Dany und Drogo 1

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Noch bevor Dany die Augen aufmachte merkte sie, dass es warm war. Nicht zu warm, angenehm. Ein leichter Wind wehte über ihre Haut. Sie brauchte um sich zu orientieren, eben noch lag sie in Jons Armen. Sie spürte den Schmerz nicht mehr und wusste das sowohl der Dolch als auch die Wunde verschwunden waren. Langsam öffnetet sie die Augen und musste mehrfach blinzeln bevor das Bild vor ihr scharf wurde. Vor ihren Augen erstreckte sich eine riesige Graslandschaften. Hier und da floss ein Fluss und am Horizont waren die Berge zu erkennen. Dany stand auf einem Hügel und hatte einen gute Blick auf die Zelte die in etwas Entfernung aufgebaut waren. Ein ihr allzu bekanntes Geräusch lies sie aufschauen. Viserion und Rhaegal flogen über ihren Kopf hinweg. Und zum ersten Mal seit langem fühlte sie pures Glück. Ihre Kinder fliegen zu sehen, lebendig, lies sie nicht mehr aufhören zu lächeln. Sie spürte wie eine gigantische Last von ihr abfiel. Langsam schlenderte sie den Hügel hinunter, den Blick auf den Horizont gerichtet. Die Sonne ging gerade auf. Allerdings fiel ihr erst beim zweiten hinsehen auf, das etwas nicht stimmte. Denn diesmal, im Gegensatz zu jedem anderen mal ging die Sonne im Westen auf. Und noch bevor Dany wirklich realisiert hatte was passierte spürte sie Tropfen auf ihrer Haut. Das Wasser der Flüsse stieg wie durch Magie nach oben und legte das Flussbett frei. Automatisch ging ihr Blick zu den Bergen, die allmählich anfingen in einzelnen Stücken zu zerfallen und vom Wind davon getragen wurden. Wild suchend drehte Dany sich mehrfach um sich selber. Sie erinnerte sich zu gut an die Worte der Hexe. Sie hatte sie sich selber so oft gesagt.

"Wenn die Sonne im Westen aufgeht und im Osten versinkt, wenn die Flüsse versiegen und die Berge wie Blätter im Wind verwehen"

Sie hatte sich an diese Prophezeiung geklammert und gewusst eines Tages würde es wahr werden. Immer hektischer suchte sie und ging weiter den Hügel hinab. Und da stand er. Etwas außerhalb der Zeltstadt und schaute sie an. "Yer Jalan Atthirari Anni", sagte er und ging auf sie zu. Wie sehr hatte Dany ihn vermisst.
"Das ist keine schwarze Magie. Ich weiß, ich bin Tod und in den Ländern der Nacht bei dir, Shekh Ma Shieraki Anni.", antwortete Dany. Sie erreichten einander und Sie griff nach seinen Händen.
"Ich bin zuhause.", fügte sie noch hinzu bevor sie ihn endlich küsste.

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⏰ Last updated: May 20, 2019 ⏰

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