich leise drückte aus reflex meine beine in dem seines war und wurde wie gelehmt... Was hat er vor..?
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Verschlossen
RandomEleyna das Mädchen was sich innerlich auffrisst, düstere Vergangenheit "aber irgendwie wird das schon oder? Weil die Zukunft bringt neue sachen.." Naja dachte sie.. Wird alles schlimmer? Wird sie aus ihren Depressionen raus finden? Wird sie Aufgeben...
