Als erstes kommt der Anfang

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Also, zur Info:
Das, was hier in der Geschichte passiert, haben meine Schwester (ihr lernt sie noch kennen) und ich aufgenommen. Also, nachdem das alles passiert ist. Da wir wir sind, kann es sein, dass manchmal unser Zoff aufgenommen wird. Den setze ich dann in geschweifte Klammern. (Die hier: {}). So. Es kann auch sein, dass wie verfolgt werden oder einfach Hunger haben und was futtern wollen. Übrigens wechseln wir uns mit erzählen ab und wenn dieses Bild (siehe Mediendatei) eingeblendet ist, dann erzähle ich. Wenn da der Vogel ist, dann meine Schwester. Wir sagen das am Anfang aber auch noch. Nur zur Sicherheit. {'Was wollte ich sagen?' 'Du wolltest dich vorstellen. Na toll, dank dir hab ich jetzt Hunger. Ich geh was futtern.'}

Hi, ich bin Samirah. Ich bin 14 Jahre alt und habe eine Schwester. Die heißt Jane und ist auch 14. Yay! Und wehe ihr fragt, ob wir Zwillinge sind. Nur falls ihr doch fragt: "NEEEEIN!"
Wie haben unterschiedlich Mütter bzw. wir HATTEN unterschiedliche Mütter. Unser Vater (Mortimer) war mit beiden Frauen gleichzeitig zusammen und beide wurden schwanger. Wir sind aber nicht am gleichen Tag geboren, obwohl wir gleichzeitig im Krankenhaus waren. Ich bin einen Tag später geboren. Melissa (die Mutter meiner Schwester) ist nach Jane's Geburt aufs Klo gegangen und hat gesehen wie Dad in den anderen Kreissaal geschlüpft ist. Sie ging hinterher und sah, dass er noch eine Andere hatte. Meine Mutter schickte Dad hinaus und redete mit Melissa. Beide wussten nichts und waren am Ende, sie hatten Dad geliebt. Sie freundeten sich jedoch an. Melissa wurde meine Patentante und Mom war Jane's. Bei der Geburt starb meine Mutter jedoch. Melissa wollte nicht, dass ich bei meinem Vater wohne, deshalb lebe ich seid 14 Jahren bei Melissa und Jane. Melissa behandelt mich auch wie eine Tochter. Sie hat mich irgendwie adoptiert. Also nicht wirklich, nur so. Boom!
Ich bin brünett und Jane blond. Außerdem sind meine Augen grün und Jane's grau. Ansonsten sehen wir ziemlich gleich aus. Gleiche Größe. Gleiches Gewicht (naja fast, sie wiegt 63 Gramm mehr als ich). Außerdem haben wir die gleichen Züge und (fast) die gleiche Anzahl an Sommersprossen. Melissa hat die mal gezählt. Als wir im Bus saßen. Außerdem hat uns mal ein Passagier an der U-Bahn Station angesprochen, mit den Worten: "Jo, ihr zwei! Ja, ihr! Seid ihr Zwillinge oder ist die links ein Klon?" Ich saß damals links und hatte Brotrinde in der Hand, die ich nicht essen wollte. Also denkt mal nach, was passierte. Natürlich schmissen Jane und ich den Idioten und seine Idiotenfreunde ab. "Ich glaube, die waren im Hirn krank." "Warum frage die uns das?", regten Jane und ich uns auf der Heimfahrt danach auf. Melissa war damals nicht da gewesen. So, jetzt beschreiben wir sie: blonde Haare, Haarband, blaue Augen, Bikerjacke, Lederstiefel und Lederhose. Ihre Lieblingskombi. Sie hatte ein Motorrad. Wehe ihr denkt euch, sie ist ein Rowdi! Sie ist die netteste Person, die ich kenne. Wir leben in einer Kleinstadt und dürfen 2× pro Jahr unseren Vater treffen. Jedes Mal, sieben Tage. Er wohnt zu weit weg, um ihn nur einen Tag zu sehen. Wir leben in England und er in New York.
Jetzt geht es aber los mit der Geschichte. {"Übrigens: Jane frisst Chips." "Was'n? Hab nun mal Hunger!" "Das sagen sie alle und dann sind sie schwanger" "Das passt nicht zum Zusammenhang." "Ich weiß. Aber ich ärgere dich gerne" "Alter, erzähl denen jetzt den Scheiß!" "Jaja" Irre schlaue Unterhaltung. Oder?}

Es war ein Sonntagnachmittag. Wir waren auf unseren Zimmer und packten Koffer. Dad würde uns in ein paar Stunden abholen kommen. Melissa schrie unten ins Telefon. Sie hatte Dad am Apparat, das wusste ich. Ich machte gerade den Reißverschluss zu, als Jane ins Zimmer kam und ihn wieder öffnete. Sie wühlte drinnen herum und nahm sich meine Powerbank. Dann ging sie wieder. {"Sam, das war gar nicht so!" "Wie denn dann Schwesterchen?" "Ich hab noch Danke gesagt" "Ja, klar"} Also sie hat noch Danke gesagt und ging. {"Zufrieden?" *zirpende Grillen*} Ich kramte in meinem Regal, weil ich 5 Powerbanks hatte, nur für alle Fälle. {"Sam, woher hast du die?" "Wer weiß. Unterbricht mich bitte nicht" *Stille*} Ich packte meinen Koffer neu und legte die Powerbank dazu. Ich fummelte an meiner Kette herum. Der Anhänger, der daran hing, hatte einen 1 cm Durchmesser. Darauf war ein klitzekleiner Leopard abgebildet (Wie schaffen die das, sowas zu zeichnen?). Meine Schwester hatte das selbe nur mit einem Adler. Dad hatte sie uns geschenkt. Zum 10. Geburtstag. Er sagte dazu: "Die werdet ihr später noch brauchen." Ich schloss meinen Koffer erneut und brachte ihn diesmal unversehrt nach unten. Ich stapfte ins Wohnzimmer und Melissa warf das Telefon an die Wand, zwei cm neben meinen Kopf. "Oh Entschuldigung Sam, ich hatte auf das Bild von Mo und mir gezielt. Ich weiß nicht, warum ich das noch besitze... Alles okay?" "Ja." Sie ging an mir vorbei zur Treppe und brüllte: "JANE! Komm jetzt runter!" "Ja Mom. Aber ich bin noch nicht ganz fertig!", kam zurück. "Ding-Dong" Die Tür klingelte. Ich ging hin und wollte öffnen. Doch Melissa schrie nach draußen: "Mortimer, du hast noch 2 Stunden!" "Melissa, können wir ihn nicht einfach reinlassen?" "Na gut." Ich öffnete die Tür. Dad war weggegangen und stand jetzt schon etwas weiter weg. Und er telefonierte. Wie immer. Ich schloss die Tür wieder. Ich rief: "Er telefoniert, ich mache später nochmal auf!" Von Melissa kam zurück: "Er hat seine Chance verpasst. Nicht nochm-" "Dim-Dim-Dim" Jetzt klingelte das Telefon. "Sam, geh mal ran!" Also ging ich ran. "Hallo, hier Samirah. Mit wem spreche ich?" "Mit mir, deinem Vater. Warum öffnet ihr nicht die Tür?" "Ich habe aufgemacht, aber du hast telefoniert." "Machst du JETZT SOFORT bitte auf?" "Wie du meinst." Ich legte auf. Ich blickte kurz in die Küche. Melissa hobelte in den Lauch. Das regt sie ab. Ich drehte mich zur Tür, öffnete sie und sah meinem Vater in die Augen. "Hallo Tochter." "Auch schön dich zu sehen! Tritt doch ein, aber halt dich von der Küche fern." "Ich bleibe hier draußen. Ich will mich nicht lange aufhalten" Jane kam die Treppe runter. Mit Kopfhörern an den Ohren. Meine baumelten mir um den Hals. "Mom, wir gehen jetzt!" Melissa wollte Dad nicht sehen, deshalb schrie sie aus der Küche: "Viel Spaß! Lasst euch von ihm nichts einreden, er ist ein Arschloch. Tschüssi!" "Danke Melissa", murmelte Dad. Er drehte sich um und marschierte auf die Limousine (die war aber nur geliehen) zu. Jane und ich sahen uns an und schrien gleichzeitig: "Er ist weg!" Melissa kam aus der Küche und drückte uns. "Ich hab euch lieb. Bis in 2 Wochen" Ich stutzte: "Es war doch nur eine Woche abgemacht" "Erkläre ich dir auf der Fahrt.", flüsterte Jane. Wir liefen Dad hinterher. (Nur zur Info, es war keine Stretch-Limousine... Ist mir nur so gerade eingefallen, dass ich das vielleicht erwähnen sollte.) Ich setzte mich hinten rechts hin. Ich drehte mich zum Haus und sah Melissa winken. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich Melissa soo schnell nicht wiedersehen würde.
