Oneshot Destiel

42 3 0
                                        

Das ist mein erster Destiel Oneshot, ich hoffe, er gefällt euch trotzdem


Dean erlebte einen Abend wie vieledavor. Sam und er hatte sich entschieden, dass sie nicht mehrgemeinsam jagen würden. Also war Dean alleine in einemheruntergekommenen Motelzimmer und aß einen Cheeseburger. Er dachtemal wieder über seine Situation nach. Castiel hatte ihn aus derHölle befreit und jetzt mussten er und Sam verhindern, dass weitereSiegel gebrochen wurden. Doch sie waren kein Team mehr. Nun musste erdie Apokalypse alleine verhindern. Sein einziger Lichtblick warCasteil. Cas war für ihn da, half ihm, wenn er Hilfe brauchte. Erwar auch manchmal da, wenn Dean keine Hilfe brauchte. Dean vermutete,um ihn zu überwachen. Doch für Dean bedeuteten Castiels Besuche soviel mehr. Jedes Mal, wenn Cas im Raum war, stockte Deans Atem. SeinHerz schlug schneller, wenn er an ihm vorbeiging. Dean wollte es sichnicht eingestehen. Es war nicht richtig. Doch er konnte es nichtleugnen. Er konnte sich selbst nicht länger belügen. Dean hattesich in Cas verliebt. Diese Erkenntnis traf ihn wie ein Blitz. 

Deanwar so in seine Gedanken vertieft, dass er den Lufthauch nicht mitbekam, der Castiels Erscheinen ankündigte. Als dieser sich räusperte, ließ Dean seinCheeseburger fallen, so sehr erschreckte er sich. „Heilige Scheiße,Cas! Erschreck mich nicht immer so." brachte Dean hervor. Er sahCas an. „Hallo, Dean." Ein kleines Lächeln begleitete seineübliche Begrüßung. Als er Deans Gesichtsausdruck sah, verblasstedieses jedoch. „Alles okay?" Cas sah ihn besorgt an. Deanantwortete nicht, er stand nur langsam auf. Er ging langsam auf Caszu und sah ihm in die Augen. Castiel schluckte und trat unsichereinen Schritt zurück, was Dean zurück in die Realität brachte. was zur hölle war das eben? Fasthätte er Castiel geküsst. Den Engel Castiel, der ihn aus der Höllebefreit hatte. Dean räusperte sich. „Ja, alles gut. Hast... Hastdu was von Sammy gehört?"  "Ihm geht's gut. Ich war gerade beiihm. Ich dachte, ich sollte mal Gucken, wie es ihm geht." Deannickte erleichtert. 

Cas wandte seinen Blick ab. Je länger er Deanansah, desto größer wurde sein Verlangen, ihre Lippen zu vereinen.Castiel war immer der perfekte Soldat gewesen. Keine Gefühle,einfach die Befehle befolgen. Doch dann hatte er Dean kennengelernt.Dean hatte alles verändert- hatte ihn verändert. Hatte ihn dazugebracht, etwas zu fühlen. Mitgefühl, Schuld, Verständnis, Liebe.Dean hatte Cas gelehrt zu lieben. Er wusste es nicht und doch war esso. Cas hatte noch nie zuvor so etwas gefühlt. Etwas so intensives.Etwas so schönes. Und etwas so falsches, in einem so falschenAugenblick. Dean, Cas und Sam mussten die Apokalypse aufhalten. Siemussten Luzifer stoppen, was es auch kostete. Sie waren Kollegen. Siewaren Partner. Mehr konnten sie nicht sein. Mehr durften sie nichtsein. Mehr würde Dean niemals wollen, das sie waren. Castiel wusste nicht, dassseinem Gegenüber das gleiche durch den Kopf ging. So waren Beide inihre Gedanken vertieft und bemerkten gar nicht, dass sie sich immerweiter genährt hatten, bis sie sich beinahe berührten. Cas spürteDeans Atem auf seiner Haut und seinen gesamten Körper überzog eineGänsehaut. Sie sahen ich in die Augen und es war, als würden sie inihre eigenen sehen. Sie sahen Unsicherheit, Verwirrtheit, Verlangenund Liebe. Keiner der beiden bewegte sich. Nicht nach vorne und nichtnach hinten. Sie sahen sich in die Augen und irgendwann passierte es,dass ihre Lippen sich trafen und Cas und Dean sich küssten. Anfangswar der Kuss vorsichtig und zart, dann legten sie beide all ihreEmotionen in den Kuss. Er wurde intensiver, ihre Körper schmiegtensich eng aneinander. Wie von selbst fanden Castiels Hände DeansWangen und zogen sein Gesicht näher. Ihrer beider Herzen schlugenschneller und unregelmäßig, ihr Atem vermischte sich. Ihre Lippenbewegten sich sanft gegeneinander und keiner von beiden wollte, dassdieser Kuss jemals endete. Und so standen sie da, in einemMotelzimmer, eng umschlungen und teilten den gefühlvollsten Kussihres Lebens miteinander. Vergessen war der Kreig, vergessen warendie Siegel. In diesem Augenblick zählten nur noch sie beide. Als siesich wieder voneinander lösten, verharrten ihre Gesichter Zentimetervoneinander entfernt. „Wow" brachte Castiel hervor. Ihr Atem kamstoßweise. „Allerdings." Stimmte Dean zu. Ihre Blicke begegnetensich. 

"Dean, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich weiß nicht was du mit mir anrichtest. ich habe noch nie so etwas gefühlt, diese Gefühle die du in mir auslöst, ich-" "Ich weiß." unterbrach ihn Dean. "Mir geht's genau so." Mehr Worte benötigte es nicht, sie sahen alles, was sie sehen mussten in den Augen des anderen und so verfielen sie in einen weiteren Kuss, welcher nochintensiver war, als der zuvor. All die Gefühle waren neu für Beide und doch fühle es sich für sie so vertraut an. So, als wären sie nur dafür bestimmt, sich zu lieben. Dean hatte die Hölle erlebt und warsich sicher, dass das hier der Himmel war. Castiel hatte den Himmelerlebt und war sich sicher, das hier war besser und schöner alsalles, was er sich je hätte erträumen lassen können. Sie warenüberwältigt von all den Gefühlen und waren sich doch sicher: Siewollten mehr davon. Sie brauchten mehr davon. Und sie würden niegenug davon bekommen.  


So, das war der Oneshot, ich würde mich über eine kleine Rückmeldung sehr freuen :)

ein kleiner Lichtblick in dunklen Zeiten (Destiel)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt