Prolog

77 1 0
                                        

Als es an der Tür klingelte, ich sie öffnete und zwei Polizisten dort stehen sah, dachte ich Mason hätte wieder einmal etwas angestellt. Er hatte momentan seine rebellische Phase. Doch als sie fragten, ob ein Erwachsener zu sprechen wäre wurde ich unsicher und rief nach ihm, da eoben in seinem Zimmer saß. Langsam trottete er die Treppen herunter, doch als er die Polizisten sah spannte er sich augenblicklich an und kam schnell zur Tür.

"Kann ich Ihnen helfen Officer?"

Leise zischte ich ihm zu, dass er doch genau wisse worum es geht.

"Könnte ich eben alleine mit ihrem Bruder sprechen?"

Damit weckte er unser beider Interesse. Mason bat beide ins Haus und ging mit ihnen ins Wohnzimmer.

Nach einer guten virtel Stunde gingen die beiden, mit einem mitleidigen Blick in meine Richtung und einem höflichen "Auf Wiedersehen" aus unserem Haus und ließen dies mit einem erdrückenden Schweigen zurück. Ich eilte zu Mason, doch als ich ihn dort sitzen sah, mit auf Knieen gestützten Armen und sich die Haare raufend, blieb ich wie angewurzelt stehen.

"Was war es dieses mal?", fragte ich ihn enttäuscht.

Als er seinen Kopf hob, und ich seine roten Augen sehen konnte bekam ich Angst. Angst, davor, was er mir erzähle würde.

"Mum ist tot.... Autounfall... Krankenhaus...." Er redete weiter, doch seine Worte drangen nicht zu mir durch. Ich fühlte mich wie in Luftpolsterfolie eingewickelt und blendete alles um mich herum aus. In dem Moment, als die Worte seinen Mund verließen gaben meine Beine unter mir nach und die Welt um mich herum begann sich zu drehen.

Die Worte hallten in meinem Kopf wieder, wiederholten sich andauernd, als hätte sich eine Kassette in meinem Kopf aufgehängt. Ich sah noch wie Mason vom Sessel aufsprang und auf mich zu lief, doch dann war alles schwarz.

Als ich wieder aufwachte, befand ich mich auf der Rückbank eines Autos. Bei genauerem Hinsehen, erkannte ich, dass es sich um Masons Auto handelte. Ich setzte mich mit dröhnendem Schädel auf und sah zum Fahrersitz auf dem ein bis zum Zerreißen angespannter Mason saß, der konzentriert auf die Straße sah.

"Bist du ok?"

"Ja"

Während mein Kopf noch dabei war das Geschehene zu verarbeiten, sah ich mit leerem Blick auf die vorbeiziehende Landschaft. Nach weiteren fünf Minuten die wir schweigend verbracht haben, hielten wir auf dem Parkplatz des Krankenhauses und stürmten in die Eingangshalle, mein Bruder unterhielt sich mit dem Mann der am Empfang saß und erfuhr die Zimmernummer von Lexi und Dad. Mason ging voran und ich ihm nach. Nach etlichen weißen Wänden und grauen Türen kamen wir endlich am Zimmer von den beiden an. Unsicher klopften wir an die Tür und betraten daraufhin ohne auf eine Antwort zu warten das Zimmer.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Das war der Prolog unserer Story wir hoffen wir konnten euer Interesse wecken und ihr lest weiter.

LG Rosi & Caro

The Bad Boy and the broken GirlStories to obsess over. Discover now