Jane stritt sich draußen noch mit Dad, aber er gewann. Schließlich setzte sie sich mit Protest neben mich und zückte ihr Handy. "Ich will bei Mom bleiben...", murmelte sie. "Ich will ja auch hier bleiben, aber leider ist es so abgemacht, dass wir jetzt mit diesem Tölpel nach New York fahren." Jane spielte Candy Crush. Ich tat es ihr nach. Was? Wir spielen halt gerne Candy Crush. Jane murmelte noch kurz: "Wir müssen bei diesem Idioten für zwei Wochen bleiben, weil Mom mit der Arbeit zu tun hat." Ich nickte. Endlich setzte Dad sich hin und fuhr los. Nach einer Stunde finden Jane und ich an uns zu schreiben. Uns war langweilig und es ging Dad nichts an, was wir sagten, also schrieben wir uns. Die Unterhaltung war so sinnvoll (Hust, Hust Sarkasmus), dass ich mich weigere sie aufzuzeichnen. Am Ende fingen wir dann an Dad zu beleidigen. Ich zeichne das jetzt nicht auf.
Irgendwann grunzte Dad vorne und sagte: "Packt bitte die Handys weg." "Ja, Dad", sagten wir synchron. Ich flüsterte zu Jane: "Na, das wird bestimmt lustig" Jane nickte. Ich lehnte mich ans Fenster und sah nach draußen. Bäume, Autos, Menschen, Typen am Handy, Babys im Kinderwagen, ein überfahrenes Eichhorn, ein Pferd und jede Menge Straße. Mehr gab es nicht. Ich sah kurz vor zu Dad. Er spielte am Radio rum. Jane stritt sich lauthals mit ihm, weil sie nicht klassische Musik hören wollte. Ich nahm meinen MP3-Player und hörte meinen Lieblingssong.
Wir fuhren zwei Stunden, bis wir endlich am Flughafen waren. Als wir angekommen waren, stieg Jane hastig aus und Dad hinter ihr her. Ich schlüpfte irgendwann auch raus. Jane sah Dad an. Dann sah sie zu mir. Ihr Blick sagte: 'Dieses Opfer ist nicht mein Vater.' {J: Hab ich nicht irgendwas gesagt gehabt? S: Schnauze, ich erzähle} Dad drehte sich um und schrie Jane an. "Halt jetzt bitte deine Klappe! Ich möchte einfach nur Zeit mit euch Beiden verbringen! UND IHR BELEIDIGT MICH STÄNDIG!" "Dad...", fing ich an. "Wir haben nichts gesagt." Er wurde rot. "Dad?" Er drehte sich um und zog unsere Koffer in Richtung Flughafen. Das war creepy. Als wir uns wieder gefasst hatten, trotteten wir ihm hinterher.
Er gab der Dame am Dingsbums unsere Tickets, zeigte auf uns und ging in den Gang zur 1. Klasse. Jane blieb auf einmal wie angewurzelt stehen. Da fühlte ich es auch. Eine unvorstellbare Kälte breitete sich im Flughafen aus. Die Quelle der Kälte schien auf uns zuzukommen. Ich drehte mich um und sah es.
Auf uns kam ein riesiger Dinosaurier zu.

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Gruß an Miss Secret. Nerv mich aber bitte nicht nochmal.

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⏰ Last updated: Oct 13, 2018 ⏰

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