'pass auf dich auf'

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Szenerie:

Du wohnst mit deiner Freundin für ein paar Tage im Dorm von BTS. Damit ihr ein Zimmer für euch habt, schlafen Yoongi und Jungkook unten auf dem Sofa.

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Ich wachte davon auf, dass meine Freundin schnarchte.

Naja, nicht wirklich schnarchte, aber sie atmete laut, und das reichte leider schon, um dafür zu sorgen, dass ich nicht weiter schlafen konnte.

Mal wieder hasste ich mein dummes Einschlafproblem.

Schnaufend drehte ich mich auf die andere Seite, weg von ihr. Aber ich hatte das Gefühl, sie jetzt noch viel mehr zu hören. Wenn ich versuchte,mich nur auf mein eigenes Atmen zu konzentrieren, könnte ich das von ihr vielleicht ausblenden...

Ich wusste von vornherein, dass es nichts bringen würde. Es hatte noch nie funktioniert.

Aber ich war so müde...

Eine leichte Panik kroch in mir hoch, wie immer in solchen Situationen.Mein Herz begann schneller zu schlagen, mein Atem beschleunigte sich.Wenn ich mich jetzt nicht wieder beruhigte, konnte ich das mit dem einschlafen komplett vergessen.

Komm schon, BITTE, BITTE, sei leiser, flehte ich meine Freundin stumm an, aber natürlich half es nichts.

Wut breitete sich in mir aus, obwohl ich ganz genau wusste, dass sie nichts dafür konnte. Aber in diesem Moment konnte ich die Wut nicht aufhalten.

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass wütende Menschen garantiert nicht einschlafen können.

Ich musste hier raus.

Leise schlug ich die Bettdecke zurück, schlich durch den Raum und schlüpfte durch die Tür nach draußen. Im dunklen Flur brauchte ich einen Moment, um mich zu orientieren, dann ging ich langsam und vorsichtig die Treppe hinunter, um nicht zu stolpern. Unten bewegte ich mich zur Küchenzeile und überlegte, wo der Lichtschalter gewesen war. Als ich ihn nicht fand, ging ich zur Dunstabzugshaube und machte die kleine Lampe über dem Herd an. So ein Licht hatten wir zuhause auch.

Ich musste tatsächlich nur zwei Schränke öffnen, bevor ich den mit den Gläsern fand. Ich schaffte es, den Wasserhahn nur ein ganz kleines bisschen aufzudrehen, sodass mir nicht gleich der ganze Strahl entgegen kam. Als ich mein Glas zur Hälfte gefüllt hatte, trank ich, an die Spüle gelehnt, ein paar Schlucke. Schon jetzt fühlte ich, wie mein Puls sich beruhigte. Vielleicht hatte sich meine Freundin ja schon umgedreht und atmete jetzt ganz leise und friedlich...

„Nicht erschrecken."

Sehr witzig. Ich zuckte so doll zusammen, dass mir fast das Glas aus der Hand gerutscht wäre.

„Hey, tut mir leid."

Es war niemand anderes außer Jungkook, der mir nun vorsichtig das Glasaus der (wie ich beschämt feststellen musste) zitternden Hand nahm und es neben der Spüle abstellte.

„Danke für die Warnung", sagte ich leise und ironisch und drehte mich vollständig zu ihm um. Jetzt, wo ich direkt vor ihm stand, kam mir die Behauptung, Asiaten wären klein, sehr verwerflich vor. Er trug ein weißes T-Shirt und eine schwarze Sporthose.

Und stand verdammt nah vor mir.

Mir wurde bewusst, dass ich nur ein Top und eine kurze Stoffhose trug(und keinen BH, danke auch).

Mein Blick wanderte über Jungkooks Brust bis hinauf zu seinen Augen, über die ein paar dunkle Haarsträhnen hingen. Die ohnehin schon dunkelbraunen Iris sahen aus wie schwarze Perlen.

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⏰ Last updated: Nov 22, 2018 ⏰

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my little dreams - j.jkWhere stories live. Discover now