Die Sache mit dem Nerven....

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Mal wieder läuft Joana zur Bushaltestelle und springt in letzter Sekunde in den Bus. Wie gewohnt zeigt sie ihr Ticket und geht weiter um sich zu ihren Freundinnen zu setzten, aber keine von ihnen ist da. Da fällt ihr ein das Fritzi und Pia doch ihren Abschluss gemacht haben, die Zwillinge Lea und Caroline umgezogen sind, Angeline ihr die Freundschaft gekündigt hat und Lisa geflogen ist, weil sie mal wieder versucht hatte die Schule in die Luft zu sprengen. ,,Joana! Hier hinten!", ruft ein Junge durch den Bus. Entsetzt schaut die angesprochene hoch und guckt sich nach der Quelle um. In der letzten Reihe wird sie schließlich fündig. Ihr Schwarm, bester Freund und größte Nervensäge ruft sie zu sich. <Na vielen Dank auch Schicksal!>, denkt sich das Mädchen und setzt sich zu ihm. ,,Morgen Jan...", murmelt sie. ,,Dir auch einen Wunderschönen guten Morgen. Wie war dein Wochenende?", grüßt der Angesprochene fröhlich zurück. ,,Scheiße, beknackt, mies, stressig.... Das übliche eben. Und deins?", seuftz sie resigniert leise, damit nicht der gesamte Bus etwas weiß. Jan weiß zum 'Glück' schon das sie Zuhause Problene hat da er sie einmal nach Hause begleitet hat und ihre Eltern sie vor seinen Augen zur Schnecke gemacht haben. ,,So schlimm? Du arme tust mir echt leid. Meins war ganz ok. Ein bisschen hier und da feiern und Kater ausschlafen", antwortet er und bemerkt nicht wie sich Joana's Mine verdunkelt als sie Seinen Blick bemerkt. ,,Und wer ist dieses Mal ins Netz gegangen?", fragte sie leicht betrübt nach. ,,Eine Hanna. Sie ist vom Gymnasium drüben. Gehen wir noch zum Bäcker?", gibt er zurück. Joana nickt nur und drückt die Stoptaste. Beim Bäcker holen sie sich beide ihr übliches Frühstück und gehen dann zur Schule. Dort angekommen gehen beide ihre getrennten Wege. Pünktlich wie die Maurer ertönt der Gong und die Schülermassen gehen in ihre Klassen und warten dort auf den Unterrichtsanfang.
,,Guten Morgen Herr Schneider", begrüßt die Klasse ihren Lehrer. ,,Guten Morgen 10d. Ihr bekommt einen neuen Schüler und eine neue Schülerin. Seid nett zu den beiden. Ihr könnt kommen!", ruft Herr Schneider denn letzten Satz, die Tür öffnet sich und ein Mädchen mit Schulterlangen glatten blonden Haaren und Grünen Augen, sowie ein Junge mit Rabenschwarzen Haare und Braunen Augen kommen rein. Beide tragen ihre Uniformen und dazu noch ihre Taschen. ,,Hallo. Ich bin Jane Clark und 16 Jahre alt. Das ist mein Bruder Louis Clark und er ist 17. Bevor noch jemand was fragt, er ist wegen einer Krankheit Stumm. Wir sind aus Berlin hierher gezogen und gehen jetzt hier zur Schule", stellt das Mädchen sich und ihren Bruder vor. ,,Gut Jane setzt du dich bitte zu Jan und du Louis bitte zu Joana. Meldet ihr beiden euch mal bitte", entscheidet Herr Schneider und Joana und Jan melden sich. ,,Gut ihr beiden als Klassensprecher werdet die beiden gleich in der Pause auch bitte einmal die Schule zeigen. Und nun schlagt bitte eure Mathebücher auf der Seite 37 auf und macht die Aufgaben 2 bis 7. Ihr habt 15 Minuten Zeit", fängt er schließlich mit dem Unterricht nachdem die beiden neuen sich auch gesetzt haben. In der Pause führen Joana und Jan Jane und Louis durch die Schule und zeigen ihnen ihre Unterrichtsräume. Am Ende der Tour verabschiedet Joana sich und verschwindet wie immer im Bandraum. Es vergehen Wochen, die neuen haben sich super eingewöhnt und Joana und Jan fahren jeden Morgen zusammen zur Schule. Mittlerweile schleicht sich Joana immer wieder raus um ihren 4, mitlerweile 3, Brüdern zu entkommen und das dauernd Geschrei ihrer Eltern nicht zu hören. Heute ist wieder so ein Tag. Es ist der 17. Mai, ein Freitag, Simon und Andreas, die Zwillinge und Mittelalten Brüder, wollen Joana wieder mal im Keller einsperren, ihre Eltern schreien