Ich stehe hier, stehe alleine, fühl mich alleine, doch du stehst noch hier.
Was mache ich hier, warum stehe ich hier, wie kam ich hier her und wie kammst du es?
Ich kann nicht alles erklären, ich weiß nur ich bin allein, geborgen fühle ich mich, aber allein. Nicht so alleine wie sonst, aber allein. Es ist ein schönes allein sein, ich genieße die Ruhe, ich bin glücklich, aber allein... Nur du, du bist noch da, aber allein.
Was hat mich dazu verleitet dir zu vertrauen, warum fühle ich mich geborgen, aber allein?
Ich sitze auf meinem Fahrrad, leerer Blick, verlorener Blick, aber glücklicher Blick, so allein
Ich sehe dich nicht, ich spüre dich nicht, ich höre dich nicht, ich fühle dich. Du bist auch hier, allein.
Genauso wie ich allein.
Du bist so nah und doch so weit weg
Ich spüre dein Blick, mit Hoffnung geprägt, mit Liebe ummantelt, mit Trauer gezeichnet.
Vielleicht war es Schicksal, dass ich da war, vielleicht war es glück, alleine bei dir, so allein, mit Tränen umhüllt, so allein. Und bei jedem Schritt frage ich mich : Warum bin ich hier? was mache ich hier? Und was machst du?
Verloren, allein, geborgen, allein.
Hier bei dir, doch so allein.
Ich bin da wenn du mich brauchst, doch keiner für mich. Ich bin allein
Milliarden menschen, doch keiner versteht mich, allein.
Schicksal, dass wir uns sahen?
Schicksal, dass ich dich liebe?
Schicksal, dass ich immer bei dir bin?
Bei dir war? Bis auf einmal...
Und *zack*... Weg... Alleine... Vorbei
Bin jetzt bei dir, doch bin so allein
Ich verabschiede mich, verschwinde, rin fort, wie die Zeit
Fahre nachhause, allein
Du bist hier, doch ich bin allein
Richtung Sonne, alleine
Weg von Deinem Grab
