33.
„Du siehst heiß aus, Lili. Wetten, dass dir jeder Junge hinterher starren wird?“, fragte mich Sabsi begeistert.
„Übertreib nicht, Biene. Du bist die die hier heiß aussieht!“, schmunzelte ich. Sie trug ein schwarzes Cocktailkleid, das ihre schlanken, langen Beine gut zur Geltung brachte und ihre Figur betonte. Dazu trug sie schwarze High-Heels. Sie hatte wie ich dezentes Make-up aufgelegt und strahlte bis über beide Ohren. Im Gegensatz zu ihr war mein Kleid weiß mit einem schnörkeligen schwarzen Muster. Unter den Brüsten hatte es ein breites schwarzes Band, dass diese schön betonte. Dazu trug ich weiße Stiefletten, die einen kleinen Absatz hatten.
„Ihr seht beide zum Anbeißen aus, Mädels und nun kommt, sonst holen uns die anderen von der Clique persönlich ab“, grinste Lukas uns an. Er trug nur eine schwarze Hüftjeans und ein dazu passendes Hemd.
„Können wir jetzt endlich los?“, fragte Niklas und wirkte angespannt. Sein Anblick haute mich wieder einmal aus den Pantoffeln. Er trug eine abgewetzte helle Jeans und ein weißes Hemd, bei dem die obersten Knöpfe offengelassen waren.
Sabsi stieß mir mit dem Ellenbogen in die Seite und ich riss mich wieder zusammen und wandte meinen Blick von ihm ab. Ich hatte schon wieder gestarrt.
„Ja, Niklas wir können schon los!“, meinte Lukas dann und wir gingen alle vier los. Die Party fand nur wenige Straßen von uns entfernt statt, somit hatten wir nicht weit zu gehen.
Dean Klein, hatte drei Tage lang Sturmfrei, sodass er unsere beiden Cliquen und noch andere Leute eingeladen hatte. Sobald wir bei dem Haus seiner Eltern ankamen, hörten wir die laute Musik. Wir betraten das Haus und schon wurden wir von unseren Freunden empfangen. Der Alkohol floss in Mengen und es war einfach nur eine super Party. Wir tanzten viel und wie Sabsi gesagt hatte, forderten mich viele Jungs zum Tanzen auf, wollten meine Handynummer, die ich ihnen nicht gab und flirteten mit mir.
Sabine ging es nicht besser als mir, nur dass sie ihren treuen festen Freund Lukas als Beschützer hatte, der die Jungs von ihr fernhielt.
Ich hatte keine Ahnung wie spät es war. Es war mir auch egal. Vielleicht war es nach zwei oder drei Uhr morgens? Oder erst kurz nach Mitternacht? Ich wusste es nicht.
Manche Leute sind bereits gegangen, aber mindestens die Hälfte war noch da und feierte munter weiter. Ich spürte den Alkohol bereits und mir war etwas schwindelig. Somit beschloss ich nach Hause zu gehen. Sabsi und Lukas waren bereits gegangen. Wo Niklas war, keine Ahnung. Ich hatte ihn seit wir gekommen waren nicht mehr gesehen. Es war mir aber auch relativ egal. Redete ich mir zumindest ein.
Somit verabschiedete ich mich noch von ein paar Freunden, die noch halbwegs nüchtern waren und ging. In der frischen Nachtluft musste ich kurz stehen bleiben, um nicht umzukippen. Ich hatte eindeutig zu viel getrunken. Als es mir ein wenig besser ging, schleppte ich mich langsam weiter.
Als ich es endlich geschafft hatte und damit beschäftigt war, die Türe aufzusperren, wurde ich auf einmal zurückgezogen und hätte mich nicht jemand aufgefangen, dann wäre ich sicherlich gestürzt. Etwas langsam bemerkte ich, dass ich in den Armen irgendeines Typen lag und wehrte mich gegen sie, doch diese waren fest um mich geschlungen.
„Lil, beruhige dich! Ich bin es, Niklas“, hörte ich Niks wunderschöne Stimme.
„Ach so“, murmelte ich und sah ihm nicht ins Gesicht. Er ließ mich los und ich stellte mich wieder hin. Als ich mich umdrehen wollte, hielt er mich plötzlich fest und sagte leise: „Du bist heute wunderschön.“
„D…Danke“, kicherte ich. Oh, oh, der Alkohol steigt mir langsam zu Kopf. „Du siehst auch gut aus, Niki.“
Ich sah auf und bemerkte sein strahlendes Lächeln. Seine Augen glänzten und ich musste schlucken. Als ich mich wieder umdrehen wollte, hielt er mich wieder fest.
YOU ARE READING
Das Leben ist wie eine Achterbahn...hab' Spaß oder Schrei
Teen FictionArme Liljana sag ich nur. Der Niklas macht ihr ja das Leben zur Hölle. Wer hat da noch Lust zur Schule zu gehen oder überhaupt was zu machen? Die Unterstützung ihrer Eltern fehlen auch noch...sie vermisst sie. Arme Liljana. Sie lebte solange bei ihr...
