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„Hast du gehört, das Harry Potter ab diesem Jahr zur Schule gehen soll?" Ich sah von meinem Buch auf. Mutter sah interessiert zu Adam, meinem großen Bruder. „Wirklich. Er wird also in deinem Jahrgang sein Serena. Hörst du mir zu junge Dame?" „Natürlich Mum, ich bin schließlich nicht taub." Nun mischte sich auch mein. Vater in das Gespräch, während wir zum Gleich Neundreiviertel gingen. „Behaltet ihn ihm Auge. Es wird sicher von Nutzen sein, ihn zu kennen." „Ich soll mich mit dem anfreunden?" Schockiert sah Adam zu unserem Vater. „Du natürlich nicht, du konzentrierst dich darauf, dass du nächstes Jahr zum Vertrauensschüler ernannt wirst. Und du solltest dich weiter bemühen im Quidditch zu bleiben. Laut Severus warst du im letzten Jahr etwas faul." Ich verkniff mir ein schmunzeln, während Adam die Augen verdrehte.

„Du wirst mit ihm zusammen Unterricht haben. Es wäre gut wenn du ihn etwas beobachtetest, Serena." Mutter, welche neben mir lief lächelte mich an, weswegen ich ihr zuliebe nickte. „Aber ich dachte Slytherin und Gryffindor vertragen sich nicht besonders?" Vor mir hörte ich meinen Bruder schnauben: „Kein Wunder. Mit solchen will man ja auch nichts zu tun haben." „Adam!", rief Mutter ein bisschen zu laut. „Rede nicht so laut über sie. Wir haben immer noch eine angesehene Meinung hier. Wenn du also was zu schimpfen hast, dann mach es leise." Adam nickte und bog um die Ecke, wo der rote Zug schon auf uns wartete. Ich bin jedes Jahr mit meinen Eltern her gekommen, um Adam zu verabschieden. 

Zwei Jahre später und endlich bin ich auch hier. Eigentlich wollte ich direkt los laufen, doch Mutter hielt mich zurück. „Du sollst dich nicht mit den anderen Anfreunden. Erst recht nicht mit den Muggelgeborenen. Aber trotzdem kannst du etwas herumschauen." „Ich versuche es." Nun lächelte Mutter wieder und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Ich bin stolz auf dich und das Haus Slytherin wird es auch sein." „Aber was wenn ich nicht nach Slytherin komme?" 

„Du bist eine Lightwood, selbstverständlich wirst du nach Slytherin kommen.", Vater sah mich streng an, was mich nicht einschüchterte. Ich hasste es wenn mir jemand was vorschrieb, also hob ich trotzig mein Kinn und sah ihn giftig an.


Nachdem ich mich von Mutter und Vater verabschiedetet habe, gab ich meine Koffer ab und stieg zusammen mit Adam in den Zug. Natürlich traf er sich mit seinen Freunden, weswegen ich mit ein Abteil weiter einen Platz suchte. Wir waren recht zeitig, der Zug war noch recht leer, dennoch öffnete sich nach kurzer Zeit schon meine Abteiltür und ein Junge in meinem Alter trat überheblich grinsend hinein. „Na Lightwood." „Malfoy." Erwiderte ich, doch grinse ebenfalls. Unsere Familien waren seit Jahren gut befreundet, weswegen ich Draco scho lange kenne. „Ich habe deine Eltern gar nicht gesehen.", meinte er uns setzte sich gegenüber von mir hin. „Naja Dad muss wieder weg für eine Weile also müssen sie zeitig los um alles fertig zu machen." Verstehend nickte mein Gegenüber. 

„Crabbe und Goyle werden sicher auch bald hier auftauchen. Es macht dir doch sicher nichts aus, wenn wir hier mit bleiben." Ich beugte mich ihm entgegen und grinste süß: „Ich würde euch doch eh nicht mehr los werden." „Das ist richtig." Kurz darauf trafen auch schon zwei weitere Jungs ein und setzten sich neben Draco. Dieser unterhielt sich eine Weile mit ihnen, weswegen ich mein Buch über Drachen erneut zur Hand nahm und es zu ende laß. Die Zugfahrt würde lang werden. 

Kämpfe um mich {George Weasley}Where stories live. Discover now