Erwachen

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Ein kleines Vorwort. Ich bin nicht der Beste in Rechtschreibung oder Zeichensetzung, deshalb entschuldigt bitte eventuelle Fehler. Ich hoffe trotzdem, dass euch diese Geschichte einigermaßen gefällt. Viel Spaß !

Das Atmen fällt mir schwer. Ich sehe nur Schwarz, als ich meine Augen öffnete. Nicht einmal Silhouetten konnte ich ausmachen. Ich versuche mich langsam vom knartschenden Boden zu drücken und mich an irgendetwas abzustützen, allerdings war um mich herum Nichts. Wo zum Teufel war ich ? Kein Licht, keine Geräusche, außer der Boden und auch sonst keinerlei Hinweis darauf wo ich war und wie ich hier weg komme.

Plötzlich leuchtet in der Ferne ein Licht auf. Ich sehe es durch etwas, was wie ein Fensterrahmen aussieht. Jeder Schritt auf das Licht zu gab ein lauteres Geräusch vom Boden ab und war so durchdringend, dass ich Gänsehaut bekam.
Es war ein Pilz. Ein leuchtender, sich eigenartig bewegender Pilz. Ich erblickte einen Stock neben ihm und wollte lieber auf Nummer sicher gehen. Der Stock glitt ohne Widerstand durch den Pilz hindurch, jedoch löste er sich in Windes Eile auf.

Es war als würde er pulsieren. Fast wie eine Art Herz. Nicht nur, dass es so aussah wie Innereien, genauso stank er auch. Ich kannte den Geruch aus irgendeinem Grund. Ich kann mich an nicht wirklich was erinnern, aber das hatte ich schonmal gerochen. Ein Gefühl der Erleichterung erschlich mich, da ich jetzt etwas annähernd Vertrautes in dieser Dunkelheit gefunden hatte, von der ich immernoch nicht wusste was sie genau war.

Ich stieg wieder durch das scheinbare Fenster und hörte wieder dieses Knarren. Es schoss mir wieder durch den Körper. Dieses Gefühl, dass ich irgendwie nicht alleine in diesem Raum oder was auch immer war. Ich tastete mich an der Wand entlang und versuchte eine Lampe oder irgendetwas zu finden, damit ich mich umschauen konnte.

Das rascheln von Gras lässt mich aufschrecken. Es kam aus der Richtung des Fensters. Sehr langsame, schwere Schritte die sich näherten.
Ich erstarrte, als ich hörte wie Fingernägel auf dem anscheinend aus Holz bestehenden Fensterrahmen kratzten. Auf allen Vieren stieg ein Schatten hinein. Ich gefror an Ort und Stelle, während das Ding umherstreifte. Das Knarren der Dielen machte mich völlig irre, genauso wie das Schaben der Fingernägel auf dem Holz. Mal kam es auf mich zu, mal bewegte es sich von mir weg. Lauter und dann leiser, bis es wieder am Fenster angekommen war und stehen blieb.

Der Lichteinfall des Pilzes ermöglichte mir einen Blick auf ihn zu erhaschen. Denn es war ein Mensch. Ein Mensch, der sich auf allen Vieren fort zu bewegen scheint. Etwas tropfte von ihm auf dem Boden, vermutlich Blut, da mir schon die ganze Zeit ein metallischer Geruch in der Nase liegt. Er schien unbekleidet, bis auf eine komische Kopfbedeckung, die aussah wie ein Schädel. Er schaute sich noch etliche Male um, er suchte etwas. So langsam bekam ich echt ein Problem, da die Sonne aufzugehen schien, was wahrscheinlich bedeutete, dass er mich früher oder später sehen würde.
Er starrte mir in die Augen. Zumindest fühlte es sich so an, als sein Blick in meiner Richtung verharrte. Eine Hand setzte sich vor die Andere. Das Schaben, das Knarren, sie waren wieder da und somit auch die Gänsehaut, die sich über meinen gesamten Körper erstreckte. Das Licht, das durch das Fenster kam, reichte nicht mehr aus, um ihm weiter folgen zu können. Er verschwand in der Dunkelheit vor mir.

Crazed MindWhere stories live. Discover now