Da stand sie nun. Den blutverschmierten Dolch noch immer in einer ihrer kleinen zarten, ja fast schon kindlichen, Händen. Ihr schlichtes weißes Nachtgewand hatte überall Blutspritzer. Auch sie war von Kopf bis Fuß mit dem Blut ihres Feindes übersät. Das war nun die bitter süße Rache für den Mord an ihrem Geliebten.
Als plötzlich die Tür aufgestoßen wurde und zwei Männer der Leibgarde des Opfers hinein traten. Just in diesem Moment durchzuckten Blitze den regenüberströmten Nachthimmel und erleuchteten das dunkle Zimmer. Ihr Blick viel auf ein kleines zierliches Mädchen mit blondem langem Haar in einem weißen Nachtgewand mit blutroten Flecken. In ihrer Hand befand sich ein mit Blut überzogener Dolch von welchem in regelmäßigen Abstände Tropfen herabfielen. Die Augen der zwei Männer weiteten sich geschockten sie traten einen Schritt zurück. Als das Mädchen sie bemerkte drehte sie sich zu ihnen um und die beiden konnten den blutüberströmten Körper ihres Herren hinter ihr erkennen. Ihre saphierblauen Augen schienen Funken zu sprühen und ihr puppenhaftes Gesicht mit der kleinen Stupsnase und den und den leicht geröteten Wangen, ließen die ganze Situation noch syrealer wirken.
Als sie die beiden mindestens 1,90m großen, starken, Männer sah, zierte ein graziöses Lächeln ihre zartrosa Lippen, welches aber schnell zu einem breiten Grinsen wurde, als ihr auffiel, dass die Wachen keine Rüstungen trugen, sondern nur ein einfaches Leinenhemd, Baumwollhosen, kniehohe Stiefel und einen schweren leider Gürtel, an welchem ein Schwert befestigt war. Sie wirkten müde und träge, so als wären sie gerade eben erst aufgewacht.
Wieder ein Blitz, es wurde dunkel. Die Männer erkannten nur einen Schatten, der sich geradezu mit unmenschlicher Geschwindigkeit auf sie zu bewegte, wehendes Haar und ein metallenes Funkeln. Als der nächste Blitz den Raum erhellte, stand das Mädchen auf dem Flur hinter den Männern. Sie warf den Dolch in die Luft, dort mache er eine Drehung, bevor sie ihn sicher wieder ihn ihrer Hand auffing und einem der Männer in den Rücken stieß. Im gleichen Moment sank der andere auf die Knie, röchelte und spuckte Blut, bevor er letzten Endes auf dem Boden zusammenbrach und dort regungslos liegen blieb. Ein präziser Schnitt hatte ihm die Kehle aufgeschlitzt und getötet. Der andere den sie soeben von hinten erdolcht hatte, tat es dem ersten gleich und sank ,ohne sich noch einmal zu regen, zu Boden.
Barfuß und immer noch in ihrer blutbedekten Kleidung schritt sie den Flur entlang und wirbelte den Dolch in ihrer Hand umher, als sie in der Dunkelheit verschwand, um noch mehr Leute für das für das büßen zu lassen, was geschehen war. Um noch mehr Leute den gleichen Schmerz fühlen zu lassen, den sie gespürt hatte.
So Leute das war der erste Oneshot ich hoffe er hat euch gefallen...
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Bloody Oneshots
HorrorHey in dieser "Geschichte" schreibe ich in paar meiner Oneshots. Kleine Vorwarnung, die Oneshots enden meist mit dem Tod einer oder mehrerer Charaktere. Wenn ihr trotzdem rein schauen wollt, wünsche ich euch viel spaß ; ) Ich mach das nur zum spaß a...
