Mit voll gepacktem Koffer stand ich gerade am Bahnhof von Köln und schaute auf die Uhr. Es waren gerade mal 07:30 Uhr an einem noch recht dunklen Samstagmorgen. Ich weiß selbst nicht mehr warum ich ausgerechnet an einem Samstag meinen großen Schritt wagen würde aber noch schien alles friedlich. Vielleicht war es aber auch nur die Ruhe vor dem Sturm. Aber ich konnte jetzt keinen Rückzieher machen. Ich habe mir den Schritt lange überlegt. Wieder und wieder schaute ich auf die Uhr und die Zeit schien einfach nicht verfliegen zu wollen. Nun waren es 07:40 Uhr und meine Bahn sollte in 5 Minuten kommen aber selbstverständlich dachte ich nicht im Traum daran dass sie pünktlich kommen würde. Im Normalfall nicht doch heute schien ich Glück zu haben. Die Bahn fuhr pünktlich um 07:45 Uhr im Bahnhof von Gleis 4 ab und es war auch nicht allzu voll. Ich setzte mich auf einen der gepolsterten Sitze und kramte ein Toast aus meinem Koffer, da ich aufgrund der Hektik am Morgen keine Zeit gehabt hatte zu frühstücken. Als die Bahn dann endlich los fuhr schloss ich meinen Koffer wieder sicher ab und verstaute ihn über mir in einem Gepäckraum. Mein Handy hatte ich die Nacht über voll aufgeladen damit ich die lange Reise die ich vor mir hatte nicht komplett ohne Musik überstehen musste. Ich habe nichts gegen lange Fahrten und bin auch nicht reisekrank, doch um die Zeit zu vertreiben war Musik für mich immer das beste Mittel. Nun gab es kein zurück mehr für mich. Mein nächster Halt war der Bahnhof von Fiore. Die Fahrt dauerte 8 Stunden und ich bekam nicht alles mit da ich hin und wieder wegnickte. Doch so viel ich mitbekam stiegen viele Menschen ein und aus. Ich hatte Glück denn nach dem Kölner Bahnhof wurde der Zug stetig voller. Wahrscheinlich waren viele Menschen die ein und ausstiegen auf dem Weg zur Arbeit. Die typische Rushhour eben. Doch auch wenn ich immer wieder einschlief fiel mir eine Person ins Auge die schon ziemlich lange mit mir in der Bahn saß. Vielleicht war es ein Magier der gerade von einem Auftrag zurück fuhr oder jemand der einfach nur zufällig den gleichen Weg hatte. Ich war sowieso total aufgeregt da ich von Magie keine Ahnung hatte. In dem Land wo ich herkam gab es keine Magie. Zumindest für die Öffentlichkeit war es verboten Magie zu benutzen da es für die Menschen die es nicht kannten ein viel zu großes Chaos geben würde wenn plötzlich Menschen auftauchen die Feuer spucken oder sich verwandeln können. Daher wurde streng bewacht welche Magier mein Heimatland betreten durften und was sie taten. Andersherum war es für Menschen kein großes Problem nach Magnolia zu kommen. So war es auch für mich kein großes Problem nach Magnolia zu kommen. Der Bahnhof von Magnolia rückte immer näher und ich war kurz davor weg zu dösen als die Person die so lange mit mir in der Bahn gesessen hatte plötzlich aufstand. Ich schreckte hoch und bemerkte, dass wir am Bahnhof von Magnolia angekommen waren. Ich schaute auf die Uhr und sah dass es bereits 16:00 Uhr war, nahm meinen Koffer aus dem Gepäckraum und verließ den Wagon. Die Bahn hatte ein paar Minuten Verspätung aber das zügelte meine Aufregung nicht die ich verspürte. Eine Zeit lang stand ich erstmal ziemlich verloren am Bahnhof und dachte nach was ich als erstes tun sollte, ehe ich mich entschloss erstmal etwas Geld umzutauschen. Der Kurs stand nicht schlecht und ich würde für mein Geld gut was bekommen. Also suchte ich in der großen Stadt erstmal eine Bank auf und ließ mein Geld umtauschen, was selbstverständlich mithilfe von Magie von statten ging. Ich starrte die Frau von der Bank erstmal beeindruckt an bis ich dann wieder zu mir kam und mich mit einem lächeln bedankte. Zumindest hatte ich nun etwas Geld und brauchte nicht lang bevor ich mich dazu entschloss erstmal einen Stadtplan zu kaufen. Es würde nicht mehr lange dauern bis es dunkel wurde und ich wollte nur ungern nachts in einer fremden Stadt herumirren die wahrscheinlich auch voller krimineller Magier war. Man konnte nie wissen was auf einen wartet wenn man nachts in einer völlig unbekannten Umgebung umherirrt. Ich hielt den Stadtplan in der Hand und drehte ihn erstmal eine Weile in meiner Hand herum. Es war kein üblicher Stadtplan wie ich ihn aus meiner Heimat her kannte. Irgendwann gab ich es auf den Plan zu untersuchen und seufzte, als plötzlich eine blaue Katze an mir vorbei flog die sich ziemlich planlos umsah. Ich war gerade noch dabei das zu verarbeiten was