wieder durchs ganze Haus und Leon, ihr jüngst Bruder, will schon wieder die Kleidung seiner Schwester verbrennen. Joana hat genug und jetzt haben sie es zum letzten mal zu weit getrieben. ,,Hört AUF!", fängt sie an zu schreien. ,,HABT IHR SIE NOCH ALLE!?! ICH HAB DIE SCHNAUZE VOLL VON EUREN 'STREICHEN'! IHR FINDET ES VIELLEICHT LUSTIG MICH IM KELLER EINZUSPERREN ABER ICH NICHT!! ICH VERSCHWINDE FÜR JETZT ERSTMAL UND WENN ICH SONNTAG ZURÜCK KOMME, HABT IHR MAL NACHGEDACHT WAS ES HEIßT ERWACHSEN ZU SEIN!!! VERSTANDEN?", schreit Joana weiter bis sie das letzte Wort kreischt und mit einem lauten Knall die Haustür hinter sich schließt. Sie hat keine Ahnung wohin sie gehen soll, aber rennt einfach immer weiter Richtung Stadt. <Vielleicht kann ich bei Lisa bisdahin bleiben!>, denkt sich das Mädchen. Kaum kam ihr der Gedanke wählte sie auch schon die Nummer der besagten. ,,Wer will was zu dieser Zeit von mir?", schnauzt das Mädchen los. ,,Joana. Ich wollte fragen ob ich bei dir bis Sonntag unterkommen kann! Ich bin grade abgehauen...", fängt sie an wird jedoch unterbrochen. ,,NEIN! Kommt mir nicht in die Tüte. Hast du nicht meinen Brief bekommen? Meine Schwester und ich haben dir geschrieben das unsere Freundschaft aus ist! Bye", und bevor Joana noch was sagen könnte, ist die Verbindung auch schon weg. <Na vielen Dank auf!>, motzt Joana in Gedanken. Sie überlegt ob Fritzi oder Pia anrufen soll, doch bevor es soweit kommt, kommt ihr wieder in den Sinn, dass beide doch grade ein Jahr in Kanada als Au-Pair (?) starteten. Niedergeschlagen steckt sie das Handy ein und geht in den Stadtpark um einen klaren Kopf zu kriegen. Da kommt ihr eine Idee, Jan hatte doch sie nach der letzten Stunde heute gefragt, ob sie ihn nicht auf die Party in der Stadthalle begleiten möchte, um auch mal raus zu kommen und etwas Frieden zu haben. Sie hatte abgelehnt, aber vielleicht stand das Angebot noch. Schnell holt sie ihr Handy wieder raus und wählt seine Nummer. Es klingelt zwei mal bevor er rangeht: ,,Joana? Was ist passiert?" ,,Hey Jan?.... Steht das Angebot mit der Party noch? Ich bin grade von zuhause weggerannt... für bis Sonntag und ich brauche einfach etwas Ablenkung.... Deswegen wollte ich fragen ob das noch gilt", fragt Joana leicht peinlich berührt. ,,Ja. Das gilt noch, aber wo bleibst du bis dann denn?", erkundigt er sich besorgt. <Mist! Was sag ich?>, fragt sie sich Panisch in Gedanken. Ihr kommt keine Idee... ,,Keine Ahnung... Angeline und Lisa wollen nichts mehr von ihr wissen, Pia und Fritzi sind in Kanada und Lea und Caroline sind weggezogen. Nach Hause kann ich bis Sonntag nicht mehr. Elias ist weggezogen und ich weiß nicht wohin er gezogen ist. Seine Nummer hat einer der Zwillinge gelöscht wodurch ich ihn auch nicht fragen kann und ansonsten fällt mir keiner ein den ich fragen könnte", gibt sie kleinlaut zu. ,,Dann pennst du bei mir! Wo bist du, dann schicke ich meine Schwester um dich mit dem Hund abzuholen, der muss ehe noch raus und sie ist dran. Ich bereite in der Zeit alles vor und überzeuge meine Eltern. Ich vermute mal das du Hunger hast und sag meinem Vater das er eine Person mehr einrechnen soll. Ach und bevor du noch was sagst, ein 'Nein' akzeptiere ich nicht, also?", plant Jan durch und man kann hören wie er nach den besagten Person en suchend gegen eine Wand läuft. ,,Oki, und danke. Ich bin im Stadtpark unter der alten Eiche und stalke die Bushaltestelle auf der anderen Seite der Straße", teilt sie Jan ihren Standort mit. ,,Gebongt und weitergegeben. Meine Eltern haben auch schon 'Ja' gesagt. In etwas 15 Minuten kommt meine Schwester bei dir an. Sie trägt eine schwarze Lederjacke und dazu blaue Hotpants und ein neontürkises Top. Wenn sie in einer halben Stunde nicht da ist ruf mich an, K?", kriegt sie zurück. ,,Jup. Und danke nochmal", antwortet sie freudig. ,,Keine Ursache und