Teil 1

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Ich stehe mitten im Wald und schaue den Regentropfen im Himmel beim fliegen zu, rieche die nassen bäume und wiesen um mich herum und spüre das kalte Wasser auf meine haut prasseln.

Um mich herum bäume, gras, Büsche und ein nun schlammiger weg der mich zurück zu meinem Auto führen wird.

Ich genieße diesen Kalten aber erfrischenden Regenschauer, doch ich fühle wie das Wasser schon durch meine Schuhe und Socken meine Füße berührt und mache mich auf den Weg.

Es war meine normale route die ich jeden Donnerstag entlang Joggte, und so mache ich mich auf den weg und laufe weiter, den weg den ich schon so oft gelaufen war.

Spürte den wind der meine nasse haut frieren ließ, doch das motivierte mich noch schneller zu laufen.

Es war schon viertel nach acht und die Sonne began langsam hinter den grünen weiden zu verschwinden, es war zeit zurück nachhause zu kehren da es hier im Dunkeln nicht sicher ist.

Geschichten werden erzählt, Geschichten über die Dunklen ecken der Wälder hier in ........

Niemand den ich kenne konnte eine der Geschichten jemals bestätigen, aber Wir glauben an die Geschichten und die Regeln die sie mit sich bringen. Daher muss ich so schnell wie möglich hier verschwinden auch wenn es grade so wunderschön ist.

Ich laufe und laufe, doch scheine nicht weiter zu kommen, mein Auto ist mindestens noch einen Kilometer entfernt und erst dort wäre ich sicher, doch die Sonne ist schon fast verschwunden.

Das Atmen fällt mir schwer, meine Lunge tut weh so als würde ich durch starke Kälte laufen, dabei ist es Hochsommer.

Auch wenn ich es nicht tun sollte bleibe ich stehen und versuche meinen Atem zu beruhigen, normaler weise laufe ich nie so schnell und auch nicht so spät, aber heute hatte ich keine andere Wahl ansonsten hätte ich das Joggen ausfallen lassen müssen. Ich bemerke einen Schauer der mir den Rücken runterläuft und die Luft die sich weiß färbt bei jedem Atem zu den ich Tätige.

Unmöglich konnte sich das wetter so schnell geändert haben.

Nun fällt die kalte über meinen gesamten Körper her, ich fange an zu frieren.

Die einzigen Klamotten die ich an mir trage sind ein rosa Top, eine schwarze leggins und rosa Sportschuhe.

In meinem Auto hätte ich eine Strick Jacke um mich zu wärmen.

Ich raffe mich wieder zusammen und fange wieder an zu laufen.

Noch nie bin ich diesen weg in der Dämmerung gelaufen und hier unter den Ganzen Bäumen war es schon ziemlich dunkel.

Direkt vor mir kam eine große Kurve, dahinter müsste sich die alte Brücke befinden die zu dem Parkplatz führt auf dem ich mein Auto geparkt habe.

Ich laufe weiter und merke nur wie alles um mich herum an gestalt verliert, die Dunkelheit übernimmt den Wald und macht es mir schwer zu sehen wohin ich grade laufe.

Umso dunkler es wird umso mehr steigt die angst in mir, mein Herz pocht schneller, so als würde es mir aus der Brust entfliehen wollen, ich fange an zu schwitzen und meine Wangen erröten durch das rennen.

Ich kann nur noch raten wo ich grade bin, denn meine Augen gewöhnen sich aus irgendeinem Grund nicht an die Dunkelheit.

Jeder Schritt den ich renne ist ins unbekannte und ich weis nicht mehr genau ob ich es bis morgenfrüh überhaupt wieder zum Parkplatz finde.

Ich renne, und renne, es ist wie hypnotisiert, meine angst lässt mich nur noch laufen, ich denke an nichts, genauso wie ich nichts sehe.

Plötzlich bleibe ich irgendwo hängen, und falle.

Mein Fuß hat sich wahrscheinlich in einer wurzel verhangen und mich so Zufall gebracht.

Ein stechender Schmerz fließt durch meinen Fuß und breitet sich in meinem ganzen Körper aus.

Alle meine körperlichen sinne scheinen nicht mehr zu funktionieren, das einzige was ich spüre ist der Schmerz.

Ich fasse an meinen Fuß und merke wo ich steckengeblieben bin, und spüre eine nasse aber warme Flüssigkeit. Blut.

Ich scheine mir beim fall den Knöchel auf gerissen zu haben.

Ohne lange nachzudenken versuche ich meinen Fuß zu befreien und Gott sei dank schaffe ich dies auch.

Noch liege ich am Boden doch ich versuche mich aufzurichten.

Ich lasse meinen verletzten Fuß den Boden berühren und schreie auf, der Schmerz ist stärker geworden. So werde ich es niemals nachhause schaffen.

Ich setzt mich wieder hin und hole mein handy raus um den Notruf zu Wählen und bemerke das mein Akku leer ist.

Ich setzt mich wieder hin und fange an zu weinen, ich kann es einfach nicht fassen.

Jetzt grade in diesem Moment hoffe ich so sehr das all die Geschichten nicht wahr sind und es einfach nur ein ganz normaler Wald in einer Ganz normalen Stadt ist.

Doch im nächsten moment berührt mich etwas an der Schulter und ich fange an zu schreien.

Ich drehe mich um mit der Erwartung nicht sehen zu können was mich eventuell angreifen wollen würde.

Da steht es vor mir.

Die gestalt eines Jungen Mannes mit Pfeilspitzen Spitzen Ohren, einem erschrockenen blick und nur in kurzer zerrissener Hose gekleidet, doch ich konnte ihn sehn, denn sein ganzer Körper leuchtete leicht grünlich wie ein Glühwürmchen.

Ich guckte ihn erschrocken an und er fing an zu lächeln.

Er reichte mir seine hand um mir anscheinend zu helfen und ich legte meine Hand in seine.

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⏰ Last updated: Apr 16, 2019 ⏰

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