ich gerade sah, da kam diese blaue Katze auch schon auf mich zu geflogen und fing plötzlich an zu sprechen: "Heyy Du, hast du vielleicht einen Jungen Magier mit pinken Haaren hier vorbei laufen sehen?" Ich starrte die blaue Katze erstmal nur an weil ich nicht wusste wie ich darauf reagieren sollte, bis ich dann doch meine Stimme wieder fand: "Ehm... Nein tut mir leid. Ich hab niemanden mit der Beschreibung gesehen aber vielleicht kann ich dir helfen ihn zu finden." Die Katze schien sich über mein Angebot zu freuen und stellte sich dann auch schon sogleich als Happy vor. Eine blaue, sprechende, fliegende Katze mit dem Namen Happy. Ich war gerade erst angekommen und hab schon die erste ungewöhnliche Bekanntschaft gemacht. Happy und ich blieben zusammen und suchten die gesamte Stadt nach seinem pinkhaarigen freund ab, doch leider vergebens. Die Stadt war ziemlich groß und das machte die Suche nicht gerade einfacher. Es war nun mittlerweile 18:00 Uhr und es waren nur noch sehr wenige Menschen auf den spärlich beleuchteten Straßen als Happy und ich uns in einem örtlichen Lokal etwas zu Essen für den Weg kauften. Ich holte mir eine Currywurst und für Happy holte ich gegrillten Fisch. Immerhin das Essen hier war nicht komplett anders als ich es von Zuhause kannte. Es gab hier sicher einige kulinarische Speisen die mir von meiner Heimat her unbekannt waren, aber ich war sicher noch lang genug in Magnolia um diese mal zu probieren. Während Happy und ich dann auf einer Bank unser Abendessen aßen und unsere Suche fürs erste pausierten merkten wir nicht dass wir beobachtet wurden. Zumindest nicht lang bis Happy aufeinmal von der Bank im Hohen Bogen in die Hand eines Typen flog welcher ihn am Schwanz festhielt. Happy war nicht der einzige der aufeinmal weg flog denn auch mein Koffer schien auf einmal wie von einer unbekannten Kraft bewegt zu werden rutschte in Richtung des selben Typen. Doch so schnell gab ich mich nicht geschlagen. Ich hielt meinen Koffer fest doch diese Kraft war viel zu stark und der Koffer zog mich von der Bank. Ich landete vor den Füßen des zwielichtigen Typen der mich mit einer Handbewegung weg schleuderte und sich dann mit einer zweiten Frau der er Happy übergab an meinem Koffer zu schaffen machte. Diese beiden mussten Magier sein. Die Frau starrte mich mit einem unheimlichen Blick an und ich traute mich erst nicht aufzustehen bis ich dann Happys verängstigten Blick sah und allen Mut zusammen nahm um dann auf die Frau zuzurennen. Mein eigentlicher Plan war gewesen sie zu überrumpeln doch als ich mich ihr näherte spürte ich wie ich keine luft mehr bekam und die Frau mich grinsend ansah. "Schwache Menschen sollten gar nicht erst versuchen sich mit Magiern wie uns anzulegen", sprach sie spöttisch, als ich versuchte nach Luft zu ringen. Plötzlich bekam ich wieder Luft doch es dauerte nicht lange bis sie mir wieder genommen wurde und die Frau lachte nur schadenfroh. Sie spielte nur mit mir während ihr Partner meinen Koffer durchsuchte. Doch vielleicht konnte ich dieses "Spielchen" ausnutzen um Happy zu befreien. Es dauerte nicht lange bis ich wieder tief einatmen konnte und Luft holte um dann auch sofort auf die Frau loszustürmen und ihr meinen Ellenbogen ins Gesicht zu schlagen. Sie war sofort KO und Happy befreite sich glücklich aus ihrem Griff während der Mann mich nur wütend ansieht und mit zorniger Stimme aufstand und auf mich zu ging. "Wie kannst du nur so meine Schwester behandeln?! Du hast wohl immer noch nicht gelernt dass Menschen ohne Magie sich nicht mit Magiern anlegen sollten!" Er blieb einen Meter vor mir stehen und streckte eine Hand aus als wolle er eine Kugel abwehren und ich spürte auf einmal wie mein Körper vom Boden abhob und durch die Gegend geschleudert wurde. Ich krachte gegen mehrere Objekte und hörte Happy nur schreien während er versuchte den Mann davon zu überzeugen mich in Ruhe zu lassen ehe ich aufeinmal am Boden liegen blieb. Das letzte was ich mitbekam war wie der Mann vor mir zu Boden ging und Schritte sich mir näherten. Dann wurde mir schwarz vor Augen und ich verlor das Bewusstsein.
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Mein Leben in Fairy Tail
FanfictionDies ist meine "kleine" Reise nach Magnolia. Lest wie ich versuche Magie zu lernen, meine ersten Bekanntschaften und Feindschaften schließe und Abenteuer erlebe. Ich versuche so wenig wie möglich zu kopieren aber manche Szenen gehören einfach kopier...
