Krankenhausliebe

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1.Kapitel

Mit meinen sechzehn Jahren, sitze ich nun hier im Zimmer 1. Nein, ich sitze nicht in einem Hotelzimmer oder in einer Psychiatrie. Ich sitze in einem Krankenhaus, eigentlich liege ich in einem Krankenhaus. Es ist zwei Uhr morgens, ich kann nicht einschlafen. Wurde nämlich gerade vor einer Stunde ins Zimmer gebracht. Ich bekam Zuhause schlecht Luft, deswegen fuhr mich meine Mama in die Klinik. Ich wollte nicht herfahren, ich hatte öfters Atemprobleme seit letzter Zeit. Ich glaubte, dass ich mich nur wegen der kalten Jahreszeit erkältet hatte. Bald beginnen die Weihnachtsferien. In einer Woche war es so weit, dann ist Weihnachten, und ich sitze in der Klinik. Doch heute Abend war es besonders schlimm, also brachte meine Mama mich hierher.

„Ich lasse dich nicht draußen!" versprach sie mir, im Auto als wir herfuhren. Doch ihr Versprechen hielt sie nicht. Die Ärzte wollten mich nicht gehen lassen, sie behielten mich zur Sicherheit hier.

Ich lag in einem Doppelzimmer, gegenüber von mir lag jemand fremdes. Der Geruch von Infektionsmittel stieg in meine Nase, ich hasse diesen Geruch. Er erinnert mich immer daran, wie jemand Wichtiges in meinem Leben starb. Ich starrte auf die Decke, schlafen brachte sich nichts. Denn ich musst alle vier Stunden aufstehen und irgendetwas Seltsames einatmen. Das ganze zehn Minuten.

Sechs Uhr morgens schlief ich endlich ein.

Neun Uhr morgens weckte eine Ärztin mich auf, sie brachte mir zum Frühstück einen Brei und einen Kakao. Ich bedankte mich bei mir. Der Brei war heiß und süß, genauso wie der Kakao. Perfekt.

Sie weckte auch die Fremde Person, ihr brachte sie auch etwas zu essen. Dann öffnete sie die Vorhänge und die Sonne schien herein. Die Ärztin lächelte mich an, als sie nach draußen ging. Sie hatte lange blonde Haare und ein Lippenpircing.

Ich richtete mich auf, und aß langsam meinen Brei. Die fremde Person richtete sich auch auf, und nahm eine Tasse. Es war ein Junge. Ich teilte mir mein Zimmer mit einem Jungen. Er blinzelte mich seltsam an, als er mich registrierte. Er hatte schwarz-braune Harre. Graue Augen, nein hellgraue Augen. Er hatte auch ein Nasenpircing, mehr konnte ich noch nicht sehen.

„Wer bist du?! Und wann bist du gekommen?!"fragte er.

„Die Neue, zwei Uhr morgens!" antwortete ich kurz. Wir schwiegen drei Minuten.

„Und wer bist du?!" fragte ich schließlich.

„Der Alte!" grinste er, ich verdrehte die Augen. Ich stellte meine Schüssel ab und legte mich wieder hin, ich war immer noch müde. Nach kurzer Zeit schlief ich ein. Schon wieder, weckte mich jemand. Ich dachte es sei die Ärztin, doch es war meine Mama. Sie war hier um mich abzuholen. Glaubte ich jedenfalls.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Feb 03, 2019 ⏰

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