Ich habe diese Geschichte du und ich genannt, weil genau wie du und ich ist auch diese Geschichte zum scheitern verurteilt. Ich sehe dich. Aus der Ferne beobachte ich dich. Jeden Tag immer wieder aufs neue. Es vergeht kein Tag an dem ich dich nicht sehe. Ich spreche nie mit dir. Ich gehe nie auf dich zu und ich lächle nie wenn du in meine Richtung schaust. Alles was ich tu ist dich beobachten. Und was machst du?
Vermutlich gar nichts. Du kennst mich nicht, ich dich dafür sehr gut. Du siehst mich nie, aber ich bin da. Warum willst du mich nicht sehen. Du lächelst nie wenn du in meine Richtung schaust, aber ich strahle in diesen Momenten wie die Sonne am Himmelszelt. Jeden Tag muss ich an dich denken. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an dich denke. Immer wenn ich an dich denk schlägt mein Herz höher und ich fühle mich wie auf Wolke sieben. Vielleicht willst du mich garnicht kennen. Vielleicht bin ich nicht cool genug. Vielleicht gibt es zu viele schlechte Gerüchte über mich, die ich nicht kenne. Oder ich kenne sie und habe sie mit der Zeit verdrängt. Doch jetzt nach der langen Zeit ist die Zeit gekommen, an der ich dich endlich anspreche. Du scheinst mit nicht zu bemerken, dabei bin ich doch da. Hier direkt vor dir. Doch du siehst mich nicht. Warum? Doch da fällt es mir wieder ein.
Ich bin ein Geist.
Doch nur weil du mich nicht siehst heißt es noch lange nich, dass ich nicht existiere.
