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Good morning sunshine

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Etwas Lautes reißt mich aus dem Schlaf. Verdammt! Vorsichtig versuche ich meine Augen zu öffnen, um die Uhrzeit auf dem Radiowecker zu erspähen. „Ach du heilige Maria", keuche ich schließlich gequält, bevor ich die Augenlider wieder zuklappe. War wohl doch keine so gute Idee, das mit den Augen öffnen.

„Martin, Alter, komm schon, wir sind spät dran!", kreischt eine hysterische Männerstimme auf der anderen Seite der Zimmertür. „Geh weg", flüstere ich in mein Kissen und versuch die Übelkeit zu bekämpfen. Verdammt! Das muss auch immer mir passieren!

Plötzlich springt die Tür auf und Tom, mein bester Kumpel, tritt ein. Nein...

„Hey Kumpel, das kannst du vergessen! Wer am Vortag saufen kann, kann auch am nächsten Tag laufen! Los, Martin. Ich lass dich jetzt nicht da liegen. So brockst du dir nur 'n Haufen Schwierigkeiten mit dem Trainer ein. Los, auf zum Training!", brüllt er deutlich zu laut durch den Raum, sodass ich keine andere Wahl habe, als das Kissen auf meinen Kopf zu drücken, um keine dauerhaften Schäden zu erleiden.

Seit Tom erfahren hat, dass er Vater wird, dreht er völlig am Rad. Ständig bemuttert er mich und versucht mich zu bekehren: Tu dies nicht, tu das nicht, iss etwas Gesundes, dabei könntest du dich verletzten,...Grrrgrr!

Energisch zieht er mir mein Kissen weg und beginnt Kleidung aus meinem Schrank auf mein Bett zu schmeißen. Ich rate mal ins Grüne, dass es sich höchstwahrscheinlich um die Kleider handelt, die ich seiner Meinung nach anziehen soll...aber nicht mit mir!

„Toomm...ich kann nicht mal die Augen öffnen, wie soll ich den da trainieren? Komm schon, lass mich weiter schlafen. Sag dem Trainer, ich hätte einen Magen-Darm-Infekt. Das kommt dem, was ich fühle eh verdammt nahe...", keuche ich hervor und versuch den plötzlichen Schwindel zu ignorieren.

„Kommt gar nicht in Frage! Ich geb' dir 2 Möglichkeiten: A) du stehst auf und ziehst dich an, frühstückst ordentlich und kommst zum Training", „Okay, A ist beschissen, ich nehme auf jeden Fall B", stoße ich frustriert hervor. „Gut, aber wehe du beschwerst dich danach bei mir."

Als er endlich zur Zimmertür zurück geht, danke ich Gott bereits für seine unglaubliche Güte. Doch ich habe mich eindeutig zu früh gefreut...

„Harald, Luca, Peter, Eduardo, kommt schnell! Martin hat sich für die harte Tour entschieden!", brüllt er schließlich in den Gang unseres Trainingslagers hinaus. VERDAMMT! Ich bring' ihn um!!!

Als schließlich das halbe Nationalteam vor meiner Zimmertüre erscheint, klettere ich aus dem Bett. Die Blöße gebe ich mir sicher nicht, mich von meinen Kameraden ankleiden lassen zu müssen und auf den Rasen schleifen zu lassen!

„Na, war das so schlimm?", fragt mich Tom doch ich höre ihn kaum, da ein unangenehmes Rauschen meine Ohren beschlagnahmt. Hektisch stürme ich in das anliegende Badezimmer, wo ich mich übelst übergebe. Na toll!! Jetzt kotze ich auch noch vor der halben Mannschaft. Der Tag kann ja kaum besser werden!!

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„Hallo, süße Zuckerbraut! Suchst du gerade nach deinem Traummann? Ich würde sagen, du hast ihn soeben gefunden!", höre ich neben mir eine tiefe Stimme lasziv neben mir flüstern. Genervt drehe ich mich in die Richtung des Möchte-gern Romeos und rolle mit den Augen. „Also bitte! 'Ne schlechtere Anmache habe ich bis jetzt noch nie gehört. 'Süße Zuckerbraut'? ließt du zu viel Rosemunde Pilcher- Romane? Oder siehst du die falschen Pornofilme?", konfrontiere ich den alles andere als ein Traummann zu betitelnden Typen. In viel zu engen Jeans und 'nem gestreiften Poloshirt, dass sich über seinem Bierbauch spannt, grinst er mich an. Generell sieht er eher ungepflegt aus und stinkt extremst nach Alkohol. „Baby, ich kann dir alles geben, was du möchtest", meint er und streckt seine Wurstfinger nach mir aus. „Du könntest deine Finger bei dir lassen und dir ein anderes 'Zuckerschnuggi' suchen", gebe ich ihm so freundlich wie mir möglich zurück, bevor ich mich umdrehe und gehe.

As gay as I can beHistórias para pegar e não largar. Descubra agora