Die Entscheidung

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Ich wusste, dass ich schon längst entschieden hatte, was ich tat, denn ihr Anziehungskraft und dieses Gefühl von Glück konnte ich einfach nicht loslassen. Die Welt schien plötzlich viel bunter. Das Wasser platschte vor sich hin und vor mir stand das taffste und hübscheste Mädchen, dass ich je gesehen hatte. Nach kurzem zögern nahm ich ihre Hand und zog sie weiter zu mir heran. Ein Strahlen kam von ihr aus, für einen kurzen Moment vergaßen wir all die Probleme, konzentrierten uns ganz allein auf den anderen.

Es vergingen Tage an denen ich schlafen konnte, an denen sich kaum eine Stimme meldete, an denen ich sogar gern aufstand.

Wir waren wie kleine Kinder und stützten uns gegenseitig. Nell hatte mich eingeladen und ich wusste, dass es passieren würde. Das erste Mal in meinem Leben würde ich Sex haben.

Ryan:

Knall sie! Hast schließlich viel zu lange gewartet.

Rachel:

Wahrscheinlich riegt der Kleine noch nicht mal einen Hoch vor lauter Aufregung. hahhah

Mussten die sich ausgerechnet jetzt melden? Ich durfte mich nicht ablenken lassen. Sie hatten sich jetzt ein halbes Jahr nicht mehr gemeldet. Ich klingelte und meine Finger zitterten schwitzig. Sie öffnete mir in einem Bademantel. Ihre Haare waren noch nass von der Dusche. So ganz ohne Schminke war sie überwältigend. Ihre Wangen waren vor Aufregung ganz rot. Sie zog mich am Arm in ihr Zimmer und legte ihren Bademantel ab. Schwarze Unterwäsche mit kleinen Verzierungen in Pink.

Rachel:

Kommt bestimmt gut, wenn du ihr so auf die Titten glotzt.

Beschämt wendete ich meinen Blick ab. Zieh lächelte und zog mich näher. Es fühlte sich so gut an ihren Körper zu streicheln. Sie griff mir in die Haare. Dann wanderte sie an meinem Rücken hinunter. Ihre Hand bekam mein T-shirt zu fassen. Schließlich war es soweit.

Ryan fing an mich anzufeuern und so vorsichtig ich konnte nahm ich Nell ihre Jungfräulichkeit. Es wae ein inzensives Gefühl, wie ich es noch nie erlebt hatte. Ich konzentrierte mich so sehr darauf, dass ich etwas ganz anderes außer Acht ließ.

In meiner Schwächsten Phase ergriff Rachel sich den Körper und beförderte mich in die hinterste Ecke meines Gehirns.

Nur unklar erkannte ich, wie sie Nell wegstieß. Um mich herum war nur schwarz,  doch ich wusste trotzdem was gerade passierte. Ich musste hier sofort heraus. Rachel oder Ich naja sagen wir Rachel in meinem Körper schnappte sich das Messer, was immer auf Nells Tischchen lag, wegen dieser Ritzen Sache. Ich wehrte mich mit aller Kraft. Ich schrie so laut ich konnte,  doch ich war hilflos. Leise flüsterte ich noch ein letzes Mal ''ich liebe dich.'' Dann stach Rachel zu. Nells Blick war verwirrt, erschrocken und vorwurfsvoll zugleich. Sie hustete und das rote Blut bildete eine Lache unter ihr, die im Kontrast zu dem weißem Bettlaken, wie ein Richter immer wieder schrie: 'Du hast es gewusst. Warum hast du das nicht verhindert?'

"Ich will noch nicht sterben! ", hustete Nell noch ein letztes Mal. Sie war tot. Lachend hockte Rachel, noch immer mit dem Messer in der Hand vor ihr.

In diesem Moment beschloss ich nicht mehr heraus zu kommen. Nichts wäre es Wert. Irgendwann war ich mal in einer Nervenheilanstalt, oder soll ich besser sagen, dass Rachel, Henry und Ryan da waren? Sie diagnostizierten eine multiple Persöhnlichkeitsstörung. Aber herauslocken, dass konnte mich nie jemand.

Das war zu viel für ein Kind!!!

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⏰ Last updated: Sep 07, 2014 ⏰

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Der Junge mit den tausend GesichternWhere stories live. Discover now