bis gleich", winkt Jan ab. ,,Doch. Bis gleich", verabschiedet sich Joana und legt auf. Nach 17 Minuten kommt dann ein etwa 13-jähriges Mädchen mit Hund in Sichtweite. Sie trägt die Kleidung, die Jan ihr durchgeben hat als die, die seine Schwester trägt. ,,Bist du Joana? Ich bin Katrin, Jan's Schwester", stellt sich das Mädchen vor. ,,Bin ich. Nett dich endlich kennen zu lernen, Jan hat oft von dir erzählt", gibt Joana zum besten. Da ertönt ein freudiges Kläffen hinter Katrin. ,,Und wer ist das?", fragt Joana neugierig beim Anblick des Pudelwelpens. ,,Das ist Casper", antwortet die gefragte, ,,Gehen wir dann? Oder willst du noch weiter hier bleiben?''  Joana steht auf und gemeinsam gehen die beiden Mädchen zu Jan und Katrin's Zuhause. Dort angekommen wird Joana erst einmal herzlich von allen, also Jan, Susana(deren Mutter), Anton(deren Vater) Katrin und Alex(der ältere Bruder von Jan), umarmt. ,,Du armes Mädchen. Warum hast du nie etwas gesagt? Wir hätten dir geholfen", fragt Susana. ,,Ich hatte Angst meinen besten Freund zu verlieren. Oder das sie einen Weg finden auch ihnen das Leben zur Hölle zu machen", antwortet diese schüchtern und verlegen. Sie wollte grade Alex fragen ob er etwas von Elias gehört hat als Jan Seinen Arm um ihre Schultern legt und alle ins Esszimmer gehen um zu essen. Nach dem Essen setzten sich alle ins Wohnzimmer um den Couchtisch. ,,Ich weiß du redest nicht gerne darüber aber willst du uns vielleicht erzählen was passiert ist? Wir zwingen dich nicht aber vielleicht geht es dir danach besser", schlägt Anton vor. Joana überlegt kurz und nickt dann. ,,Ich hatte wie immer grade das Abendessen auf den Tisch gestellt, als ich merkte das es nach Rauch riecht. Schnell rannte ich in die Küche, aber da war kein Rauch. Auf einmal wurde ich von hinten gepackt und hochgehoben. Ich konnte meinen Kopf grade so drehen, dass ich die Zwillinge erkennen konnte. Ich schrie sie sollen mich los lassen als wir an meinem Zimmer vorbeikammen. In der Mitte des Raumes lagen alle meine Klamotten auf dem Boden mit Benzin oder so durtränkt. Daneben stand Leon mit einem Kanister und Feuerzeug. Er sagte das solle mir eine Lehre sein nicht seine Wünsche erfüllt zu haben, da Platze mir der Kragen. Ich befreite mich von den Zwillingen und in dem Moment fingen meine Eltern wieder an zu streiten, was meine Konzentration brach. Die Zwillinge packten mich wieder und Leon zündete das Feuerzeug an. Ich wurde von den beiden weiter Richtung Keller gezogen. Meine Eltern fingen an nun nach mir zu schreien das ich endlich mal was machen sollte und das es meine Schuld sei das Elias gegangen ist, alles im generellen wegen mir schiefläuft und striten weiter. Damit hatten sie, dann etwas falsches gesagt. Ich kreischte das ich genug habe und hab ihnen ins Gesicht geschreit, dass sie doch endlich mal erwachsen werden sollen und das ihre Aktionen nicht lustig. Dann meinte ich noch dass ich erstmal verschwinde und erwarte das sie über alles nachgedacht haben, wenn ich Sonntag zurück bin. Dann bin ich rausgerannt, wärend ich dann in Richtung Stadt lief rief ich Lisa an aber die sagte mir nur ich solle sie in Ruhe lassen und legte dann auf. Ich ging meine anderen Freundinnen durch, aber die anderen konnten mir auch nicht helfen. Dann fiel mir ein das Jan mir angeboten hatte mit ihm nachher auf eine Party zu gehen damit ich dem ganzen mal entkommen kann und den Rest kennen hier alle glaub ich", erzählte Joana und fing an bei der Erwähnung von Elias zu weinen. Jan nahm sie zum Schluss in den Arm. ,,Hör nicht auf die. Er ist gegangen, weil sie sich nicht Benehmen können und nicht wegen dir. Du hast ihn länger bleiben lassen, da bin ich sicher. Also lass dich nicht davon runter ziehen", sagt Alex zu ihr und nimmt sie auch in den Arm.

Nicht Immer Ist Alles So Wie Es ScheintStories to obsess over. Discover now