Kapitel 1

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Hey...
Ich bin Mirjam, aber alle nennen mich Miri. Ich bin ein Mädchen / 16 Jahre alt und wie viele andere, war ich als Kind total glücklich. Alles begann als ich in die 8. Klasse kam. Zur der Zeit hatte ich viele Freunde und war gerne umgeben von Menschen, anders als heute. Meine Eltern stritten sich oft, aber ich fand es nicht sonderlich schlimm. Ich hatte einen Freund der immer für mich da war, dachte ich zumindest... Zum Glück weiß ich jetzt das er ein komplettes A***h War! Aber alles von vorne. Ich kam nach einem langen Schultag zurück nach Hause ... Alles war normal. Meine Eltern streiteten sich wie immer. Ich ging in mein Zimmer und guckte YouTube, bis meine Mama mich zum Essen gerufen hatte. Es gab Bohnenauflauf, meine Mutter sollte wissen das ich es nicht mag. Ich stocherte ein bisschen im essen rum und ging wieder nach oben in mein Zimmer. Ich hörte noch kurz einen Knall und wie mein Vater meine Mutter anschrieh, dannach wurde es still. Besorgt ging ich zu meiner Mutter die in der Küche saß und weinte. Ich versuchte sie zu trösten, aber sie meinte ich soll zu meinen Freunden gehen, sie hat Zeit für sich gebraucht. Ich ging zu meinen Freunden und erzählte ihnen was passiert war. Sie versuchten mich abzulenken, aber die Sache ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich rufte meinen Freund an und fragte ob ich da für die Nacht bleiben kann. Ich packte dann meine Sachen und ging zu ihm. Wir haben uns einen schönen Abend gemacht, guckten einen Film und aßen Popcorn. Am nächsten Tag als ich nach Hause ging, sah ich meine Mutter vor der Haustür sitzen. Mit vertränten Augen und 2 Koffer mit ihren Sachen. Ich sah sie kurz besorgt an und ging nach oben in mein Zimmer. Dort sah ich mein Vater, betrunken packte er meine Sachen und schmiss mich und meine Mutter raus. Wir hatten nicht besonders viel Geld und wussten nicht wohin. Wir blieben ein paar Tage bei meinen Großeltern, bis meine Mutter ein neues Haus gefunden hatte. Es war die schlimmste Zeit für mich, jeden Tag ging ich zu meinem Vater und schrie die verschlossene Tür an. Wir zogen in eine neue Stadt. Weit weg von der, wo mein Vater lebt. Meine Mutter hatte große Angst das er mich finden und schlagen würde. Gegen meinen Willen musste ich auf eine neue Schule und von meinen Freunden weg. 100km weit weg von meinen Freunden und meinem Freund. Zu dieser Zeit fing ich an den Spaß mit dem Messer zu entdecken. Nicht besonders viel und tief...
An meinen ersten Schultagen blieb ich allein und keiner interessierte sich für mich, ich wünschte so wäre es geblieben. Denn irgendwann fingen sie an mich zu schlagen, treten und auf den Boden zu werfen. Ich verheimlichte es meiner Mutter um ihr nicht noch mehr Probleme zu geben. Jeden Tag fing ich mich mehr und mehr an zu Ritzen... Ich weinte mich in den Schlaf und heulte im Badezimmer, damit es nicht auffiel.
Ich telefonierte öfters mit meinem Freund und er war immer für mich da. Dann waren es endlich Ferien und ich fuhr 100km mit vielen Bahnen und Bussen zurück. Ich wollte meinen Freund überraschen, als ich ihn mit einer anderen rum knutschen sah. Es brach mir das Herz. Ich rannte zu ihm, schrie ihn an und klatschte ihm eine. Weinend rannte ich eine Straße weiter, zu meiner besten Freundin Jana. Die Leute guckten mich mit komischen Gesichtern an. Dann war ich endlich bei Jana. Bei ihr war ich eine Woche. Sie hat mich auf andere Gedanken gebracht und ich war das 1. Mal nach dem Umzug wieder glücklich. Umso trauriger war ich als ich wieder nach Hause musste. Meine Mutter holte mich mit dem Auto ab. Die Narben waren inzwischen verheilt, aber zuhause ging es mir wieder schlecht und ich fing wieder an. Meine Mutter war den ganzen Tag arbeiten, damit wir leben können. Dadurch merkte sie auch nicht wie es mir wirklich ging. Es zerbricht mir das Herz mit dem Lachen durch die Stadt zu laufen, obwohl ich am liebsten einfach nur weg wollte. Damit es mir besser geht, telefoniere ich jeden Tag mit Jana.
,,Ich habe Angst wieder in die Schule zu gehen, in einer Woche sind die Ferien zu Ende." Heulte ich mich bei Jana aus.
,, Bis dahin ist noch viel Zeit." Versuchte Jana mich zu beruhigen.
,,Und wenn es seien muss komme ich und haue denen eine rein!" Drohte Jana. Und da war es wieder: Mein Lachen war kaum zu überhören. Bei Jana fühle ich mich immer so geborgen und ich lache immer. Ich wünschte sie wäre jetzt bei mir.
Dann kam meine Mum nach Hause
,,Schatz, ich hab dir Pizza mit gebracht!" Rief meine Mutter.
,,Lecker! Ich komme sofort runter!" Rief ich. Unten angekommen sah ich meinen LEHRER.
,,Hallo Mirjam." Sagte er.
,,Guck nicht so Entsetzt, es ist nichts passiert ich wollte nur ein Kaffe trinken."
,,Äh ok Hallo Herr Pasto" sagte ich, nahm die Pizza und rannte hoch in mein Zimmer.
,,Nur ein Kaffe trinken, ist klar! Sie haben bestimmt eine Affäre!" Schrie ich in meinem Zimmer rum. Heute wollte ich eigentlich unten zusammen mit meiner Mutter essen, so wie früher. Aber sie Mitte natürlich meinen Lehrer hier einschleppen. Meinen Lehrer! Entsetzt aß ich meine Pizza. Die hat mir gar nicht mehr geschmeckt. Die ganze Nacht machte ich mir Gedanken über die Affäre von meiner Mutter mit meinem Lehrer. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Es ist doch erst paar Monate her, als das mit meinem Vater passierte. Verzweifelt schlief ich ein. Was wird jetzt aus meinem Leben?
Und werden mein Lehrer und meine Mutter heiraten ? Viele Gedanken blieben die ganze Nacht in meinem Kopf. Sie lassen mich nicht los. Ich glaube morgen wenn ich aufwache Rede ich mit meiner Mutter über den Vorfall. Aber erstmal gute Nacht, ich gehe jetzt schlafen.

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