Ich versuchte ruhig und kontrolliert zu atmen. Meine arme schmerzten vor Anstrengung, den bogen gespannt zu halten, aber ich versuchte mich langsam und ruhig zubewegen.
Plötzlich sah ich ein schatten in etwa 5 metern Entfernung. Ich ließ blitzschnell den pfeil von der sehne schnellen. Der Pfeil surrte durch die Luft.... '' doch der aufprall fiel aus. Stattdessen hörte ich sanfte Gitarrenmusik. Verwirrt schlug ich die Augen auf. Die Gitarrenmusik erklang von meinem Wecker, die ziffern zeigten gerade 07:00 uhr an. Zu früh für einen Samstag. Ich freute mich aber auf den tag, den heute soll der Traum tatsächlich real werden.
Ich bin nämlich ein leidenschaftlicher Angler und das "arrow fishing" hatte mich schon immer etwas gereizt .
Doch da es in Deutschland verboten ist dachte ich das es wohl nur ein Traum bleiben wird, doch da fand ich ein see in Frankreich an dem es erlaubt war. Da wir etwas näher an der Grenze wohnten dauerte die Fahrt nur etwa eine Stunde Ich stand aufgeregt auf und überprüfte meine Ausrüstung. Alles da wie auch schon am Abend davor. Am liebsten würde ich sofort losfahren, aber da meldete schon mein Magen. Ich zog mir rasch eine gemütliche Jogginghose an und ging nach unten.
Am Esstisch saßen schon meine Eltern am Frühstück. Der Rest meiner Familie schlief noch, den sie wahren wie ich einfach keine Frühaufsteher. "guten morgen",sagte meine mutter fröhlich. Ich brummte ein verschlafenes,"morgen" und schaltete die Kaffeemaschine ein. Meine Beziehung zu meinen Eltern war noch nie besonders gut gewesen und manchmal bereute ich es nicht viel mit ihnen zu reden, aber ich redete allgemein nicht besonders viel.
Ich hatte nie viele Freunde gehabt, das lag vielleicht daran das ich das sagte was ich gerade dachte, aber auf die die ich hatte konnte ich mich immer verlassen und das zählte für mich. Nach Frankreich fuhr ich mit 2 guten Bekannten die mein Hobby teilten. Sie würden mich in etwa 30 minuten abholen.
Es klingelte an der Tür.
Ich öfnete. Es war Roland und im Hintergrund sah ich Timo im auto sitzen. Ich drückte ihn ein teil der Ausrüstung in die Hand die andere trug ich und lud sie in Timos alten vw.
Dann ging es los. Timo und Roland waren Cousins, aber während Roland fast 2 meter groß einen stattlichen bauch hatte und braune Haare hatte,
War Timo blond und eher sportlich gebaut.
Doch beide waren immer gut drauf und immer dabei wenns drum geht Unsinn zu machem. Also die perfekten Angel partner.
Die Fahrt verlief schneller als geplant und eine stunde später wahren die Ruten fertig aufgestellt. Der see wahr ziehmlich groß und war etwas unüberschaubar. Am rand wuchsen einige große Bäume und man sah schon einige angler die ihre Ruten ins wasser warfen. Die sonne stand noch etwas tief und Spiegelte sich auf der Wasseroberfläche und im hintergrund sah man die blauen Berge. Es war ein überwältigender Anblick und ich genoss für einen Moment die stille Natur. Dann wollte ich aber ich endlich die das bogen Fischen ausprobieren. Mit ein paar Handgriffen hatte ich mein bogen zusammen gebaut und war startklar.
Das bogen Fischen funktionierte mit einer angelspule die unterhalb des des griffes befestigt ist und sich beim schuss Abrollte wenn man traf blieb der Pfeil mit den wiederhaken im fisch stecken und man konnte ihn bequem an land ziehen. So konnte man auch keine pfeile verlieren.
Dafür brauchte ich eine flache stelle an der man die fische vom ufer aus sehen konnte. Auch sollten die fische nicht alzu klein sein, sonnst wahr es ziemlich schwer zu treffen.
Ich beschloss den see erst ohne Ausrüstung zu erkunden. Also ließ ich mein Bogen im Auto liegen und nahm nur meine bauchtassche mit.
I
ch hatte schon eine stelle im sinn die sich bei näheren herankommen als eine kleine bucht herausstellte die von steilen Felsen eingerahmt war. Ich beschloss mein Glück hier zu versuchen. Beim zurückgehen fiel mir in einiger Entfernung eine mauer auf die von wuchernden Pflanzen und Bäumen fast Verdeckt wahr.
Ich ging drauf zu und sah etwas nördlich eine Einfahrt an der gerade einige Autos durchs Tor fuhren.
Ich war Neugier was sich hinter der Mauer befand. Was es auch war es war ziemliche groß. Auf der Hinfahrt sind mir allerdings keine schilder aufgefallen die auf etwas auffälliges hinwiesen. Also ging ich auf die Einfahrt zu.
Dies war der erste Fehler den ich machte, den ich gerne rückgängig machen würde.
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Exabular
ActionAls ich (John harden) mich versehentlich als freiwilliger bei einem Forschungsprojekt einer privaten Forschungseinrichtung eintrug, wusste ich nicht das mein Leichtsinn mich in echte Schwierigkeiten bringen wird. Das Spiel um leben und tod beginnt.
